August 2006 Archive

s_roeschkedahlie.jpg
Heute beim gassigehen mit Yuki hab ich eine Dahlie gesehen die mich mit ihrem Farbenspiel extrem beeindruckt hat. Dunkelrot mit fuchsia Rändern und sehr anmutig. Ich bin dann nach reiflicher Überlegung zu Nachbars reingegangen und bat darum sie fürs Blog zu bekommen.

Vielen Dank an Familie Röschke aus der Nummer 4, die diese einzigartige Dahlie zur Verfügung gestellt haben. Ist sie nicht ein kleines Meisterwerk?



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Bevor ich zum eigentlichen Eintrag komme möchte ich mich an dieser Stelle ganz doll herzlich für die Hilfe meiner Lieblings - Englischlehrerin (ich hatte 8 Englischlehrer/innen im Laufe meiner Schul- und Studentenzeit) und gleichzeitig eine meiner absoluten Lieblingslehrer überhaupt bedanken, die mir bei der Übersetzung dieses Contests geholfen hat ein Wort zu finden, was mein Großes Schulwörterbuch von Langenscheidt nicht gefunden hat. Danke Frau Knauf für ihre Geduld, ihr offenes Ohr und ihre guten Ratschläge. Sie sind noch immer eine große Hilfe für mich und das liegt nicht nur daran daß sie ein Oxford Advanced Englisch Dictionary haben. ^_^


Ruth alias Woolly Wormhead hat einen Wettbewerb ins Leben gerufen der sich "release your inner sheep" (zu deutsch "befreie das Schaf in dir") nennt.
Über den Wettbewerb:

Alle gewöhnlichen, lebendigen wolligen Schaafe können weiterhin ihren täglichen Aufgaben Gras essen und das kuschelige Zeug herstellen nachkommen. Der Fokus richtet sich an alle anderen Genossen: verrückte, Phantasie - oder künstliche Schaafe. Ruth stört es nicht, wenn die Menschen sie komisch anstarren wenn sie z.B. im Supermarkt Bierflaschen fotographiert. Der springende Punkt dabei ist, so sorglos wie nur möglich zu sein und die Welt erfahren zu lassen daß man Schaafe liebt und sich nen Teufel drum schert was andere deswegen von einem denken könnten.

Leitfaden:

- keine Fotos von gewöhnlichen Gras- mampfenden echten Schaafen

- es ist auf den Wind zu achten und ebenfalls darauf ob man verächtlich angezischt wird, während des Photographierens

- je obskurer, desto besser. Auch wenn die Schaafe auf einer Tamponpackung drauf sind sollte man die Chance ergreifen und einen Schnappschuss machen

- die Photos und die Schaafe darauf sollten eindeutig zu erkennen sein und auch das Produkt auf dem sie zu finden sind, sofern es angemessen ist

- Updates können immer mal wieder erfolgen. Kein Druck, kein Abgabeschluss

- das Wohlergehen der Tiere sollte stets im Hinterkopf behalten werden (die Liebe zu Schaafen)

Ich hab gestern ja einige Dinge gesehen und die möcht ich hier mal zeigen.


Das hier ist eine Bodylotion mit Schafsmilch aber ohne Konservierungsstoffe.

s_schafmilchbodylotion.jpg
Und das ein Schäfchen, was ich auf dem Fest gestern gekauft hab. Es hat echte Schafwolle auf dem Pelz und als Innenfutter.

s_schaefchen.jpg
Das sind meine Lanolin Wollkur und eine Schachtel voller Schafmilchseife in Blumenform.

s_wollkurundseife.jpg
Als letztes haben wir da die Packungen von Filzwollvlies, auf denen ein lustiges Logo dieser Firma prangt. Ein Schaf als Wollknäuel.

s_filzwollvlies.jpg s_schafknaeuel.gif



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Heute hab ich den selben Pflaumenpie gebacken wie am 19.8. mit einem entscheidenden Unterschied: statt raffiniertem weißen Zucker+ Rohrzucker und Weißmehl hab ich ausschließlich karibischen Vollrohrzucker und Vollkornmehl benutzt und da die Mischung einfach zu fest blieb (wegen des Mehls natürlich) musste ich 2 Becher Joghurt nehmen. Der Teig ging schön hoch, schmeckte aber irgendwie teigig.
Meine Nachbarin Monique meinte daß Vollkornmehl völlig andere Backeigenschaften hat und daher ein anderes Rezept benötigt, man aber die Hälfte Weißmehl problemlos mit Vollkornmehl ersetzen kann. Ron schmeckte der Kuchen nicht ganz sooo gut wie der erste, also denk ich werd ich es nächstes Mal wieder mit mehr Weißmehl versuchen. Lecker wars trotzdem und so schnell verputzt, daß ich nichtmal ein Foto machen konnte.



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Heute war ich in Friedersdorf, einem Dorf bei Seelow, ca.20km von uns entfernt.
Nach einer rasanten Hinfahrt wo ich versucht habe einem Auto mit TO (Torgau - Oschatz) zu folgen das seit der Sparkasse vor mir lag kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus. Das parken auf einem Feld auf der anderen Seite des Dorfes mit Einweisung durch Feuerwehrkräfte war schon sehr abenteuerlich und die Straße die dahinführte bescherte Ron nach meiner Rückkehr einen spontanen Putzanfall. Man war das Auto eingesaut. *unschuldigpfeiff* Auf dem Gelände gab es so viel zu sehen, daß ich von 10 Uhr morgens bis 15:30 nicht eine Sekunde Langeweile hatte und sogar freiwillig auf die Demonstrationen des Friedersdorfer Reitvereins und die Siegerehrungen vom Bundesleistungshüten und dem Erntekronenwettbewerb verzichtet hab weil ich nicht mehr stehen konnte. Tausende von Ständen gab es in der Halle, in einer zweiten Halle, Essensstände drumrum mit den tollsten Köstlichkeiten, ein Besenbinder, ein Schmied, ein polnischer Obst - und Gemüsestand wo ich mich mit einem Serben auf Bulgarisch unterhalten habe (und dessen Antworten ich verstanden habe, obwohl er eine total seltsame Betonung hat für meine Ohren) und als Dankeschön einen Apfel geschenkt bekam. Und es gab einen Schäferkleidungsstand mit Wachsmänteln und Filzhüten und Westen. Dutzdende Dampfflug - und Dreschmaschinen gab es draußen auf dem Feld und sogar einen Pferdepflug. Weiter hinter auf dem Gelände konnte man eine Agility- Bahn bewundern die ab und zu auch genutzt wurde und Hunde gab es da! Aus allen Rassen, gebadet und frisiert und einfach total unglaublich gehorsam. Dann gab es eine Reihe von Pferchen, wo verschiedene Schafrassen ausgestellt wurden - natürlich lebende Exemplare. Am allermeisten haben mich die Lämmchen begeistert die alle miteinander und ihren Mamis knuddelten und einfach nur verpennt und knuffig waren. Eins war munter genug um die Mama als Klettergerüst zu benutzen und zu zeigen was es für wackelige kleine Beinchen hatte. Natürlich hab ich mir das nicht entgehen lassen und fast alle gestreichelt. Die Schafstinke auf meinen Händen störte mich garnicht und ich verstand nun besser, warum Lammwolle so teuer ist. Die KANN garnicht kratzen. Mittendrin gab es eine Schermaschine und zwischendurch gab es Schafschurvorführungen wo sich bis zu 50 Leute um den Pferch drängelten. Einige Schafe haben leider auch Wunden davongetragen, aber im großen und ganzen gings ihnen danach gut. Die zahlreichen Kinder die dabeiwaren staunten nicht schlecht, als unter graubeigen Wollmassen weiße Schafe zum Vorschein kamen. ^___^ Und das allercoolste an den Scherern war, daß sie mir einen ganzen Stoffbeutel voll dicht gestopft mit dieser Wolle geschenkt haben. Ich kann sie gut gebrauchen, sie hinterlässt jedoch ein zweideutiges Gefühl, weil ich es eigentlich falsch finde Schafe vor dem Herbst und Winter zu scheren nur um den Wollertrag zu erhöhen. Ich mein die frieren doch! Dazu lassen Schafe sich doch schließlich so einen Wollmopp um den Körper wachsen im Sommer, damit sie im Winter mit sich selber kuscheln können. Im Frühjahr und Sommer find ich scheren in Ordnung, weil bei den Julitemperaturen die wir dieses Jahr hatten (immer über 30°C ) hätten die sich ja sonst totgeschwitzt und hätten vielleicht sogar Kreislaufprobleme bekommen, aber es war an dem Tag schon recht kühl und die bereits geschorenen Tiere stellten sich ganz dicht aneinander um sich zu wärmen.Naja...
Dann gab es ja noch das Bundesleistungshüten, quasi die erste Bundesliga der Schäfer. Es wimmelte nur so von Schäfern, nicht wenige waren am Vortag bereits angetreten um ihr Handwerk zu beweisen. Ich hatte das Glück nicht nur auf ausgesprochen schniecke junge Schäfer zu treffen, sondern auch einen neben mir stehen zu haben, der mir sehr detailiert erklärte was ich sehe und warum das passiert und worauf die 3 Richter gucken. Für mich kam die Erkenntnis, daß Schäfer eigentlich wenig mit Schafen arbeiten sondern eher mit ihren Hunden, die perfekt ausgebildet sein müssen. Ich sah zwei Altdeutsche Hütehunde des Farbschlags "Gelbbacke" in Aktion und war begeistert. Die Schafsschaufel die an der Spitze des Hirtenstabs dran ist, ist ja zum Einfangen der Schafe da, aber der gesammte Stock dient dem Schäfer quasi als verlängerter Arm, wie beim Reiter in der Handarbeit die Gerte, damit die Hunde auch aus hunderten Metern Entfernung noch sehen können, was für Sichtzeichen gerade aktuell sind. Aufgaben waren die Schafe aus dem Pferch zu treiben, durchs Feld, es musste ein Auto in Schrittgeschwindigkeit zweimal dran vorbeifahren und die Schafe mussten anschließend weitergetrieben und über eine Holzbrücke rüber. Und das alles ohne daß einzelne Tiere sich leicht entfernen, die Schafe sollen trotzdem noch grasen (der Schäfer bezeichnete das mit "er muss sie satthüten" quasi die Schafe müssen sich satt fressen können und trotzdem durch die Hunde in Schach gehalten werden) und die Hunde müssen immer wieder "Furchen abarbeiten" was bedeutet daß sie sauber eine gedachte (in dem Fall eingepflügte) Linie immer wieder ablaufen und die Ecken nicht abkürzen und selbstständig Schafe zurücktreiben und sich im Zweifelsfall auch mit Bissen in 3 Regionen der Schafe Respekt verschaffen können. Ich bekam den sächsischen Meister zu sehen dessen Haupt - und Beihund echt lustige Namen hatten. Trotzdem büchsten auch bei diesen meisterlich abgerichteten Hütehunden zweimal Schafe aus. Ich glaub die meisten Zuschauer hätten nie gedacht, wie aufregend Schafehüten sein kann. Ich erfuhr auch wofür die vielen Perlmuttnöpfe an den Schäferwesten stehen (an den Knöpfen kann man ja auch Maurer und Zimmermann und Schornsteinfeger unterscheiden wenn sie kein Zunftzeichen tragen): die großen Knöpfe stehen für die Wochen, wo die Schafe auf den Weiden stehen (mehr als 40) und die kleinen Knöpfe am Kragen stehen für die Stallwochen, wo die Schäfer Ferien haben.
Zurück in den Hallen (das zunächst sehr sonnige Wetter war Regen gewichen) gab es da unter anderem die Spinnerinnen des Heimatvereins Letschin, die alle sehr lustig waren und mir gezeigt haben worauf ich beim Neu- Spinnradkauf achten soll. Außerdem gab es eine Weberin die mir ein bisschen erklärte welche Garne sie auf dem Mustergewebe hatte, was sie sonst noch so für Techniken verwendet und ließ sich beim Weben einer Tasche über die Schulter gucken. Es gab tausende Wollprodukte, von denen ich nur wenig und günstige eingesackt hab. Ich holte Pflaumenmus ohne Zucker, Heidehonig (und bekam eine Bienenwachsrosenkerze geschenkt weil der Imker merkte daß ich Honig schätze - klaro bei 7 Sorten die ich zur Zeit habe) und einen Kalender mit Sagen aus der Märkischen Schweiz.
Außerdem gab es einen Mann um die 30 Jahre alt der seine selbstgesponnene Wolle verkauft hat und mir erzählte es gäbe noch sehr viele Wolle spinnende Männer im Oderbruch. Nun, in Buckow kenn ich ja schon einen aber der ist bestimmt schon zwischen 70 und 80 Jahre alt. Und dann war da eine Frau die ein Spinnrad aus Neuseeland mit Zweipedalantrieb hatte. Wow, da kann man garnicht aus dem Takt kommen. In der Zeit wo ich dort war, hat sie zwei Spulen vollgespinnt und die dann verzwirnt. Es gab da noch eine Frau mit Stand, die Wollpflege, Wollmilchseifen, lauter Wollkleidung, selbstgefilztes und Filzwolle in kleinen Bündelchen verkaufte. Ihr Laden heißt "schaafe" Sachen und määähr! Das Logo ist ein Schafwollknäuel. Ihr hab ich Wollpflege, eine Seife, ein Knäuel Wolle und 3 Filzwollbündel abgenommen. Für mich eines DER Highlights in der Halle und an dem Tag überhaupt war ein Stand der Filzmanufaktur Lieske. Ich konnte es zunächst nicht glauben, aber das war die Frau Lieske von der mein Nachbar Sven mir schon vor Monaten erzählt hat. Und ihr erratet nicht wo die wohnt! In Tempelberg! Wir sind quasi Dorfnachbarn, weil wenn man von Philippinenhof aus die Straße nach Süden nimmt kommt man nach 4 km genau da raus. Also eine notfalls-auch-mit-Fahrrad Distanz. Die Frau züchtet Alpakas und Schafe (Merinoschafe) und stellt aus der Wolle unter anderem Filz und Filzsachen her. Sie verkauft auch die Wolle der Alpakas oder auch auf Wunsch Babyalpakas und Schaflämmer. Ihre Schafwolle gibt sie für 20 cent pro Kilogramm ab und die Wolle die nicht verkauft wird schickt sie nach Sachsen in eine Spinnerei die ihr die Wolle mit hohem Lanolinanteil als fertige Knäuel verschiedener Stärken wieder zurückschickt mit Banderole. Sie meint ich kann sie hin und wieder mal besuchen kommen zum gemeinsamen filzen oder um ihr Spinnrad zu benutzen. Ich glaub mich zu erinnern daß sie auch ne Kardiermaschine hatte. Naja, jedenfalls kommt jetzt im Spetember der Scherer zu ihren Alpakas und im Februar der Schafscherer. Ui und Vollkornbrot aus dem Steinbackofen, frische Eier, Enten und Gänse und Obst+Kräuterprodukte aus ihrem Garten (Marmeladen, Gelees, Schnäpfe, Liköre, Sirups) kann man bei ihr auch kaufen. Sie bietet auch Filzkurse an für Kinder und Erwachsene, wahlweise mit Picknick mit eigenen Produkten und sogar eine Wanderung zum westlichsten Steinkistengrab Europas (7km) mit ihren Alpakas kann man machen. Natürlich hab ich ihr auch Wolle abgenommen die zum Sockenstricken taugt (4fädig, 100gr). Ich wette in Zukunft werd ich öfters noch von ihr und ihren Tieren berichten.
Irgendwann war ich dann aber so kaputt und müde daß ich den Heimweg antrat - und prompt vom Kremserwagen mit zwei Warmblütern (es gab auch eine Hafikutsche aber es regnete) mitgenommen wurde der uns zum Feld brachte wo die Autos standen, vorbei am Gutshaus Friedersdorf welches sicher was für Ron wäre. Leider konnte ich mich auch zuhause nicht gleich ausruhen und die Produkte in Ruhe wegpacken, weil Ron mich mit einer Fuhre Pflaumen erwartete, die ich zu Kuchen verarbeiten sollte. Und während er gassi ging, stand ich auf meinen schmerzenden Füßen und backte ganz brav.



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Heute wollte ich testen, ob lesen das einzige ist, was ich im Auto nicht kann weil mir sonst schlecht wird. Also hab ich während wir mit Ron nach Torgau fuhren um der Geburtstagsparty seiner Oma beizuwohnen Maschen auf ne Rundstricknadel angeschlagen und eines der Wollknäuel angebrochen das ich günstiger bekommen hatte. Ist glatt rechts und daß erste Mal daß ich glatt rechts stricke. Die linke Reihe geht aber die rechte danach ist ein Horror weil die Maschen unerklärlicherweise extrem eng rutschen, obwohl ich links ziemlich locker stricke. Wenn jemand den Grund kennt oder Tricks das zu vermeiden immer her damit! Naja, 1% des Schals hab ich schon fertig, immerhin. Leider wurde mir danach so kotzübel, daß ich wohl nurnoch im stehenden Auto stricken werde. Test nicht bestanden, aber immerhin die Zeit nicht komplett vertrödelt. Das Nickerchen danach hab ich wirklich gebraucht. Wer den Schal kriegen soll weiß ich noch nicht, ich hab da aber 2 potentielle Kandidaten im Visier, je nachdem wie lang ich brauche.



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s_pflaumenkuchen.jpg

Da ich neulich meine Oma und meine Ma nach ihren besten Pflaumenkuchenrezepten gefragt hab und wir zur Zeit (mehr oder weniger) reife Pflaumen haben, hab ich heute Pflaumenpie gebacken.
So schaut er aus. ->
Und schmecken tut er noch viel besser, sogar Ron hat mich dafür gelobt, ebenso seine Mama.
Wer das Rezept haben möchte, einfach mal melden.



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s_geburtstagslilie.jpg
Heute hat Ron Geburtstag und ich habe ihm einen Blumenstrauß mit einer dunkelroten Rose (die letzte schöne die sie hatten) und 2 Asiatica Lilien Stämmchen geschenkt.
Die Lilien an sich sind schon hübsch anzuschauen, allerdings find ich diese rostrote Farbe von den Staubgefäßen so superschön, daß der arme Ron sie für mich fotographieren durfte, weil er sich mit der Extrem- Nahfotographie besser auskennt als ich. Wow, also gegen Kleidung in dieser Farbe hätte ich nix.



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Nachdem ich mit Ron Schloß Gusow und Schloß Diedersdorf besucht hab, haben wir auf dem Rückweg den Kaufland Seelow entdeckt und ich hab mir da ein Nadelspiel in Stärke 3 gekauft, für Rons Strümpfe.
Nu kann ich beruhigt etwas Tempo machen beim stricken, bin eh gespannt, ob ich Zu- und Abnahmen lerne - weil ohne geht es nicht und bisher hab ich ja nur Schals und rechteckige Flächen gestrickt (=absolut gerade).



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So, nachdem ich im Sockenbuch was Ron mir geschenkt hat nachgeschaut hatte und eigentlich schon 1 Runde gestrickt hab, fand ich das zu locker und die Maschen die ich fest auf die 4er Nadel angeschlagen hab sind mir zu eng gerutscht. Also hab ich alles wieder aufgemacht und neu angeschlagen und die ersten Runden gestrickt. Ich find es ist garnicht so leicht das Spiel offen zu halten, dabei zu stricken und sich nicht in die Brüste zu pieksen. Und ist auch nicht so leicht den Rundenmarker dabei auf einer Nadel zu halten. Jetzt hab ich meine Scheu überwunden und das in Runden stricken ist garnicht mehr so schwer.
s_sockefuerron.jpg

Ich will dem Ron ein Paar Socken aus einer bunten Schurwolle (4fädrige Sockenwolle) stricken, die ist in verschiedenen Blautönen und Weiß bedruckt und ich bin sehr auf das Muster gespannt. 100g hab ich geholt, war nicht gerade billig in diesem winzigen Laden in Buckow. Hoffentlich reicht das Knäuel für beide Socken und hoffentlich gefallen sie Ron, wenns fertig wird. Ziel ist es sie, ihm zu Weihnachten zu schenken.



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Da meine eigene bulgarische Oma noch nie selber Socken gestrickt hat, hab ich mir Rat von Kabas Mama geholt, die für jeden Strickspaß zu haben ist. Sie empfiehlt, daß ich das Bündchen in der dünnsten Nadelstärke stricke und dann für die eigentliche Socke die 3er Stärke nehme, die ich nicht hab. Offiziell bin ich erst in 2 Wochen wieder bei Kaufland und ohne Auto is was anderes unrealistisch. Und sie beruhigte mich, daß 68 Maschen für Rons Riesenbotten (Schuhgröße 44/45) ausreichen, und wie mich darauf hin, daß ich für die Ferse den Rundenanfang neu verteilen muss, am besten auf die hintere Mitte. Naja, noch verwirrt mich das Rundstricken. Laut Malene macht eine Rundstricknadel nicht wirklich Sinn für Socken (erst recht, wenn man 2 auf einmal machen will wie neulich gelesen), weil man sonst ne hässliche Naht hat.



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Heute hab ich in einem Anflug von Kreativität 2 Rundenmarkierungen gebastelt. Als Vorlage diente mir das Extra der Frühjahrsausgabe von "simply knitting", dort gab es gleich 5 davon.
Aber so schöne wie ich hat niemand, weil meine sind selber gemacht. Aus dem Schmuckdraht von meinem Stammladen Löwenherz (mein vorletzter Rest dieser Stärke und teuer) und aus Eisendraht aus dem Obi (1mm Stark und als Meterbundle für läppische 2 EUR) hab ich das Grundgerüst gemacht, wobei ich für die eine Markierung einen fertigen Eisenring von einem Schlüsselanhänger genommen hab. So sehen sie aus.
Rundenmarker

Die große blaue Perle war in einem Bausatz von Netto, die kleinen blauen Perlen sind vom Türkenmarkt in Kreuzberg. Die kleinen roten Perlen sind ebenfalls aus dem Löwenherz, es waren die letzten dieser Art als ich da war. Die große rote Perle ist eine Arbeit meiner Bekannten, Marit - sie schickte sie mir eigentlich als Muster für eine Kette und ich fand Gefallen an der Perle und nahm sie dazu, nun ist sie auch sehr nutzbringend verarbeitet. Marit fertigt Perlen, Knöpfe und sonstige Glasdinge, schaut doch mal bei ihr im Onlineshop vorbei: die Preise sind echt preiswert und die Qualität ist topp! (Und der Versand geht fix und es geht nix putt) Und sie fertigt alles machbare nach Wunsch.
Diese Rundenmarker sind fix gemacht, gehen so leicht zu machen, wies aussieht und man kann seine Lieblingsfarben nehmen. Ich rate dringend von zu großen Perlen und zu langen Markierungen ab: sie wären beim Rundenstricken mit dem Nadelspiel nicht so praktisch.

Bei Kaufland hab ich heute ein Nadelspiel in Stärke 4 erstanden, fand den Preis halbwegs ok. Ich denk mir wenn ich die dickere Wolle die ich gekauft hab benutzen will, dann brauch ich die bestimmt.



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Heute musste ich zum Arzt und auf dem Rückweg ging ich an der Stadtapotheke vorbei, und da stand am Markt in Müncheberg ein Wollstand von einem fliegenen Händler. Er hatte eine Menge schöne Garne dabei und erzählte, daß er Anfang September in Heinersdorf auf nem Fesst nen Stand haben würde.
Ich wetzte also nochmal rüber in die Sparkasse (musste ja vorher Medikamente holen) und dann hab ich hemmungslos zugegriffen! Da er ein Sonderangebot hatte für alle Naturwollprodukte und ich 2 EUR/ 50gr. für einen sehr guten Preis hielt, hab ich mir spontan 12 Knäuel gekauft. Es ist eine naturfarbene dicke Wolle, die noch Lanolin drauf hat und nach Schäfchen duftet. ^__^
Also das wär genug für einen Pulli, aber aus so einem Garn könnte man toll einen Aran- gemusterten Pullover stricken, bräuchte dann allerdings fast das doppelte, da Zopfmuster und Noppenmuster sehr Materialaufwendig sind. Ich fände aber auch Socken aus diesem wirklich glatt gekämmten Garn fein, ich frier doch so leicht und das Lanolin wär sicher ne Wohltat für die Füße und die Farbe ist schön neutral. Und der Winter rast schon heran, nachts brauch ich schon wieder ne Überdecke und es wird früher dunkel.

Ich hoffe ich kann möglichst bald noch mehr von dieser tollen Wolle bekommen, er hat noch mindestens das doppelte da. Er hat auch von der selben Wollqualität noch hellbraun, dunkelbraun und braungrau.



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s_jeannetaeschchen.jpg
Heute hab ich das Geburtstagsgeschenk für Nachbars Töchterchen fertig bekommen. Eine pinkfarbene Tasche aus kraus rechts gestrikter dicker Wolle. Sie liebt pinkt, mal sehen ob es ihr gefällt, am 30.8. ist es ja soweit.



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