Juli 2006 Archive

Olé, olé es gibt Gelee. ^_^
Ron half mir nach dem gassigehen beim pflücken der wild wachsenden Sauerkirschen - sauerkirschgelee2.jpggottseidank ist er ja größer als ich und kam besser an den Baum. Tja, in unserem Garten in Sofia hatten wir unsere 5 Sauerkirschbäume auf Hobbithöhe (ich bin 1,63m hoch und hab 26cm lange Füße). ^_^; Da war das Pflücken nie ein Problem. Vor dem Gelee hat der liebe Gott ja das entsteinen gesetzt und so stand ich eine Weile wild fluchend an der Küchenspüle und trennte Kirsche von Stein. Selbst Ron der Frischfruchtfanatiker ("Marmelade ist eine Vergewaltigung der schönen Früchte - frisch essen ist besser") der ja schon den Geschmack der frischen schwarzen Johannisbeeren komisch fand, hat mich gewähren lassen weil die Sauerkirschen selbst ihm (er liebt saure Apfelgummis) zu sauer waren. Nach dem entsteinen sah ich aus, als hätte ich jemanden geschlachtet. Wenn ich doch zu meinem Alaun noch Weinrahm und nen Kessel hätte wär das sicher ne interessante Naturfarbe. s_sauerkirschgelee1.jpgEinkochen ging genauso fix wie mit den Johannisbeeren, nur diesmal hab ich nach reinem Gelee und Gelee mit ganzen Früchten getrennt und jeweils ein ganzes Glas voll erhalten. So langsam füllt sich der zweite Kühlschrank, bin ja gespannt wie das schmecken wird.



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Heute hat meine Ma Geburtstag und Ron ist in Baden- Baden auf Fortbildung. Der ganz normale Wahn halt.
Als ich mit Yuki gassi ging, fiel mir am Wegesrand gegenüber der Nummer 9 auf, wie schön die vertrockneten Gräser mit den Pflanzen dahinter harmonieren. Korngelb, beige und dunkles kastanienbraun. Ich nahm ein bisschen davon nach hause mit und hab versucht ein Bild davon zu machen. Ich fände Kleidung in diesen Tönen nicht schlecht. Oder einen Pullover oder ein Twinset. Ich steh ja sonst überhaupt nicht auf braun, aber diese Farben zusammen sind einfach so schön.



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Tatsächlich! Heute kam ein Päckchen für mich, es enthielt eine Packung Zitronensäure und zwei Packungen Entfärber der Firma Heitmann. Im Begleitbrief entschuldigten Sie sich, daß mir durch eines ihrer Produkte Schaden entstanden ist. DAS nenn ich Kundenfreundlichkeit. Tatsächlich hab ich erstmal die Maschine entkalkt (95°C mit einigen 100gr Zitronensäure) und danach die Weißwäsche mit dem Entfärber gewaschen. Danach nochmal mit normalem Waschpulver nachgewaschen um "letzte im Gewerbe schwebende Farteilchen zu lösen" und dann hatt ich wieder weiße Wäsche und Ron sein Hemd für morgen und die Maschine ist jetzt kalkfrei. Von wegen handelsübliche Waschpulver enthalten genug Enthärter, wir brauchen kein Kalgon. Die die das behaupten gehen von Persil oder Ariel aus, den teuren Waschpulvern. Wer aber wie wir nur Billigst- Noname Waschmittel kauft der spart genau hier! Für mich ist hier die Erkenntniss gekommen, daß ich in Zukunft sicherheitshalber vor jeder Maschninenfärbung die Maschine entkalke. Tut der Maschine gut und meinen Nerven. Ich stell mir nur vor ich hätt mit Rons Uralt- Feron Waschmaschine die fast so alt war wie ich als sie diesen Januar den Geist aufgab gefärbt. Die war ja so richtig gründlich verkalkt. *schauder*
Und vor allem zeigt der Vorfall, daß es auch Firmen in Deutschland gibt, die äußerst kundenfreundlich sind und bei denen Service groß geschrieben wird. Der Kundenservice der Firma Heitmann hat eine fast ständig erreichbare Hotline ohne 0180 Nummer sondern mit einer normalen Festnetznummer (=quasi defakto kostenlos für flatratebesitzer), ohne Warteschleife, ohne Callcenter - man kriegt nur Leute ans Telefon die in diesem Metier zuhause sind und genau wissen was sie tun. Die Erledigung erfolgt prompt auf Firmenkosten und man gibt sich sehr viel Mühe und investiert sicherlich nicht wenig Geld um dem Kunden das Gefühl zu geben daß er wichtig ist und daß man alles für seine Zufriedenheit tut. Andere Firmen sollten sich hier ein Beispiel nehmen und ich kann nur ausdrücklich betonen: zum Färben ohne Naturfarben von allem außer Wolle und Seide Simplicol, weil auch der after- sales service stimmt und das Produkt sein Geld absolut wert ist ebenso wie die Firma.

Würde es einen Preis für super Kundenservice geben - diese Hotline hätte ihn zu Recht verdient.
Fazit: Maschine glücklich gemacht, Ron glücklich gemacht, eigene Nerven beruhigt und dazugelernt, prima Sache. ^_^



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Heute hab ich nochmal den Stoff vom 16. gefärbt, diesmal mit 2 Packungen Simplicol Farbe+echtfix und einer kleinen Packung Färbesalz. Ist richtig gut geworden die Farbe. Ich hab dann beim Kundendienst von Heitmann angerufen und mein Problem mit der verfärbten Weißwäsche geschildert, denn mir ist sowas beim ersten Mal färben mit meiner neuen Maschine zu Jahresbeginn nicht passiert und laut der Färbeanleitung in der Packung ist mit einer Färbung der nachfolgenden Wäsche nicht zu rechnen weil das Waschmittel alle Reste wegspült und beim nachspülgang eigentlich alles rausgehen sollte. Die kompetente Dame sagte "Die Maschine wird wohl verkalkt sein." und schickte ein Päckchen los von dem sie meinte daß wir das schon hinbekommen. Wie Recht sie wohl hatte. Ich war verblüfft und von ihrer freundlichen Erklärung wie das passiert ist sehr angetan. Außerdem brauch ich für das Päckchen keinen cent zu zahlen.



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Nachdem ich letzten FR unsere gesammten schwarzen Johannisbeeren geerntet hab und Kaba *wink* s_johannisbeermarmel.jpgnach einem Rezept gefragt hab weil mir Magpies Rezept so gut gemundet hat als ich bei ihnen zu Besuch war, wagte ich mich heute selber ran. Beeren mit Wasser aufgekocht, flüssiges von Schale und Kernen getrennt und dann mit Gelierzucker 3:1 aufgekocht. Kurz köcheln gelassen und abgefüllt auf die leeren Gläser die ich trotz Rons Wegwerfwahn aufheben konnte. Fertig. Und das Ergebniss kann sich sehen lassen.
Jetzt kann der Winter ruhig kommen, ich hab Marmel! ^_^; Ich mein die 36°C die wir gestern hatten sind schön und erinnern mich an Bulgarien, aber in nem halben Jahr ist schon Winter.



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s_erstefaerbung.jpg Heute hab ich den Stoff vom Türkenmarkt gewaschen um die Apparetur zu entfernen und danach genau halbiert in der Breite. Die eine Hälfte hab ich zum trocknen Aufgehängt und die andere in der Maschine mit simplicol Farbe dunkelrot gefärbt und nachgewaschen. Mit der Färbung bin ich aber nicht zufrieden, ich werd wohl nochmal ranmüssen um eine dunklere Farbe zu erreichen. Ohje, und dann passierte was ganz blödes: Leider hat meine Weißwäsche die ich unmittelbar nach dem Nachwaschgang gewaschen hab eine hellrosa Farbe angenommen! *argh* und da ist Rons kurzes Hemd dabei was er nächste Woche braucht.
Ich hab die Wäsche einfach in der Maschine gelassen und nicht aufgehängt. Was er nicht weiß... ich muss das unbedingt bald wieder wegkriegen.



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Unsere Nachbars Neundorfs aus der 9 haben vor ihrem Haus so schöne Blümchen wachsen. Die Farbe fiel mir gleich auf und ich nahm mir eine davon mit. Ich hab bestimmt 5 Fotos geschossen, aber nur eins ist halbwegs scharf und farbtreu. Diese Farbe find ich jedenfalls richtig schön.



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Leider sah sich heute keiner meiner Berliner Freunde und Bekannten in der Lage mich zu begleiten und die arme Alia musste Klausur schreiben in ihrer neuen Uni. Meine Mama hatte Kreislaufprobleme wegen der Hitze und so machte ich mich ganz alleine auf den Weg. Gottseidank steckte mir meine Ma einen 10 EUR Schein zu und ein paar Münzen denn ihr Spruch "Halte dich im Schatten" wäre nicht zu erfüllen gewesen. Stattdessen stürmte ich den H&M iM Forum Köpenick, unserem früheren Stamm - und heutigen Lieblingseinkaufszentrum. Ein eleganter weißer Leinenhut aus der Herrenabteilung für läppische 7 EUR fiel mir in die Hände und musste sofort verhaftet werden um mir dann Schatten zu spenden. Danach ging es in Untergeschoss, wo mein Stamm - Bastelladen für den ich sogar seit Jahren eine Kundenkarte hab die mir Rabatt ermöglicht auf mich wartete. Dort deckte ich mich mit einigen Dosen voller Perlen, kleinen Holzschachteln, Bändern fürs Kumihimo in weiß, rot, dunkelblau und olivgrün und vor allem Bastelfilz in 5 Farben, zwei Stärken und 3 Größen ein. Ich hab da ja ne Idee was ich machen möchte und hab mir vorher bei Tsea Maße geholt um nicht zu viel zu kaufen. Filz vom Meter hat nämlich seinen Preis, obwohl er dünner ist als meine A3 Platten.

Dann ging es mit TRAM, S- Bahn und U- Bahn zum Kottbusser Tor und dann laufenderdings in die Oranienstraße 23 in die "Fadeninsel". Ich liebe diesen Laden. Es gibt dort supergünstig Filzwolle und total schöne Garne. Da das weben mit Häkelgarnen sehr müßig ist und ich mir Seidengarn nicht leisten kann hab ich mir zwei Leinengarne von ggh ausgesucht. Typ "Safari" der Farben 8 (dunkelblau) und 33 (dunkles weinrot) beide made in Italy. Fühlen sich dank eines kleinen Kunstfaseranteils echt super an.
Dazu nahm ich noch ordentlich Filzwollflies in einigen Farben mit und dann entdeckte ich auf dem Boden die "Restwolle" Kiste! Begeistert durchwühlte ich diese und nahm ein paar Reste mit. Sowas kann der kreative Mensch der webt, strickt, häkelt und generell viel bastelt ja eh immer gut brauchen. Sollte einer der geneigten Leser sich an dieser Stelle angesprochen fühlen und in Besitz von Restwolle egal welcher Farbe, dicke, Qualität oder Garnart befinden oder die Garnreste seiner Oma/Tante/whatever bekommen können so würde ich mich natürlich riesig freuen, wenn er sie mir zuschickt. Da wolle fast nix wiegt, dürfte das auch garnicht so schlimm teuer werden. Als Dankeschön erwähne ich die edlen Spender selbstverständlich hier und zeige dann zu gegebener Zeit, was ich aus ihren Garnresten schönes gemacht hab.


Und dann kam mein Pflichttermin wenn ich Dienstags oder Freitags zu der Zeit in Berlin bin: der Türkenmarkt. Der Türkenmarkt bezeichnet für mich einen bestimmten Ort unweit der U- Bahnstation Schönleinstraße (U6). Dort, am Ufer des Landwehrkanals, auch Maybachufer genannt gibt es ein Stückchen Orient im sonst so kühlen Berlin. Zu beiden Seiten dieser Straße stehen dicht an dicht Blumenhändler, Fisch - und Fleischverkäufer, Gebäckverkäufer, Stände mit tausenden von gerösteten Nüssen, getrocknetem Obst, mit Kleidung für groß und Klein, Gewürze, Obst und Gemüse von guter Qualität zu Großhandelspreisen, Essensständen mit türkischen Spezialitäten und gebratenen Maiskolben, mit einem Wirrwarr aus Türkisch und Arabisch was die beherrschenden Sprachen dort sind. Die Händler preisen ihre Ware auch in diesen Sprachen an und die Hauptkundschaft sind türkische Frauen jeden Alters mit Kopftuch oder ohne mit einem Kind oder auch mit fünft. Das allerschönste am Türkenmarkt sind neben den aus Bulgarien geliebten Lebensmitteln wie Schafskäse, eingelegte Oliven, Lohkum (Türkischer Honig genannt), Halva in Blöcken oder in Dosen, gefüllte Weinblätter und Trockenobst auch die Händler mit den Stoffen und der Perlenhändler. Stoffe gibt es hier alle paar Stände in riesiger Auswahl aller möglichen Stoffarten, Webarten, Breiten, dicken, Farben... Es sind die "Reste" der riesigen Großhandelsballen die für die Industrie zu wenig sind und daher aus der Türkei importiert werden. Da die Ballen Großhandelspreise haben, teilt sich der Preis entsprechend gering auf die einzelnen Meter auf. So wird Nähvergnügen bezahlbar, mit teilweise 1EUR/m die ich hier für Baumwollstoffe bezahlt hab oder 6 EUR/m für Baumwollsamtstoffe ist man hier dabei. Natürlich passiert es, daß mal die Farbe oder Qualität die man gerade braucht oder der Stand mit den Samtstoffen gerade nicht da sind. Dann kommt man am besten am nächsten Markttag (DI oder FR) wieder, oder 1 Woche später oder kauft weißen Stoff und färbt sich den um. Erwähnte ich schon den Stand, der Garne und Reissverschlüsse, Bänder und Knöpfe in tausenden Farben anbietet und auch Vlieseline vom Ballen hat? Die Preise der Reisser gefielen sogar meiner Nähkursleiterin Andrea Tabor, die in Buckow einen Laden hat und bei der ich mich im Februar und März hab unterweisen lassen. Leider waren auch heute nicht die Farben die ich als Baumwolle haben wollte dabei, und so guckte ich nach weißer Baumwolle. Und tatsächlich! Ich fand etwas ganz besonderes. Gute feste und leichte Baumwolle aus Griechenland mit einer Webbreite von 2 Metern! Eine Sensation! (Zur Info für die Nicht- Näher ein normaler Stoff hat mit Außnahme von Seide die meist 90cm breit liegt eine Webbreite von 1,10m - 1,70, die gebräuchlichste Weite ist 1,50m) Und nur 1,50 EUR/m! Ich glaubte zu träumen und rechnete flugs aus, wie man mit der Webbreite meine Lieblingskleiderschnitte verwirklichen kann. Da nun 3,5m statt 5m ausreichend waren, nahm ich einfach spontan 7 Meter mit und war totaaaal glücklich. Da meine Füße aber so langsam garnicht mehr glücklich waren und die Zeit zu der ich mich mit Ron am anderen Ende Berlins treffen sollte um heimzufahren sehr nahe war, machte ich mich mit diesem Stoff und einigen Tütchen Perlen auf den Rückweg! Voll bepackt und absolut zufrieden mit mir und meinen Eroberungen bestieg ich U Bahn und S Bahn und war nur noch glücklicher, als Ron mich schon am S Bahnhof Mahlsdorf statt am Gewerbepark Mahlsdorf mit dem Auto aufsammelte. Meine Ledersandalen hatten sich tief in meine nackten Füße geschnitten und rote Striemen waren noch die nächsten Tage zu sehen. Doch im klimatisiertem Auto waren die Qualen bald vergessen und den Abend verbrachte ich mit sortieren und verstauen.



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Gestern waren wir ja die Bücher holen. Es waren tatasächlich einige dabei, die mir gefallen haben, aber seltsamerweise hab ich gespürt, daß es auch ein Handarbeitsbuch geben würde und Bingo! Da war ein ganz tolles Buch dabei, "Das praktische Handarbeitsbuch" geschrieben von Gertrud Oheim erschienen im Bertelsmann Verlag aus dem Jahr 1961, überwiegend Schwarzweißfotos und Zeichnungen und unglaubliche 31 Farbfotos, aber sehr viele verschiedene Techniken werden vorgestellt und da waren tatsächlich noch welche drin, von denen ich noch nie gehört hab un die in meinen anderen Büchern nicht drin sind. Wow, eine echte Rarität und Ron hat mir das Buch sogar geschenkt!



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Entgegen den ursprünglichen Planungen waren wir heute in Dortmund und haben 465 Bücher abgeholt die wir auf eBay fürn Appel und n Ei ersteigert haben. Es sollen Sachbücher dabei sein, mal sehen ob auch was für mich dabei ist.



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Heute gab es von der Volkshochschule Müncheberg aus das Angebot bei einer Kräuterfrau zu filzen.
Ich machte mich also leicht verspätet auf den Weg (jaja, Haarewaschen und aufräumen mussten vorher sein, damit der Ron nicht sauer wird) und kam mitten durch das schönste Unwetter. Und zu allem Überfluss musste ich in Dahmsdorf an der Schranke der Regionalbahn ewig lange stehen. Die Bahn von Berlin nach Küstrin fährt genau jede Stunde einmal in die eine und in die andere Richtung, wieso gerade bei mir? Als ich ankam, waren die anderen drinnen (filzen drinnen? irgendwie ungewöhnlich) und erzählten ich habe nichts verpasst, da es vorher noch eine Einführung gab Ich hatte mit der Kursleiterin Birte Böhmisch aber vorher per Mail abgeklärt, daß ich Fortgeschrittene bin und so machte das nix aus. Ich kam also an, ging rein um mir Wolle auszusuchen und ging dann - da es mittlerweile trocken war und kein Regen in Sicht - auf die Terrasse und legte mir mein "Projekt" zurecht.
Es sollte ein Täschchen werden, der Materialverbrauch hielt sich in Grenzen und der dafür veranschlagte Preis war mir im Nachhinein zu viel (aber in der knappen Zeit was größeres zu machen wäre illusorisch gewesen). Ich nahm rotes Wollvlies als Basis und verteilte orangene, gelbe und beigeorangene Strangwolle drauf und holte dann heißes Wasser und ne Schüssel. Seife hatte ich mir selber eine kleine von "the body shop" mitgebracht und zwar eine Hanfseife. Kann ich nur empfehlen - filzt gut, duftet gut und pflegt die Hände mit Hanfsamenöl superweich. Ich filzte also vor mich hin, musste immer wieder den Kursteilnehmern für die die Kursleiterin keine Zeit hatte (es waren eindeutig zu viele) erklären wie man was macht, sie korrigieren und den jüngeren auch helfen. Immer wieder merkte ich, daß die Gruppe deutlich zu groß war, dafür daß es zu 100% Anfängerinnen waren. Ich traf dort eine Frau wieder, mit der ich schon beim VHS Schneiderkurs zusammengesessen hatte wieder, was schön war, und es waren sehr viele kleine Kinder dort. Was mich sehr nervte, war, daß es keinerlei Luftpolsterfolie zum auf- den- Tisch legen gab und ebensowenig welche, die man sich in die Hohlkörper packen konnte, weswegen alles deutlich länger dauerte und es einigen besonders schwer gemacht wurde, die Wichtelmützchen- Eierwärmer (mit Styroporformen) oder größere Taschen (mit Pappe) machen wollten. Als dann gegen Ende auch noch meine halbbenutze Seife verschwand, als ich heißes Wasser geholt hab, war für mich der Punkt erreicht, wo ich statt die Wände zu verfilzen einfach die Ränder abgeschnitten hab und die Ränder rundgefilzt. Ich hab dann am Ende noch ein paar Zipfel (50gr) Wollvlies gekauft, aber bei 7EUR/100gr fand ich es unangemessen teuer, zumal mein "Stammladen" in Berlin- Kreuzberg nur 4 EUR/100gr haben will und dafür viel schönere Farben und viel größere Auswahl bietet.
Und dafür daß ich der Kursleiterin Arbeit abgenommen hab, hab ich auch noch über das Material hinaus auch noch die Kursgebühr bezahlt! Heidelberg wär jetzt echt besser gewesen.



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