ein Mützchen

s_juliennehut.jpgWas macht man, wenn der Lieblingsnachbar zwei absolut niedliche Töchter hat, man die jüngere einfach nur zuckersüß findet und keine eigenen Kinder zum ausstaffieren hat? Was für sie machen, jawohl! Ich hab mir vor anderthalb Jahren zusammen mit Shiva in nem teuren Stoffgeschäft in Berlin - Charlottenburg einige Stoffe für meine MA Klamotten besorgt, ebenso wie sie. Dadrunter war ein dichter, dicker und warmer Stoff aus dem ich nach Anleitung aus einer ganz frühen LARPzeit eine Gugel geschneidert hab. Es blieben noch einige Reststücke übrig, die ich aus Gewohnheit natürlich aufgehoben habe. Vor ungefähr einem halben Jahr hab ich zusammen mit Monique, Lieblingsnachbar Svens Frau die beiden Prinzessinen ausgemessen. Ich hatte schon damals die Mütze mit der Hand und einem Wollfaden genäht, allerdings musste ich sie zusammen mit Sven der Stirnhöhe von Julienne, seiner Kleinen nochmal feststecken. Heute hab ich nun einen Rappel bekommen, denn heute kam Sven nach einem Monat endlich aus Bayern wieder, wo er mit den Kids auf Vater - Kind Kur war und brachte mir Fichtenzapfen mit. Ich hab ihn und die beiden schon ganz arg vermisst denn in der Zeit war es immer dunkel, einsam und Monique hatte immer viel zu tun und die Gelegenheit sich zu treffen gab es irgendwie nie. Naja, heute nun hab ich die Mütze aus meiner Kiste mit den unfertigen Projekten rausgeholt und mit der Hand die Stirnseite festgenäht, die schon umgeschlagen und markiert war. Danach hab ich aus dunkelrotem Filz eine Blume und zwei Blätter ausgeschnitten und diese auf die Mitte genäht, aber so, daß die Nähte nicht bis auf die Unterseite durchstechen, sondern quasi im Umschlag verschwinden. War ganz schön aufwendig. Jetzt ist es bald so kalt, daß die Mütze gute Dienste leisten wird und die Kleine mochte die Farbe ja schon, als sie die Mütze anprobiert hat. Ich bin sicher daß sie sich schon jetzt nicht mehr daran erinnern kann und ich ihr die fertige Mütze zu Weihnachten schenken kann. Ich hab mir vorgenommen der Familie noch einige Geschenke zu basteln, nähen und stricken, man darf also gespannt sein. Meiner Erfahrung nach schätzt diese Familie im Gegensatz zu meiner Familie gottseidank selbstgemachte Sachen.

1 Kommentar

18.12.2006

Hallo Elisa,

also ich schätze auch selbstgemachte Sachen (so ähnlich wie hoffentlich Keiichi Morisato den Pullover, den ihm Belldandy gestrickt hat, in hohen Ehren hält), nur hab ich mir meine Mützchen immer gekauft.

Frage: Heißt das erwähnte Teil tatsächlich "Gugel" oder liegt hier ein Schreibfehler vor ???

Gruß
Lothar

Antwort: ja, das Ding heißt wirklich Gugel und war im Mittelalter ein unheimlich beliebtes Kleidungsstück zum warmhalten

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