November 2006 Archive

s_stricknadelrundstab.jpg
Jaja, ich weiß es klingt seltsam und ich hatte auch schon länger sowas vor. Alles begann damit, daß ich diesen Clip auf knittinghelp.com gesehen habe, als ich mir die Seite angeguckt hab. Da Ron sowieso vorgestern zum Baumarkt musste, bat ich ihn mir 2 Rundhölzer aus Buchenholz à 8mm Dicke und 1m Länge mitzubringen, da ich jetzt eine dicke 100% Schurwolle ergattert hab die nach 8 -9mm Stricknadeln verlangt. Zuerst war da der 1m lange Stab, den ich in 20 cm Abschnitte abgemessen und unterteilt hab. s_stricknadelzuschnitte.jpgMit Hilfe einer sogenannten Sägelehre aus Metall und einer Feinsäge hab ich das große Rundholz zersägt. Man muss aufpassen, da sich das Holz beim sägen verziehen kann und sollte die einzelnen Segmente immer nach dem sägen neu abmessen. Danach hat man also im Idealfall 5 Rundhölzer die 20cm lang sind. Nun nehme man einen handelsüblichen Bleistiftanspitzer aus Metall. Jetzt hofft man, entweder sehr unempfindliche Finger zu haben oder zieht sich vielleicht Arbeitshandschuhe an. Mit dem Anspitzer spitze man alle Enden der Rundhölzer an. Wenn man sich jetzt nicht wie ich eine dicke fette Blase am Daumen der Arbeitshand geholt hat (aua! ich kann nichtmal mehr venünftig meine Teetasse halten) kann man nun ganz unbeschwert und präzise mit einem Cutter (am besten die wo man die Klinge an einer bestimmten Stelle fixieren kann) drangehen ein paar Zentimeter vor Beginn der angespitzten Spitze drüberzuspitzen. Dabei immer schön das Rundholz drehen um es möglichst gleichmäßig hinzubekommen. Ziel dabei ist es, die Spitze etwas länger und schmaler zu gestalten. Dabei auch ruhig in kleinen und flachen Zügen nur die Spitze bearbeiten. Sobald man die Spitze für gut befindet und sich vorstellen kann damit zu stricken (wenn man man schonmal mit einem Nadelspiel gearbeitet hat weiß man ja ungefähr wies aussehen muss) hat man hoffentlich 1 - 2 Blätter Schleifpapier zur Hand. Ideal wären eine 80er und eine 400er Körnung. Mit einer 120er am Ende fährt man aber auch gut. Nun macht man sich ein Stück ab, so groß wie die Handinnenfläche (oder knickt das Blatt einfach solange) und schleift damit die groben Unebenheiten weg. Auch wenn die Spitze zu spitz ist kann man sie ideal abflachen. Für ein optimales Ergebniss geht man nun nochmal kurz mit einer feinen Körnung drüber um die Oberfläche ideal glatt zu bekommen, sodass keine Strickgarnfasern dran hängenbleiben können oder durch eine zu rauhe Oberfläche das stricken erschweren. s_stricknadelnfertig.jpg Wenn man jetzt besonders verzierte oder markierte Nadeln haben will könnte man das mit einem Lötkolben einbrennen. Viel Spaß beim losstricken und beim Geldsparen! Für 1 Rundholz der Stärke 3mm aus Buche bezahlt man beim bekanntesten deutschen Baumarkt 35 cent, für mein 8mm Buchenrundholz hab ich 79 cent bezahlt und das finde ich für ein Nadelspiel dieser Dicke schon sehr preiswert, wenn ich da an die Preise denke, die solche Holznadeln im Handel kosten. Einen Erfahrungsbericht, wie sich mit den selbstgemachten Nadeln arbeiten lässt, die ja immerhin aus einem sehr harten Holz sind, werde ich selbstversändlich nachliefern, freue mich aber auch zu hören welche Erfahrungen Ihr, meine lieben Freunde und Leser damit macht.



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s_elisasocke.jpg So, nachdem ich nun weiß wie man die besonders schwierigen Stellen einer Socke strickt und auch keine Anleitung mehr dafür brauch, hab ich mir gedacht, daß ich nun die für mich gekaufte Naturwolle verarbeiten könnte. Es ist die selbe Wolle wie die, die ich für Papas Socken genommen hab, denn als ich dort beide Schäfte fertig hatte, war ich so von dieser Wolle begeistert, daß ich mir in Tempelberg bei Familie Lieske Nachschub besorgt und das Knäuel je 1EUR günstiger bekam als auf dem Bundeleistungshüten Event in Friedersdorf. Nachdem mir Tseas Mutter gesagt hat welche Maschanzahl ich brauche, weil die Wolle dicker ist als Sockenwolle und ich das Prinzip verstanden hab wie man das berechnen muss, ging es los. Ich hab ein Korbmuster, mit je 4 Maschen über 4 Reihen pro Zelle, genommen und einfach drauflosgestrickt und mich dabei gefreut wie sich das Muster entwickelt. Es fühlt sich so angenehm an. Heute hab ich bei meinem Lieblingsnachbarn noch die Ferse und n bisschen vom Fuß gestrickt und kurz vor Mitternacht war ich dann auch mit dem Vernähen fertig und hab die Socke anprobiert. Meine erste Socke die ich für mich gestrickt hab passt perfekt - nur an der Ferse ist sie ein bisschen zu groß. Natürlich will ich euch mein Ergebniss nicht vorenthalten und das Muster gefällt mir wirklich gut.



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s_juliennehut.jpgWas macht man, wenn der Lieblingsnachbar zwei absolut niedliche Töchter hat, man die jüngere einfach nur zuckersüß findet und keine eigenen Kinder zum ausstaffieren hat? Was für sie machen, jawohl! Ich hab mir vor anderthalb Jahren zusammen mit Shiva in nem teuren Stoffgeschäft in Berlin - Charlottenburg einige Stoffe für meine MA Klamotten besorgt, ebenso wie sie. Dadrunter war ein dichter, dicker und warmer Stoff aus dem ich nach Anleitung aus einer ganz frühen LARPzeit eine Gugel geschneidert hab. Es blieben noch einige Reststücke übrig, die ich aus Gewohnheit natürlich aufgehoben habe. Vor ungefähr einem halben Jahr hab ich zusammen mit Monique, Lieblingsnachbar Svens Frau die beiden Prinzessinen ausgemessen. Ich hatte schon damals die Mütze mit der Hand und einem Wollfaden genäht, allerdings musste ich sie zusammen mit Sven der Stirnhöhe von Julienne, seiner Kleinen nochmal feststecken. Heute hab ich nun einen Rappel bekommen, denn heute kam Sven nach einem Monat endlich aus Bayern wieder, wo er mit den Kids auf Vater - Kind Kur war und brachte mir Fichtenzapfen mit. Ich hab ihn und die beiden schon ganz arg vermisst denn in der Zeit war es immer dunkel, einsam und Monique hatte immer viel zu tun und die Gelegenheit sich zu treffen gab es irgendwie nie. Naja, heute nun hab ich die Mütze aus meiner Kiste mit den unfertigen Projekten rausgeholt und mit der Hand die Stirnseite festgenäht, die schon umgeschlagen und markiert war. Danach hab ich aus dunkelrotem Filz eine Blume und zwei Blätter ausgeschnitten und diese auf die Mitte genäht, aber so, daß die Nähte nicht bis auf die Unterseite durchstechen, sondern quasi im Umschlag verschwinden. War ganz schön aufwendig. Jetzt ist es bald so kalt, daß die Mütze gute Dienste leisten wird und die Kleine mochte die Farbe ja schon, als sie die Mütze anprobiert hat. Ich bin sicher daß sie sich schon jetzt nicht mehr daran erinnern kann und ich ihr die fertige Mütze zu Weihnachten schenken kann. Ich hab mir vorgenommen der Familie noch einige Geschenke zu basteln, nähen und stricken, man darf also gespannt sein. Meiner Erfahrung nach schätzt diese Familie im Gegensatz zu meiner Familie gottseidank selbstgemachte Sachen.



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So, ausnahmsweise mal hier die Antwort.

Das Wollschaf fragte:

"Ein lieber Mensch möchte dir ein Strickbuch schenken. Da er nicht weiß, welches das richtige ist läßt er dir die Wahl. Du darfst aussuchen was du magst, unabhängig vom Preis. Welches wählst du? Kannst du begründen warum? "

Ich würde die erste Auflage der gebundenen Ausgabe von "Aran Knitting" haben wollen, geschrieben von Alice Starmore. Zum einen weil das Buch relativ teuer ist, weil es die Auflage vermutlich nurnoch bei Amazon gibt und zum anderen erhoffe ich mir davon endlich mal Erklärungen zu den Aranmustern, den an Mustern mangelt es mir nicht dank meines "220 Aran patterns" Buches, ich möcht - inspiriert von der Seite die ich für meine Freundin Beate mache - allerdings gerne wissen welche Bedeutungen die Muster haben und auch meine mittlerweile 3 Bücher zum Thema Aranmuster konnten mir nur die 9 Muster erklären, die ich eh schon kenne.

Also, das Buch wäre soooooooo klasse. Es hat auch nur gute Kritiken bekommen und ich will es unbedingt haben.



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s_babysocken.jpgAlso wer Sockenstricken schon als befriedigend empfindet sollte mal Babysöckchen stricken! Vorrausgesetzt man kann Ferse und Spitze schon ohne Anleitung und benutzt dickere Wolle als die übliche Sockenwolle ist so eine Babysocke echt fix gestrickt. Die Idee aus Wollresten Babysocken für die "Aussteuer" zu stricken hab ich von Theresia und ich finde sie wie man sieht sehr gut. Ich glaube das werden nicht die letzten Babysocken gewesen sein, denn die machen einfach irre Spaß.



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s_sockenfertig.jpg
So, endlich geschafft. Dank der lieben Hilfe von Elena hab ich ja auch die Spitzen in Angriff genommen und habe heute endlich die ersten Socken meines Lebens fertiggestrickt. Mein erstes Weihnachtsgeschenk dieses Jahr steht also schon. Die Socken sind riesig geworden, sie passen sogar Ron (ohje, seine Füße sind 2-3 Größen größer als Papas), allerdings sind sie eh für zuhause gedacht und wenn mein Papa sie aus Versehen zu heiß wäscht gibt es noch ein wenig Spiel nach unten hin, denn diese Socken sind ja aus 100% Schurwolle von den Schafen aus Tempelberg. Du liebe Güte war ich begeistert und erleichtert dieses Paar endlich fertig zu haben. Das verschafft einem so eine innere Zufriedenheit, irre. Ich bein einfach heilfroh, daß ich jetzt endlich weiß wie es geht und im Endeffekt finde ich es garnicht soo schwer. Naja, und dann hat mich endgültig und unbemerkt die Sockenstricksucht gepackt und ich hab prompt mit den Resten Babysocken angeschlagen. Mal sehen wie das läuft.



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...noch ehe es richtig begonnen hat.
Ja, ihr habt richtig gelesen, ich wurde heute von der Liste der Teilnehmer entfernt. Als ich letztens mit dem Übersetzen meiner deutschen Einträge fürs englische Blog nicht nachkam (ich bin die einzige Teilnhmerin die extra 2 Blogs hat wegen SP), schickte mir meine Hostess eine Mail, wenn ich noch einmal gegen die Regeln verstoßen würde, würde sie mich rausnehmen, dem ich natürlich zugestimmt hab. Nun, die Regeln besagen, wie man nachlesen kann, daß man 4 mal im Monat posten soll, was ich auch getan habe. Ich wurde trotzdem gekickt, weil es der "spirit" dieser Aktion sei, einmal wöchentlich zu posten. Ich wurde also wegen etwas gekickt, was ich bis heute nichtmal wusste - nicht wegen einer Regelverletzung, weil es diese Regel nicht gibt. Die Begründung war, daß dieses Verhalten meinem Spoiler gegenüber nicht fair wäre weil sie doch was über mich erfahren möchte. Komisch, das Gefühl hab ich nie gehabt. Sie hat nie auf meine Mails geantwortet, sich nur zu den vorgeschriebenen Daten gemeldet und NIE irgendetwas gefragt. Und noch einige Sachen mehr, die mich in diesem Gefühl bestärkt haben, u.a. die Wahl ihrer eCard. Ich hab das meiner Hostess auch mitgeteilt und die gefragt ob das fair ist daß mein Spoiler mich ständig nur enttäuscht. Sie war trotzdem der Meinung , daß es besser sei, wenn ich eine Runde überspringe und daß ich dann trotzdem für SP10 gern gesehen wäre, weil ich ja eh mit meinem Spoiler unzufrieden bin. Hab ich was verpasst? Also ich war basierend auf den ofiziellen Regeln und dem was einige Teilnehmer geschrieben haben bisher der Meinung, daß der Spoiler ausgetauscht wird, wenn er Mist baut und nicht der unglückliche Spoilee. Und mein Spoilee hat einen Engel bekommen, obwohl ich mich gut um sie gekümmert hab. Aber gut, ich bin keine Amerikanerin und passe auch sonst nicht in das Weltbild meiner Hostess und so war es ihr wohl moralisch recht, sich nicht an ihre eigenen Regeln zu halten, weil sie mich raushaben wollte aus welchen Gründen auch immer. Dumm gelaufen, sag ich da nur. Gottseidank haben nicht alle Amerikaner so eine Auffassung von Fairness.
So bleibt für mich zu hoffen, daß Secret Pal 10 besser wird.



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s_laterne.jpgBevor ich heute nach Berlin zum singen aufgebrochen bin, hab ich dem Ron noch eine Martinstaglaterne gebastelt. Sie ist aus Regenbogenpapier mit vorgestanzten Pappteilen und sogar einem Halter für ne Kerze und einem Henkel. Eigentlich bin ich kein Fan von solchen Fertigsets, aber wenns nun schonmal im Haus is, wirds verbastelt. Vielleicht macht er ja ne kleine Lichterkette rein, ich liebe viel Licht, jetzt wo es abends so dunkel ist.



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s_kuerbismarmelade.jpgWas macht man, wenn man noch 2 große Schüsseln Halloweenkürbis übrig hat, die dritte schon dem Nachbarn gegeben hat und einen Partner hat der keine Kürbissuppe mag - und keine Lust hat das Zeug wegzuwerfen? Man probiert rum und guckt ob es schmeckt. Ich hab also zweimal je 1,5kg Kürbis püriert, Wasser dazugetan, nach eingehender Konsultation mit meinen Eltern 1 Päcken Bourbonvanillezucker, einen kleinen Schüttler Ingwerpulver und zwei Schüttler Zimt in den Topf getan, dann das wichtigste, nämlich je 500gr 3:1 Gelierzucker dazugegeben und das ganze unter Rühren aufgekocht. Hab dann solange gerührt und die Flamme groß gelassen, bis das ganze ganz droll breiig und dickflüssig war. Vom kosten her fand ich es aber nicht süß genug, also hab ich mit ein bisschen braunem Vollrohrzucker nachgesüßt, noch ne Runde köcheln lassen und dann in Gläser gefüllt. Die Konsistenz erinnert an Apfelmus, die Farbe eben an Kürbis. Bei der zweiten Fuhre hab ich notgedrungenermaßen auf den Vanilliezucker verzichtet, is aber trotzdem gut geworden. Wenn ich nächstes Jahr eigene Kürbisse hab, dann werd ich wieder Marmelade machen und trotzdem einen Riesenpott Kürbissuppe, weil Kaba und Markus mir ihr Rezept mit Brandy oder was das war geben wollen, von dem sie der Meinung sind, daß es sogar Ron gefallen könnte, weil es eben nicht das typische süßliche "eingelegter Kürbis" Aroma hat, was er so eklig findet, daß er meine Marmelade nichtmal kosten wollte.



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Nun, heute ist sie endlich fertig geworden, meine Hagebuttenkonfitüre und sie ist ein Traum geworden. Was hab ich nicht meine Hände dafür zerkratzt beim pflücken und Ron war der Haufen Hagebutten in der Küche ein Dorn im Auge weil das unordentlich aussah. Im Nachhinein hätt ich sie lieber gleich gemacht, weil mein ständiges Aufschieben für 400gr vertrocknete Hagebutten gesorgt hat. Ok, ok, ich leg ja schon mit dem Rezept los. ^_^


Also man suche sich einen großen oder mehrere kleine Hagebuttensträucher und pflücke soviel, wie man nur kann. Je größer die Hagebutten, desto besser. Sie sollten noch etwas hart sein mit glatter Schale oder am allerllerbesten schon weich. Vertrocknete und verschrumpelte Hagebutten bitte am Strauch lassen. Wenn man die Ernte dann beisammen hat, wiegt man am besten die Hagebutten und braucht dann maximal das doppelte vom Gewicht an Zucker. Die Wahl des Zuckers ist egal, brauner und weißer Zucker sind beide ok. Wenn man nicht genug Zucker vorrätig hat, am besten jetzt noch losgehen und welchen besorgen. Dann muss man alle geernteten Hagebutten entstielen und die kleine Kappe abmachen oder mit einem Messer
abschneiden bei den noch festen Hagebutten. Danach wäscht man die Hagebutten ganz sachte indem man sie in einen großen Topf tut, Wasser rauflaufen lässt, den Topf einige Male schwenkt und das Wasser wieder abgießt. Nun gieße man das 2,5 fache der Menge an Hagebutten mit Wasser und bringe das ganze zum kochen. Nach dem aufkochen sofort von der Hitzequelle nehmen und mindestens 8 Stunden oder am besten über Nacht stehen lassen. Dieser Vorgang sorgt dafür, daß die Hagebuttenschalen weich werden und das Fruchtfleisch sich gut von Schale und Kernen löst. In der Zwischenzeit ausreichend mit leeren Gläsern versorgen, die vorzugsweise einen Metallverschluss haben sollten und falls nicht vorhanden ein großes Metallsieb beschaffen oder vom Nachbarn borgen - außerdem ein Gefäß zum auffangen der Reste bereitstellen (ein Wassermaß oder eine hohe Schüssel). Ab jetzt gibt es zwei Varianten.

Die Erste: das Wasser leicht abgießen, sodass nurnoch das zweifache an Wasser im Topf ist. Dann aufkochen, auf hoher Flamme mit einem Holzlöffel rührenderweise, die Hagebutten zerquetschend, ein Viertel des Wassers verdampfen und den Rest durch ein Metallsieb in einen anderen Topf gießen, dabei das Hagebuttenmark mit einem metallöffel durch das Sieb passieren und sehen daß nurnoch die Schale und die Kerne im Sieb verbleiben. Kerne und Schalen immer wieder ins andere Gefäß schütteln. Sobald alles vom einen Topf in den anderen umgefüllt ist, den Zucker zur Hagebuttenbrühe geben. Verwendet man den Zucker 1:1 wird es sehr fruchtig und je nach Hagebutten sehr sauer bis etwas sauer. Bis zur zweifachen Menge an Zucker ist es noch vom Charakter gleich, alles andere ist ungenießbar süß. Unter rühren weiteres Wasser verdampfen, bis nurnoch die selbe Menge Flüssigkeit übrig ist, wie vorher Hagebutten gewogen wurden. Je mehr man verdampft, desto fester wird nacher das Ergebniss.

Die zweite Variante: das Wasser leicht abgießen, sodass nurnoch das zweifache an Wasser im Topf ist. Alles aufkochen und dabei die Hagebutten zerquetschen. Wenn es kocht, die doppelte Menge der Hagebutten an Zucker zugeben und das ganze unter ständigen Rühren mit einem Holzlöffel um die Hälfte verdampfen lassen. Nun einen ganzen Tag stehen lassen. Keine Angst, durch den Zucker kann es nicht schlecht werden, der konserviert.
Nach der Zeit mal durchrühren und gucken, ob die Masse so fest ist, daß man kaum rühren kann und der Holzlöffel in der Masse steht, sollte das der Fall sein, wieder ein bisschen Wasser zugeben (Sprudelwasser ist ideal) und verrühren. Dann unter rühren (sehr wichtig!!) aufkochen. Danach die Masse mit einem Metalllöffel durch ein Metallsieb durchpassieren bis nurnoch trockene Kerne und Schalen im Sieb sind, den Siebinhalt mit dem Löffel zwischendurch immer wieder in den Abfallbehälter tun. Es kann sein daß die Masse die unter dem Sieb abfließt sehr zähflüssig ist - kein Grund zur Sorge, hierbei handelt es sich überwiegend um das Hagebuttenmark und es ist ein gutes Zeichen das zu sehen. Wenn man
alles in den zweiten Topf passiert hat, die Masse mal umrühren (mit dem gesäuberten Holzlöffel) und wieder aufkochen. Unter ständigem rühren das Wasser was man zugegeben hat wieder verdampfen und je nach Gusto auch etwas mehr. So richtig fest wird die Konfitüre eh nicht, sie bleibt immer eher flüssig.

Unabhängig von der verwendeten Variante das Ergebniss in (am besten viele kleine) Gläser abfüllen und verschließen. abkühlen lassen und dann in Schränken oder Regalen aufbewahren. Kühlschrank geht auch, man sollte dann aber vor dem Genuß die Marmelade auf Zimmertemperatur sich wieder erwärmen lassen, weil dann die Geschmacksstoffe besser zur Geltung kommen. Meine Mutter hat Variante 1 gekocht und die ist eher säuerlich und leicht heller von der Farbe. Ich hab die zweite Variante genommen und bei mir ist das Aroma durch das längere Durchziehen mit dem Zucker ganz intensiv, es ist nicht sauer sondern angenehm süß und sehr vollmundig. Viel Erfolg beim nachkochen und lasst mich wissen wie es euch
schmeckt und gelungen ist.



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s_diezweiteferse.jpg
So, weil Elena, die gestern zu meiner Geburtstagsparty dawar mir leider nicht aus dem Kopf sagen konnte, wie die Bandspitze funktioniert, hab ich spontan die zweite Ferse gestrickt um in Übung zu bleiben. Heute Nachmittag hatte ich dann die zweite Sockenferse meines Lebens fertig und schon wieder sind auf der Seite mit den rechten doppelten Maschen (die zwei Reihen wo alles zusammengestrickt wird) sowas wie Löcher! Wenn jemand einen Tip hat das zu vermeiden (nein, NOCH fester ziehen geht wirklich nicht) bitte immer her damit! Als ich damit fertig war, haben Ron und Franka (die den Nachtzug nahm)
Van Hellsing geguckt und da mir das eigentlich zu dunkel war, hab ich an meinem Schal weitergestrickt, den ich auf meiner addi Rundstricknadel hab. Da heute ja das keltische Neujahrsfest Samhain stattfindet (andere sagen dazu Halloween und feiern es am 31.10.) weil nunmal erst heute abend Vollmond ist, hab ich gestern Vormittag einen 8kg Kürbis ausgehöhlt und ein gruseliges Gesicht reingeschnitzt. s_meinersterkuerbiss.jpgAbgesehen davon, daß der Kürbis etwas unter dem aushöhlen gelitten hat und ich mich einmal übelst verschnitten hab ist er richtig gut geworden. Ron war so lieb und hat mit großer Blende und langer Belichtungszeit dieses Foto hingekriegt. Danke lieber Ron. Das nächste Mal werd ich nicht ganz so viel Fleisch rausnehmen und das Gesicht vorzeichnen und ne Säge verwenden oder es mit Rons Holzschnittwerkzeug versuchen - hoffentlich kann ich damit solche riesigen Risse vermeiden (die ich teilweise mit haufenweise Tesafilm geflickt hab). Und dann mach ich es schon vorher, dann is genug Zeit um mit dem Kübisfleisch was gutes zu kochen. Nur ob ich jetzt statt dem sternförmigen Deckel einen nach innen zeigenden ausschneide oder wie gestern in der aktuellen "Lecker" gelesen ein Loch in den Boden machen soll, weiß ich noch nicht. Nur ein steht definitiv fest! Ich werde nächsten Mai meine eigenen Kübisse anpflanzen, jawoll! Eine Fläche wo ordentlich Platz ist und viel Sonne haben wir und ich hab keine Lust wieder so ein Riesending von Kürbis quer durch Berlin zu schleppen mit einer in die Hände schneidenden Plastiktüte und dafür einen Kilopreis von 99 cent zu blechen. Dann lieber ein Paar Monate lang gießen, düngen, drehen!



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Wow, heute mitten im aufräumen/putzen für die Geburtstagsparty am SA hör ich trotz des sturmartigen Windes durch die geschlossenen Fenster viele laute Rufe und so eine Hektische Stimmung liegt in der Luft. Ich denk mir - naja es könnte der Paketdienst sein, der vielleicht doch noch unsere gerettete Datenplatte bringt und stürz zum Wohnzimmerfenster. Und ich trau meinen Augen kaum. Eine riesige Schafherde kommt hinten am Grundstück lang, 2 pechschwarze Schäferhunde laufen die Herde ab und 2 Schäfer in voller Montur gingen vorn und hinten an der Herde. Ich gleich Rons Kamera geschnappt und Fenster aufgerissen. Einige Fotos und 2 Videos hab ich gemacht, mal sehen, nacher bind ich sie vielleicht ein, wenn Ron die Kamera entlädt (da ist ein Microdrive als Speichermedium und mein Kartenleser kann das nicht mehr). Ui, war ich aus dem Häuschen. Ich mein immerhin entsteht da auf den Schafen dieses fluffige Zeug mit dem wir stricken, spinnen und filzen und deswegen mag ich Schafe irgendwie. Schade daß Schafe keine natürliche Neugier haben und sich nicht unbedingt knuddeln lassen wenn sie frei in einer Herde sind. Gerade 1h vor dieser Sache las ich, daß unsere Müncheberger Schäferei 4 ihrer Weidezaunstromgeräte vermisst und jeweils eine dicke Belohnung drauf ausgesetzt hat. Hoffentlich finden sich die Dinger wieder. Ja, Müncheberg hat eine Schäferei, aber leider sind sie immer sooo schwer zu erreichen. Liebe Grüße an Woolly Ruth und an Kaba an dieser Stelle. Ohne euch beide würd ich diesen Eintrag vermutlich nicht machen.



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In Arbeit

Aran- Babyjäckchen nach eigenem Muster
100%

Elisas "Tasmanischer Teufel" Socken
100%

Blauer Schal
10%

Mollys Lace Headband
10%

Marys Garden Mystery Socken
70%

Rons "Männersache" - Socken
2%

blaue Socken für Ron
12%

blaue Merino -Handschuhe für Ron
35%


Auszeichnungen