Heute habe ich mir zum zweiten Mal den Film "Chocolat - ein Biss genügt" mit Johnny Depp, Juliette Binoche und Judi Dench angeguckt. Wer ihn noch nicht kennen sollte, dem würde ich raten, das dringend nachzuholen, denn es ist ein sehr optimistischer, ruhiger aber doch fröhlicher Film, wie ein Märchen für Erwachsene, voller Sinnlichkeit und Lebensfreude.

Hauptperson ist eine heidnische Mutter eines Mädchens,  sie ist Konditorin und verwendet überlieferte Familienrezepte, um unwiderstehliche Schokoladenkreationen zu schaffen, mit denen Sie ein ganzes katholisches Städchen im Frankreich der 50er Jahre umkrempelt.

Genialerweise spielt die Handlung des Films in den Wochen vor Ostern, für diejenigen, die es nicht wissen: für die Katholiken ist das strenge Fastenzeit. Enden tut der Film zu Ostern, also ist jetzt im Moment genau die richtige Zeit, um sich diesen Film (noch)mal anzugucken, ich finde das das der Atmosphäre und dem Verständniss zuträglich ist.

PralinenBeschwingt vom Film und vor allem von seiner Filmmusik (die zurecht für Golden Globe und Oscar nominiert war), die ich äußerst inspirierend finde für jegliche Arten von Handarbeiten, habe ich ganz spontan zum Ende des Films hin begonnen, Zutaten aus der Speisekammer zu nehmen.

Ich nahm eine Handvoll Zartbitterkuvertüre- Chips, schmolz sie im Wasserbad, fügte 40g gehackte weiße Kuvertüre hinzu, rührte, und gab vorsichtig und nach und nach gemahlene Chillischote (auch als Cayennepfeffer bekannt) hinzu, gerade so viel, daß es angenehm scharf ist, ohne zu lange nachzuwirken. Danach noch ein Päckchen gemahlene Bourbon- Vanille, und da ich keine Gussförmchen habe, hab ich dann begonnen die Masse mit Kakaopulver einzudicken. Als mir dies gelungen war, hab ich festgestellt, daß das Resultat zu bitter war also musste noch ein Päckchen gemahlene Vanille rein. Dummerweise hab ich vergessen das Porzelanschälchen vom Teelichtstöchen zu nehmen, sodass die Schokomasse etwas ausgetrocknet ist und ihren Glanz verloren hat. Merke: Schokolade hasst Temperaturen über 37°C.

Da ich keinen Dressiersack habe, hab ich die Schokomasse in einen Gefrierbeutel gefüllt, die Spitze abgeschnitten und kleine Häufchen auf eine mit Backpapier ausgelegte Backform gespritzt. Um das ganze appetitlicher zu arrangieren, habe ich jeweils eine ganze oder halbe gehäutete Mandel oben drauf gelegt und zum aushärten mussten die Pralinen dann für 30 Minuten in den Kühlschrank.

Im Resultat knusperten die Vanillekristalle, ich fand die Pralinen zu bitter und der Kakao hatte einen sauren Abgang. Und die Chillies waren noch sehr lange auf der Zunge zu merken. Mein Liebster hingegen fand die Pralinen sehr lecker und selbst meine Nachbarin und ihre kleinen Töchter fanden sie sehr gut.

Aber dafür, daß ich komplett ohne Rezept oder Grundlagenwissen gezaubert hab, war es ziemlich gut, denk ich.


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Heute mal wieder in Strausberg zu tun gehabt und wie immer, wenn danach noch Zeit und Luft ist, und ich zentral bin (Strausberg ist zwar nur eine Kleinstadt, aber zieht sich dafür in die Länge über satte 4 S- Bahnstationen mit großen Abständen dazwischen) noch in den Handarbeitsladen geguckt.

Und ich stelle immer wieder fest, daß man nicht mal ins Idee am KaDeWe gehen muss, um von Zubehör umgeben zu sein, das man gerne besitzen möchte, so ein kleines Lädchen wie das Stoffstübchen Strausberg (welches übrigens eine übersichtliche aber moderne Webseite hat!) langt da völlig.

Stoffstübchen Strausberg SchaufensterDas der Monat immer zu lang fürs Geld ist, ist ja normal, aber heute war das besonders schmerzhaft. Und zwar nicht auf den Blick auf die tollen Stoffe, Schnittmuster, Stickgarne, meinen geliebten addi Metallrundstricknadeln, ja nichtmal bei den superschönen Garnen von Lana Grossa, Mondial und Opal.

Nein, es sind immer diese kleinen Sachen, vor allem von Prym, die Begehrlichkeiten wecken und mir immer die Defizite in meiner Nähkiste aufzeigen: Nähgarne, Stopfpilz, Stretchnähmaschinennadeln, Zwillingsnadel für Stretch, Wollflusenkamm, Nahtwender, Elastikeinzieher, Gummibänder, andere Nähmaschinennadeln, Markierstifte mit feiner Miene zum Schnittmuster übertragen oder für Applikationen, eine schöne schwere Schneiderschere und ein Rollschneider... alles größtenteils Kleinkram, aber doch Dinge, die einem das Arbeiten erleichtern und beschleunigen.
Vor allem wenn man vorhat, noch viel mehr selber zu schneidern als bisher.

Und doch schleiche ich seit 2006 um die meisten Sachen rum und muss drauf verzichten.

Bleibt nur zu hoffen, daß ich bald mal wieder eine Glückssträhne hab und einige Honoraraufträge an Land ziehen kann, mit denen sowas kein Traum bleiben muss. Auf die Dauer isses nämlich echt frustrierend, nicht nur bei Büchern und Stoffen im Hintertreffen zu sein, sondern auch mit so absoluten Basissachen, die eigentlich in jede Nähkiste gehören.


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Wie auch letztes Jahr gibt es wieder was zu gewinnen. Ich knüpfe an meine Tradition an und das Geburtstagsgewinnspiel geht hiermit in die dritte Runde.
Wieder warten Handarbeitsbücher und Strickanleitungen aller Couleur auf ihre neuen Besitzer.

Was ihr tun müsst um an die Preise zu kommen:

Schickt mir eine (idealerweise selbstgemachte) Postkarte oder eine Grußkarte, die auch optisch irgendwas mit meinem Blog zu tun hat.

Dort schreibt bitte wieder rein, was euch bei meinem Blog momentan am wichtigsten ist, das Aussehen, die Extra- Funktionen oder die Beiträge. Es gibt keine falsche Antwort, eure Meinung zählt und ist mir wichtig.

Dann würde ich gerne noch ein Wort zu euch wissen wollen. Seid ihr "Ausschließlich- Strickerin", "Profi- Strickerin" oder "Nicht ausschließlich Strickerin" ? Schreibt es dazu.

Sehr wichtig ist auch die Angabe von Name und Mailadresse.

Schickt die vollständig beschrifteten Karten bitte bis zum 20.4.2010 (Datum des Poststempels) an meine Adresse:

Elisa Stulpe
Philippinenhof 6a
15374 Müncheberg
Deutschland

Die Portokosten zum zuschicken werde ich wieder übernehmen.

Ich drücke euch allen die Daumen und werde wieder alle eingehenden Karten (Motiv) hier veröffentlichen. Sehr gespannt bin ich, was ihr euch einfallen lassen werdet, denn meine Blogleserinnen und Leser sind dafür bekannt, sehr kreativ zu sein.

Danke an alle Leser, die mir weiter die Treue halten. Auf ein gutes fünftes Jahr!

Eure Elisa


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Endlich ist es soweit. Voller Stolz wage ich zu verkünden, daß alle Arbeiten hier nun offiziell beendet sind. Ich hoffe es sind alle Bilder wieder da, denn die Zusatzseiten (die Fragebögen) sind es noch nicht alle, kommen aber nach und nach wieder. Das Blog läuft nun unter Movable Type 5.01 und ich bin vom neuen Movable Type restlos begeistert. Ich kann es wirklich allen ans Herz legen, es ist zu Recht das weltweit vorherrschende System und der Pionier. Alle, die TypePad verwenden oder Vox verwenden in Wirklichkeit ebenfalls Movable Type.

Das Design ist im Großen und Ganzen das gleiche, die Schriften sind etwas augenfreundlicher,  die Anordnungen überarbeitet, die Breite modernisiert. Ich danke an dieser Stelle sehr herzlich dem lieben Rüdiger, der mich auf die richtige Spur gebracht hat, dank seiner Hinweise war ich in der Lage meine CSS Datei völlig ohne fremde Hilfe zu individualisieren, was für mich ein sehr großer Schritt war.

Ich bin nun dabei, alle durch diese lange Übergangszeit liegengebliebenen Einträge nachzutragen.

Für alle denen das hier zu viel technisches Blabla war, es gibt auch wieder etwas themenbezogenes zu lesen und zwar meinen sehnlich erwarteten Artikel über das Spinnrad im Märchen.

Ich wünsche euch noch viel mehr Spaß mit dem neuen Blog. Solltet ihr Anmerkungen, Lob oder Kritik haben, immer her damit! Und denkt daran, was Sonntag für ein Tag ist, ok? Ich bin wie immer auf dem letzten Drücker. :-)

Oh, und bevor ich das schönste vergesse (auch wenn eine Weiterleitung eingerichtet ist): zur Feier der Modernisierung und dem Ende der Bauarbeiten hier, hat mein liebenswürdiger Lebensgefährte mir und dem Blog eine eigene Domain geschenkt.

Ihr könnt ab sofort die leicht zu merkenden Adresse
http://www.elisas-bastelecke.de verwenden.

Ich hoffe ihr freut euch genauso, wie ich, denn die Durststrecke ist vorbei und das Domain- Geschenk ist wundervoll.


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Am Freitag abend bestellt, heute schon da- ich bin restlos begeistert!

Bei Tichiro im Shop habe ich total dünne, aber sehr robuste und vor allem nickelfreie Stricknadeln aus Stahl in 4 Stärken und 3 Längen der Firma HiyaHiya entdeckt, und mich sofort verliebt, bin allerdings wochenlang drumrum geschlichen- bis jetzt-  0,7mm und 1,2mm in der klassischen Standardlänge von 20cm mussten es für mich sein.

Bei den Babyschühchen hab ich es schon geschafft, 2mm Aluminium- Sockennadeln von addi zu verbiegen, die mein Liebster dann permanent wieder geradebiegen musste, aber das lag daran, daß das Garn viel zu dick dafür war und weil ich sehr fest stricke.

Hier will ich mit der dünnen Merinowolle, Sockenwolle und Lacegarn (wenn ich mich denn endlich zwischen dem Centolavaggi von filatura di crosa, dem Filigran von Zitron und dem MerinoSilk von Grinasco entscheiden kann) arbeiten, also genau richtig.

Ich bekam sofort eine Bestelleingagsbestätigungsmail, gleich am Montag (jeder braucht sein Wochenende) eine Mail mit der Statusänderung "in Bearbeitung" und da ich am Freitag überwiesen hatte, war das Geld bereits am Montag in Hamburg.

Da am Montag die Post schon durch war, hat Tina den Umschlag gestern mittag in die Post getan, was ich ebenfalls über die Statusänderung der Bestellung sehen konnte, und die gelben Schnecken waren tatsächlich mal richtige Rennschnecken und über Nacht war die Post schon da, sodass heute Mittag meine Sendung schon dabei war.
Metallstricknadeln VorderseiteMetallstricknadeln Rückseite

Die Nadeln selbst enthielten in der Verpackung einmal eine Stopfnadel und einmal ein locking stitch marker von Clover, farblich zu meinen anderen passend. Wow, so ein nettes Gimmick! Und die Nadeln sind herrlich glatt, fühlen sich an wie Seide.

Und als Beigabe gab es von Tichiro sogar noch eine Strickanleitung für Handstulpen dazu, die sonst kostenpflichtig ist, als kleines Geschenk.

Fazit: super Nadeln, gute Qualität, kundenfreundliche Firmenphilosophie, erstklassiger Service bei Tichiro im Shop, angemessene Portokosten und 1A Postlaufzeiten! Ich kann diesen Onlineshop guten Gewissens allerwärmstens empfehlen und werd sicher treuer Kunde bleiben. Ich muss nur wahnsinnig aufpassen, daß ich im Budget bleibe, denn das Angebot ist so verführerisch, daß ich da so richtig über die Stränge schlagen könnte und den Bestellfinger nur schwer besänftigen kann.




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Also entweder habt ihr, liebe Leser sowas von keinen Bock auf die Sockenwolle von handgefaerbt.com, nachdem ihr meinen Artikel über die Firma gelesen habt, oder ihr hättet wieder lieber ein Buch gehabt (nächstes Jahr dann wieder) oder ihr seid vor lauter Frühjahrsputz einfach nicht zum teilnehmen gekommen - oder ihr plagt euch mit Frühjahrsmüdigkeit und kommt nicht aus dem schlafen raus, wenn ihr von der Arbeit/Uni/Schule kommt. In dem Fall kann ich den Aufenthalt an der Sonne empfehlen. Da wir hier im Philippinenhof einen völlig regenfreien April hatten, war soviel Sonne, daß ich garnicht erst Frühjahrsmüde werden konnte.

Handgearbeitet wird auch noch, allerdings nur reduziert, weil im Garten soviel zu tun war/ist- Einträge werden nachgereicht.

Übrigens hab ich einen selbstgebackenen Kuchen mit Wolffe getauscht. Dafür wird er mir in den nächsten Tagen und Wochen mit dem Layout für das neue Movable Type (mittlerweile 4,25) unter die Arme greifen, damit ich endlich mal vorankomme. Drückt die Daumen, daß es recht gut und zügig vorangeht, damit ich endlich wieder ohne Bedenken bloggen kann.

Euch einen schönen Tanz in den Mai!



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Also die Theresia hat doch letzte Woche tatsächlich ihren Bloggeburtstag vergessen. Kann mir ja nicht passieren, ich fiebere dem ja immer entgegen.

Meinem Blog mache ich zum Geschenk, daß ich noch mehr Einträge zum nachtragen habe und daß im Hintergrund wird immernoch eifrig am neuen System getüftelt, denn die Technik hat sich weiterentwickelt und es wird immer aufregender.

Wie auch letztes Jahr gibt es wieder was zu gewinnen. Ich knüpfe an meine Tradition an und das Geburtstagsgewinnspiel geht hiermit in die zweite Runde.
Wieder warten Sachpreise auf ihre neuen Besitzer.

Foto eines Sockenwollknäuels von Handgefaerbt.com Als ersten Preis trenne ich mich von einem Strang "Sahara" von handgefaerbt.com, welcher schon verknäult wurde und bereit zum anstricken ist.
Was ihr tun müsst um an die Preise zu kommen:

Schickt mir eine (idealerweise selbstgemachte) Postkarte oder eine Grußkarte, die auch optisch irgendwas mit meinem Blog zu tun hat.

Dort schreibt bitte wieder rein, was euch bei meinem Blog momentan am wichtigsten ist, das Aussehen, die Extra- Funktionen oder die Beiträge. Es gibt keine falsche Antwort, eure Meinung zählt und ist mir wichtig.

Dann würde ich gerne noch ein Wort zu euch wissen wollen. Seid ihr "Ausschließlich- Strickerin", "Profi- Strickerin" oder "Nicht ausschließlich Strickerin" ? Schreibt es dazu.

Sehr wichtig ist auch die Angabe von Name und Mailadresse.

Schickt die vollständig beschrifteten Karten bitte bis zum 20.4.2009 (Datum des Poststempels) an meine, bereits bekannte, Adresse.

Die Portokosten zum zuschicken werde ich wieder übernehmen.

Ich drücke euch allen die Daumen und werde wieder alle eingehenden Karten (Motiv) hier veröffentlichen. Sehr gespannt bin ich, was ihr euch einfallen lassen werdet, denn meine Blogleserinnen und Leser sind dafür bekannt, sehr kreativ zu sein.

Danke an alle, die ich im letzten Jahr hierdurch kennengelernt habe und an alle, die mir weiter die Treue halten. Auf ein gutes viertes Jahr!

Eure Elisa



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Buchumschlag How to be a domestic goddesssDieses Jahr werden wir Weihnachten auf Rügen verbringen, und damit zwar meinen familiären Wurzeln sehr nahe (meine Großeltern haben viele Jahre auch mit meinem Papa dort gewohnt und gewirkt), aber trotzdem zum ersten Mal nicht mit unseren Familien. Und während meine Seite unsere Idee überhaupt nicht schön findet, hat die andere Seite es eher locker aufgenommen. Und so gab es heute schon das erste Weihnachtsgeschenk für mich von der Familie meines Liebsten.

Seit mindestens einem halben Jahr wünschte ich mir dieses eine Buch, von dem einige der amerikanischen Kreativbloggerinnen dieses Jahr ins Schwärmen gerieten, während es unter den Deutschen und den meisten Irinen völlig unbekannt ist. Völlig zu Unrecht, wie ich meine. Warum? Das will ich versuchen hier dazulegen.

Das Buch ist von Nigella Lawson, die im Jahr 2000 wegen dieses Buches zur britischen Autorin des Jahres gewählt wurde und nebenbei ne echt schön gemachte Webseite hat. Es gibt eine britische und eine amerikanische Version und diese einmal als gebundene Ausgabe und als Softcover. Der Titel lautet "How to Be a Domestic Goddess: Baking and the Art of Comfort Cooking", was übersetzt "Wie man eine häusliche Göttin sein kann; backen und die Kunst des Komfort- kochens" bedeutet

Ich habe die amerikanische Ausgabe mit Hardcover bekommen, die nur einen kleinen Nachteil hat: Temperaturangaben in Grad Fahrenheit und Mengenangaben in Löffeln und Tassen. Das Englisch ist jedoch auch für Englischsprecher, deren Schulenglisch schon etwas eingerostet ist, gut verständlich, also bloß keine falsche Scheu!

Im Buch gibt es Kapitel mit den Namen "Kuchen", "Kekse, Scones und Muffins", "Pasteten (=gedeckte zumeist Obstkuchen)", "Desserts", "Schokolade", "Kinder", "Weihnachten", "Brot und Hefe" sowie "die Speisekammer einer häuslichen Göttin", außerdem geht sie kurz auf notwendiges Equippment und Zutaten ein (erfreulicherweise nichts, was in einem guten Haushalt nicht eh vorhanden ist). Dabei fallen einem der äußerst hochwertige Druck, teilweise mit kostspieliger Goldschmuckfarbe und die äußerst ästhetischen, ganzseitigen und brillanten Fotos auf, die verdammt appetitanregend sind und von der Fotografin Petrina Tinslay stammen.

Obwohl der Buchtitel in einigen Kritiken vor allem emanzipierten Frauen sauer aufstößt, steckt nicht das dahinter, was man vermutet (Frauen gehören Hausfrauen und sollen darin Meisterschaft erlangen). Ebenfalls ist es kein reines Rezeptebuch. Vielmehr sind die Rezepte darauf ausgelegt, daß sie wohlschmeckend und auch was fürs Auge sind und der Köchin - oder dem Koch, es soll ja auch Männer geben, die sich an anspruchsvolle Pâtisserie wagen- einen guten Ruf und Erfolgserlebnisse einbringen, daher der Buchtitel.

In dem Buch gibt es viele persönliche Geschichtchen der Autorin, es macht aus einem Rezeptbuch etwas sehr gemütliches und persönliches. Als ob man mit Nigella in der Küche steht und sie einem die Geschichten zu ihren Kreationen und Gedanken zum Kapitelthema erzählt. Ich habe auch schon gelesen, daß andere es als Bettlektüre schätzen, weil es auch unterhaltsam ist. Das ist was ganz anderes als ein nüchternes Rezeptebuch mit Foto, Zutatenliste und Zubereitungsanweisung, sondern ein wahres Kunstwerk!

Es macht schon vom ersten blättern an Appetit und extrem Lust darauf, sofort in die Küche zu stürzen und was daraus nachzubacken. Dabei sind es keine "klassischen" Rezepte, sondern sie spielt oft mit den Zutaten, interpretiert Gerichte neu und innovativ, was zwar ungewohnt ist, aber sehr erfirschend und spritzig daherkommt.
Cheddarkäse im gedeckten Apfelkuchen oder Gemüsebrühe in Mince tarts zum Beispiel. Die Art und Weise so die Gerichte zu interpretieren und ihnen einen modernen Hauch zu geben und auch wirklich ungewohnte Kombinationen zu einem neuen Geschmackserlebnis zu verbinden erinnert mich sehr stark an Jamie Oliver, von dem ich ein sehr großer Fan bin. Auch die unkonventionelle Einstellung, daß man sich nicht akribisch an steife Regeln halten muss und überhaupt nur nach Perfektion streben muss um gut zu kochen ist wie bei Jamie Oliver.
Weihnachtsmuffins

In dem Buch geht es - wie Nigella selber schreibt- darum, daß man nicht auf Teufel komm raus einen Wahnsinnsaufwand ins kochen und backen stecken muss, wie es einem vielfach von anderen Kochbüchern und Sendungen suggeriert wird (es ist nur dann gut, wenn alles selbstgemacht, frisch und vom feinsten ist und man sehr viel Zeit mit der Zubereitung verbracht hat, heißt es da) und sich dabei ausgelaugt, gestresst und "nicht gut genug um mit anderen mitzuhalten" fühlt. Vielmehr soll man sich bei diesen Rezepten gut fühlen, sie sollen einfach sein, die Zubereitung einfach und schnell ohne viel Vorbereitungszeit, man soll entspannt werden, sehr viel Spaß haben und sein Selbstwertgefühl heben, wenn man merkt, daß scheinbar unüberwindbar schwer geglaubte Gerichte gelingen und man auch von anderen Lob dafür bekommt.

Als Beispiel erwähnt Nigella wie zufriedenstellend und schon fast unheimlich therapierend das Backen von Brot mit Hefeteig sein kann, obwohl viele den Aufwand fürchten. Auch ich hatte früher vor Frischhefe immer einen Heidenrespekt und hatte Schiss den Umgang mit diesem lebenden Produkt zu wagen. Ich bewunderte meine Mutter, weil sie so wunderbaren Kosunak mit Rosinen und ganzen Mandeln zu Ostern gezaubert hat und konnte mir nie vorstellen, daß ich jemals mit Hefe Freundschaft schließen könnte. Und heute weiß ich, durch die revolutionäre 5-minuten- Brot Methode aus dem Artisan Breads Buch, welche ich bei Theresia aufgeschnappt hab, was die Hefe mag und was nicht. Ich bereite Teige zu, aus denen Pizza und Brot wird, das selbst dem wählerischen Gaumen meines Liebsten sehr gut mundet und habe vor, noch viel mehr von den grandiosen Rezepten auszuprobieren und so mag es nicht verwundern, daß ich Frischhefe und Mehl stets vorrätig hab. Ich gebe zu, das Buch "Artisan bread in 5 Minutes a day" ist höchst anregend und das beste Backbuch welches ich je gesehen habe. Und trotzdem steht "How to be a domestic goddess" nicht in Konkurenz dazu, sondern ergänzt dieses im süßen Bereich hervorragend. Es gibt defakto keinerlei Überschneidungen.

Das Buch ist damit sowohl zum kochen, als auch etwas fürs Regal, denn die Fotos sind wirklich einige der besten, die es im Food- Bereich in der Zeit gab und gibt. Wer auf den Link klickt, kommt auf Amazon, wo es im Moment einen Preisnachlass von 10% auf das Buch gibt.



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Die Geschichte des Spinnrads ist eine Geschichte voller Missverständnisse.

Diesen Artikel wollte ich schon seit 2 Monaten schreiben, weil mich die überhebliche Art und Weise einiger Mitmenschen echt ankotzt, die der Meinung sind die Weisheit mit den Schöpflöffeln gefressen zu haben und auch, weil leider nicht jeder seinen Kopf einsetzen kann und nur nachplappert. Und da es im Internet keinen vergleichbaren Artikel gibt, hab ich mich nun entschlossen es doch zu tun.

Zuerst möchte ich beleuchten, wieso 90% der deutschen Bevölkerung der Meinung ist, daß Dornröschen sich an einem SpinnRAD gestochen hat und diesen Schwachsinn auch noch ihren Kindern erzählen und generell weiterverbreiten.

Generationen von Deutschen, und Amerikanern haben sicherlich in ihrer Kindheit das Märchen von Dornröschen gelesen oder vorgelesen bekommen oder sogar nur erzählt bekommen. Grundsätzlich sind Märchen ja sehr brutale Geschichten und voller versteckter Andeutungen und es gibt sogar eine richtige Märchenforschung. Natürlich ist es grundsätzlich keinesfalls etwas schlechtes, seinen Kindern Märchen mündlich weiterzugeben, wie es einst unsere Vorfahren taten. Aber dabei sollte man stets sorgfältig genug sein und auch den tatsächlichen Inhalt des Märchens wiedergeben.
Aber doch dann bitte richtig und nicht, indem man die Kinder mit einer DVD abspeist.

Dornröschen und das Spinnrad - Ausschnitt aus der Disney- DVD
Copyright by Disney

Selbstverständlich sind Film und Buch zwei unterschiedliche Medien und nicht alles, was im Buch toll klingt, funktioniert auch im Film. Man denke da nur an die Harry Potter Bücher und die abweichenden Verfilmungen. Und so kommt es auch, dass der Film von Disney (und dem folgend weitere Filme) sich zwar grundliegend an das Original von den Gebrüdern Grimm hält, jedoch in diesem entscheidenden Punkt vom Original abweicht.

Im der Fassung der Gebrüder Grimm aus dem Jahr 1812 wird im Märchen Dornröschen dem lange kinderlosen Königspaar doch ein Mädchen geboren und es sind zwölf gute Feen eingeladen, weil die Königsfamilie nur zwölf Gedecke hat aber in diesem Reich gibt es insgesamt dreizehn Feen. Leider bekommt die dreizehnte Fee Wind von der Sache und lädt sich selber ein. Und weil sie erzürnt ist, dass die Königsfamilie sie nicht eingeladen hat, verflucht sie auf der Feier anlässlich der Geburt Dornröschens, das Baby. Sie sagt: "Die Königstochter soll sich in ihrem fünfzehnten Jahr an einer Spindel stechen und tot hinfallen".

Daraufhin trifft Dornröschens Vater, der König, ganz um ihr Wohlergehen besorgt, eine Entscheidung: "Der König, der sein liebes Kind vor dem Unglück gern bewahren wollte, ließ den Befehl ausgehen, dass alle Spindeln im ganzen Königreiche sollten verbrannt werden."

Es vergehen 15 wunderbare Jahre, nichts passiert. An ihrem 15. Geburtstag ist Dornröschen ganz allein, weil ihre Eltern ausgefahren sind. Sie langweilt sich und läuft durch das Schloss und stöbert herum, wie Kinder und Jugendliche nunmal so sind. Und so steht im Märchen weiter: "Es [Dornröschen] stieg die enge Wendeltreppe hinauf und gelangte zu einer kleinen Türe. In dem Schloß steckte ein verrosteter Schlüssel, und als es umdrehte, sprang die Türe auf, und saß da in einem kleinen Stübchen eine alte Frau mit einer Spindel und spann emsig ihren Flachs. »Guten Tag, du altes Mütterchen«, sprach die Königstochter, »was machst du da?« »Ich spinne«, sagte die Alte und nickte mit dem Kopf. -,»Was ist das für ein Ding, das so lustig herumspringt?« sprach das Mädchen, nahm die Spindel und wollte auch spinnen. Kaum hatte sie aber die Spindel angerührt, so ging der Zauberspruch in Erfüllung, und sie stach sich damit in den Finger." Und der Fluch der dreizehnten Fee trifft, sie, sie fällt in einen hundertjährigen Schlaf, aus dem sie von einem Prinzen durch einen Kuss erlöst wird und sie heiraten. Ende gut, alles gut.
spinnrad_grafik

Wer des Lesens mächtig ist - und laut der Ergebnisse der letzten PISA-Studie, die ebenfalls diese Woche vorgestellt wurden, soll das ja seit 2000 vor allem im Osten Deutschlands besser geworden sein - wird nun zweifelsfrei etwas von "Flachs" und "Ding, das so lustig herumspringt" gelesen haben. Zwei Schlüsselwörter, die eine eindeutige Botschaft vermitteln sollten: es handelt sich dabei um eine Handspindel.

Natürlich gibt es auch für Spinnräder Zubehör, mit dem man auf dem sogenannten "Rocken", einem gedrechselten langen Stab, Flachs zum verspinnen anbringen kann, wie in den Film- und Theaterfassungen angedeutet, aber erstens sind diese, zumindest wenn es sich um Spinnradzubehör handelt, sehr lang, und hängen entsprechend hoch - und die Menschen, natürlich auch die Kinder, waren zu der Zeit als das Märchen entstand noch sehr viel kleiner als heutzutage. Bester Beweis dafür sind die hervorragend erhaltenen Möbel im Schloss von Versailles und diverse erhaltene Kleidungsstücke aus jener Zeit, und zweitens sind Rocken meist nicht so spitz wie eine Nadel.
Rein physikalisch, aufgrund der Bauart eines Spinnrades und der sitzenden Haltung, die ein Spinnender einnimmt, wäre es es schwer - eigentlich schlicht unmöglich - während des Spinnens, wie im Märchen beschrieben, seine eine Hand so hoch zu halten, dass man an das obere Ende des Rockens käme. Abgesehen von dieser simplen Tatsache braucht man auch zwei Hände zum spinnen mit dem Rad, es kann also logischerweise gar keine Hand frei sein, die da während des Spinnens an den Rocken fassen könnte.

Beim spinnen mit der Handspindel, auch Fallspindel genannt, sieht die Sache doch schon wieder ganz anders aus: Zum einen gibt es Phasen beim Handspinnen, wo man diese fallen lässt, sodass sich das Garn eindrehen kann, dabei hält man den Faden mit nur einer Hand und zum anderen waren früher einige Handspindelspitzen sehr stark angespitzt, um das Spinnen von Flachs zu erleichtern, was heute auch wieder anders ist, da meist Wolle und nicht Flachs mit der Hand gesponnen wird, weil schlicht der Bedarf in Westeuropa nicht besteht Flachs zu spinnen. In dem Buch "vergessene Haushaltstechniken" von John Seymour, Im Kapitel über das Spinnen, genauer auf Seite 145 der im Urania- Verlag erschienene Ausgabe von 2008 gibt es eine Zeichnung, dies diese Bauweise der Handspindel belegt, auf Seite 148 schreibt Seymour gar folgendes: "Die einfachste Methode zum Verspinnen von Flachs ist die Verwendung von Spinnrocken und Spindel. Der Flachs wird um den Stab des Spinnrockens gebunden, und die Spinnerin zieht mit Daumen und Zeigefinger mehrere Fasern ab. Diese Fasern befestigt sie an der runden Spindel, die an einem Ende zugespitzt ist, und dreht diese dann mit der Hand, wodurch die Fasern zu einem Faden verzwirnt werden." Im Unterschied zum Spinnrad, verfügt die Handspindel also über eine Spitze, wo sich Dornröschen stechen konnte - ganz so, wie in der Originalversion des Märchens angedeutet.

In der zweiten Version des Märchens, geschrieben von Ludwig Bechstein, wird noch etwas klarer, dass die Gebrüder Grimm keineswegs das Spinnrad gemeint haben können.
Dort schafft der König die Spindeln ab, und lässt Spinnräder einführen. Eine sinnvolle Bemerkung, denn es kann ja kein ganzes Reich jahrzehntelang aufs Spinnen verzichten in einer Zeit, lange vor der Erfindung der industriellen Spinnmaschinen. Kulturhistorisch ist belegt, dass es Spinnräder schon seit dem Spätmittelalter gibt, also ist diese Passage auch schlüssig.

Hier noch mal für den direkten Vergleich mit der Originalfassung die entsprechenden Zitate aus der Fassung von Ludwig Bechstein:
"Der König ließ sogleich ein Regierungsmandat im ganzen Lande ergehen, kraft dessen alle Spindeln überall abgeschafft, und dafür die Spinnräder eingeführt wurden"
Handspindel
"[...] Und da bekam die Prinzessin gerade Lust, sich im Schloss ein bisschen umzusehen, ging durch mehre Gemächer und kam an eine Treppe, die zu einem alten Turm führte; diese stieg es hinan und kam an ein niedrig Kammertürlein, da steckte ein alter verrosteter Schlüssel daran, und neugierig, wie die ganz jungen Mädchen sind, drehte die Prinzessin an dem Schlüssel, und die Türe ging gleich auf. Da saß ein uraltes Spinneweiblein und spann emsig mit einer Spindel; es mochte wohl des Königs Gesetz nicht gehört oder gelesen, oder es längst vergessen haben. Die umher tanzende, auf und nieder wirbelnde Spindel machte der jungen Königstochter viel Freude, sie haschte nach der Spindel, wollte auch spinnen und stach sich damit [...]"

Im Märchen symbolisiert das Spinnrad, dass die weiblichen Protagonisten die Fäden des Schicksals in den Händen halten und ebenso Autonomie. Da das Bei Dornröschen jedoch keinesfalls zutrifft, wurde hier Aufgrund dieser Symbolik von den Gebrüdern Grimm bewusst die Handspindel gewählt.

Noch immer begegnen Frauen, die ihr Garn selber spinnen, was in unserer heutigen hektischen Zeit immer mehr zunimmt - und im übrigen neben dem Lesen ebenfalls eine wunderbare Beschäftigung für die kalte Winterzeit darstellt- dem sich hartnäckig haltenden Urteil dass man sich am Spinnrad stechen kann, und waren bisher dem Unwissen der breiten
Bevölkerung wehrlos ausgeliefert.

Ich hoffe, daß nun ein bisschen Licht in das Dunkel gekommen ist und der Irrglaube vom Spinnrad, an dem man sich stechen kann, weil es angeblich in dem Märchen Dornröschen der Fall gewesen sein soll langsam ausstirbt und ich den ambitionierten Spinnradspinnern da draußen eine Anregung gebe sich gegen dumme Vorurteile zu wehren.

( Und für alle Eltern unter meinen Lesern: lest euren Kindern das Märchen nur in der Originalfassung oder der Bechsteinschen Fassung vor anstatt sie mit einem Film abzuspeisen, und wenn ihr besonders engagiert seid, dann zeigt euren Kindern den Unterschied zwischen einer Handspindel und einem Spinnrad, das gibt später in der Schule bestimmt Pluspunkte und hilft, die Kenntnis um diese alte Kulturtechnik, des Spinnens, vor dem aussterben zu bewahren. )



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Seit Monaten wird ein Wunsch immer stärker. Es wird schon fast ein Drang. Umso schlimmer, da ich kiloweise allerfeinste langfaserige Merino im Schuppen liegen habe und letztes Wochenende ein zweitägiger Spinnkurs in Dahmsdorf bei Habondia stattfand, mit dem ich mich nur zu gern getröstet hätte weil ich nicht zum Tavernencon konnte.

Dieser größte Wunsch ist natürlich nur aufs Handarbeiten beschränkt. In jedem Lebensbereich hat man ja größte Wünsche, aktuell bei mir etwa sowas wie Familie, große Badewanne, bessere Gesundheit, gesunder Hund, Anerkennung, musikalischen Fortschritt, hübsche kuschelige Kleidung, Freunde die einen nicht vergessen, einen fleissigen Weihnachtsmann, Pflanzensamen in Hülle und Fülle... aber ich schweife ab

Hier ist er nun, mein größter Wunsch für die Bastelecke:

Heykeys Spinnrad

Also natürlich mit Doppeltritt und 20 Jahren Garantie. Und wo wir dabei sind uns was zu wünschen, sämtliche zurückliegenden Ausgaben+ ein Abo dieser Zeitschrift würde mich begleitend oder als Anfang auch irre glücklich machen. Seit Jahren schleich ich schon um diese fabelhafte Zeitschrift und werde mir schmerzlich meines beruflichen und finanziellen Status bewusst- mittlerweile sind einige Ausgaben nurnoch als schwarzweisskopien verfügbar und nicht im Original bunt:

Zeitschriftencover Lavendelschaf 11



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100%

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10%

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Marys Garden Mystery Socken
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Rons "Männersache" - Socken
15%

blaue Socken für Ron
12%

blaue Merino -Handschuhe für Ron
35%


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