Neues in der Kategorie Bücher

Gestern kam eine meiner wertvollsten Neuerwerbungen an.

2005 hab ich dieses Büchlein zum ersten Mal im Handarbeitsladen Köpenick (in der Rosenstraße) gesehen und seitdem bei jedem meiner Besuche bewundert. Leider machte der Laden irgendwann zu, die Besitzerin war eh schon seit einer Weile nach Westdeutschland gezogen - und so verlor ich es aus den Augen. Die 20 Euro die das damals kosten sollte waren mir stets zuviel. (dafür investierte ich lieber in Wolle, Näh und Strickzubehör, Häkelnadeln und Garne, und solche schönen Dinge, ihr kennt das ja!)

Ich behielt es jedoch immer im Hinterkopf und im Herzen. Ich wusste daß es existiert und daß ich es haben wollte.

Tja, und dann kamen ein netter Amazon- Geschenkgutschein und meine Entdeckung, daß dieses Buch mittlerweile bei Amazon Marketplace erhältlich ist, zusammen. Und sogar zu einem sagenhaften Preis von nur 5,50 Euro (plus 3 Euro Versandkosten). Der Zustand des Buches war als "gebraucht - gut" angegeben, die Lieferzeit war mit 20 - 25.11. genannt, ich bestellte es am 15.11. und erst gestern ist es endlich in der Post gewesen. Leider war der Zustand innendrin zwar gut, am Backcover hatte es jedoch einen dicken fetten gelben Fleck.Harry Potter Stickbuch

Die Richtlinien von Amazon besagen eigentlich, daß Bücher die dort angeboten werden nicht beschädigt und beschmutzt sein dürfen, also hätte das Buch strenggenommen garnicht angeboten werden dürfen. Ich habe beim Verkäufer "ague" in Deutschland dieses beanstandet (und natürlich diese unzumutbar lange Lieferzeit von 12 Tagen innerhalb von Deutschland!!!) und gefragt ob sie auf Kulanzbasis den Preis mindern könnten. Ich rief auch Amazon an, und die sagten ich könnte die A bis Z Garantie in Anspruch nehmen, aber nur wenn ich es zurückschicke. Da in der Zwischenzeit die Preise empfindlich angezogen hatten (schaut selbst hier mal nach), wollte ich es nicht zurückschicken, weil die Differenz ich zu zahlen keine Lust hatte. Die Verkäuferin behauptete, es sei kein Fleck (ich hab gleich ein Beweisfoto mit meinem Handy gemacht, irgendwie als Reflex, weil mich das sehr geärgert hat) sie hätten es ja fotografiert (dann muss die Post das unterwegs gemacht haben... na klar) und behauptete ich würde ungerechtfertig reklamieren wollen, ja man unterstellte mir gar Erpressung (komisch, daß ich nicht einmal geschrieben hatte, wieviel ich gerne hätte, ich schrieb EXTREM höflich, daß es in ihrem eigenen Ermessen liegt wieviel sie mir entgegenkommen möchten), man unterstellte mir Beleidigung, erwähnte daß meine superhöfliche Mail zum Anwalt mitgenommen wurde (wie gesagt, wir reden hier von 8 ,5 EUR). Und als Gipfel wurde mir noch vorgeworfen, daß ich "einen Fehler suche um Gewinn auf unfaire Art zu erwirtschaften" und daß das Betrug sei.- und daß ich das alles nur mache, um das Buch teuer weiterzuverkaufen (wie gesagt, die Preise waren massiv angezogen, siehe Amazon!)!!! Und man sagte mir, man hätte Amazon prophylaktisch den ganzen Schriftverkehr übergeben und Amazon telefonisch informiert, daß sie mich beobachten sollen, falls ich das Buch teuer weiterverkaufen will... o_O

Da kennen die mich aber schlecht. Ich bin heilfroh dieses rare ältere Buch ENDLICH in meinem Besitz zu haben, musste lange genug warten (die Potterwelle ist schließlich bereits vobei) und werde ne Menge tun, aber ganz sicher werd ich mich davon nicht trennen!

Ich hab mich über diese ganze Angelegenheit letztlich ganz schön geärgert, denn wenn ich im Laden eine Hose kaufe, wo eine Naht schon etwas aufdröselt, bei H&M sogar nur, wenn diese leicht verschmutzt ist, dann bekomme ich auf Kulanzbasis Geld erstattet. Und leider gab es auf der Amazon- Verkaufsseite keine Fotos von den Buch des Verkäufers, nur ein allgemeines Foto, sodass ich vorher den Zustand nicht sehen konnte, dann hätte ich vorher gewusst, worauf ich mich einlasse. Ich finde 2 Euro wären als Geste nicht zu viel gewesen, wenn man bedenkt daß Amazon Verkäufer zwingt 3 Euro Versandpauschale zu nehmen, dieses Buch aber als Warensendung (1,90 EUR) verschickt wurde. Und eine Entschuldigung für all die Unterstellungen und den Tonfall kam natürlich auch nicht. Da mir nichts anderes übrig blieb, hab ich auf Amazon ne negative Bewertung hinterlassen um ein bisschen Frust abzureagieren.

Das Buch selbst hat 64 Seiten, ist 20.6 x 15.4 cm groß und wiegt gerade mal 160 g. Es ist auf Französisch, der Autor heißt Frederique Deviller - aber Sprachkenntnisse braucht man dafür eigentlich nicht zwingend. Es ist aus der Reihe "carnet de point de croix" (also in etwa "Heftchen über Kreuzstich") und vollfarbig.

Enthalten sind Kreuzstichvorlagen für Harry, Ron, Hermine, Hagrid, Hedwig, Dumbledore, Snape, Quidditchmotive, Drachen, Schriftzüge, Hauswappen... und, und, und...und wen es nicht stört, daß das etwas gedrungen aussieht, kann die Vorlagen sogar fürs intarsienstricken von z.B. Pullovern verwenden!

Eine Schatztruhe für jeden Harry Potter- verrückten Handarbeitsfan. :-) Von mir gibt es ein "Daumen hoch" und eine unbedingte Kaufempfehlung.

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Buchumschlag How to be a domestic goddesssDieses Jahr werden wir Weihnachten auf Rügen verbringen, und damit zwar meinen familiären Wurzeln sehr nahe (meine Großeltern haben viele Jahre auch mit meinem Papa dort gewohnt und gewirkt), aber trotzdem zum ersten Mal nicht mit unseren Familien. Und während meine Seite unsere Idee überhaupt nicht schön findet, hat die andere Seite es eher locker aufgenommen. Und so gab es heute schon das erste Weihnachtsgeschenk für mich von der Familie meines Liebsten.

Seit mindestens einem halben Jahr wünschte ich mir dieses eine Buch, von dem einige der amerikanischen Kreativbloggerinnen dieses Jahr ins Schwärmen gerieten, während es unter den Deutschen und den meisten Irinen völlig unbekannt ist. Völlig zu Unrecht, wie ich meine. Warum? Das will ich versuchen hier dazulegen.

Das Buch ist von Nigella Lawson, die im Jahr 2000 wegen dieses Buches zur britischen Autorin des Jahres gewählt wurde und nebenbei ne echt schön gemachte Webseite hat. Es gibt eine britische und eine amerikanische Version und diese einmal als gebundene Ausgabe und als Softcover. Der Titel lautet "How to Be a Domestic Goddess: Baking and the Art of Comfort Cooking", was übersetzt "Wie man eine häusliche Göttin sein kann; backen und die Kunst des Komfort- kochens" bedeutet

Ich habe die amerikanische Ausgabe mit Hardcover bekommen, die nur einen kleinen Nachteil hat: Temperaturangaben in Grad Fahrenheit und Mengenangaben in Löffeln und Tassen. Das Englisch ist jedoch auch für Englischsprecher, deren Schulenglisch schon etwas eingerostet ist, gut verständlich, also bloß keine falsche Scheu!

Im Buch gibt es Kapitel mit den Namen "Kuchen", "Kekse, Scones und Muffins", "Pasteten (=gedeckte zumeist Obstkuchen)", "Desserts", "Schokolade", "Kinder", "Weihnachten", "Brot und Hefe" sowie "die Speisekammer einer häuslichen Göttin", außerdem geht sie kurz auf notwendiges Equippment und Zutaten ein (erfreulicherweise nichts, was in einem guten Haushalt nicht eh vorhanden ist). Dabei fallen einem der äußerst hochwertige Druck, teilweise mit kostspieliger Goldschmuckfarbe und die äußerst ästhetischen, ganzseitigen und brillanten Fotos auf, die verdammt appetitanregend sind und von der Fotografin Petrina Tinslay stammen.

Obwohl der Buchtitel in einigen Kritiken vor allem emanzipierten Frauen sauer aufstößt, steckt nicht das dahinter, was man vermutet (Frauen gehören Hausfrauen und sollen darin Meisterschaft erlangen). Ebenfalls ist es kein reines Rezeptebuch. Vielmehr sind die Rezepte darauf ausgelegt, daß sie wohlschmeckend und auch was fürs Auge sind und der Köchin - oder dem Koch, es soll ja auch Männer geben, die sich an anspruchsvolle Pâtisserie wagen- einen guten Ruf und Erfolgserlebnisse einbringen, daher der Buchtitel.

In dem Buch gibt es viele persönliche Geschichtchen der Autorin, es macht aus einem Rezeptbuch etwas sehr gemütliches und persönliches. Als ob man mit Nigella in der Küche steht und sie einem die Geschichten zu ihren Kreationen und Gedanken zum Kapitelthema erzählt. Ich habe auch schon gelesen, daß andere es als Bettlektüre schätzen, weil es auch unterhaltsam ist. Das ist was ganz anderes als ein nüchternes Rezeptebuch mit Foto, Zutatenliste und Zubereitungsanweisung, sondern ein wahres Kunstwerk!

Es macht schon vom ersten blättern an Appetit und extrem Lust darauf, sofort in die Küche zu stürzen und was daraus nachzubacken. Dabei sind es keine "klassischen" Rezepte, sondern sie spielt oft mit den Zutaten, interpretiert Gerichte neu und innovativ, was zwar ungewohnt ist, aber sehr erfirschend und spritzig daherkommt.
Cheddarkäse im gedeckten Apfelkuchen oder Gemüsebrühe in Mince tarts zum Beispiel. Die Art und Weise so die Gerichte zu interpretieren und ihnen einen modernen Hauch zu geben und auch wirklich ungewohnte Kombinationen zu einem neuen Geschmackserlebnis zu verbinden erinnert mich sehr stark an Jamie Oliver, von dem ich ein sehr großer Fan bin. Auch die unkonventionelle Einstellung, daß man sich nicht akribisch an steife Regeln halten muss und überhaupt nur nach Perfektion streben muss um gut zu kochen ist wie bei Jamie Oliver.
Weihnachtsmuffins

In dem Buch geht es - wie Nigella selber schreibt- darum, daß man nicht auf Teufel komm raus einen Wahnsinnsaufwand ins kochen und backen stecken muss, wie es einem vielfach von anderen Kochbüchern und Sendungen suggeriert wird (es ist nur dann gut, wenn alles selbstgemacht, frisch und vom feinsten ist und man sehr viel Zeit mit der Zubereitung verbracht hat, heißt es da) und sich dabei ausgelaugt, gestresst und "nicht gut genug um mit anderen mitzuhalten" fühlt. Vielmehr soll man sich bei diesen Rezepten gut fühlen, sie sollen einfach sein, die Zubereitung einfach und schnell ohne viel Vorbereitungszeit, man soll entspannt werden, sehr viel Spaß haben und sein Selbstwertgefühl heben, wenn man merkt, daß scheinbar unüberwindbar schwer geglaubte Gerichte gelingen und man auch von anderen Lob dafür bekommt.

Als Beispiel erwähnt Nigella wie zufriedenstellend und schon fast unheimlich therapierend das Backen von Brot mit Hefeteig sein kann, obwohl viele den Aufwand fürchten. Auch ich hatte früher vor Frischhefe immer einen Heidenrespekt und hatte Schiss den Umgang mit diesem lebenden Produkt zu wagen. Ich bewunderte meine Mutter, weil sie so wunderbaren Kosunak mit Rosinen und ganzen Mandeln zu Ostern gezaubert hat und konnte mir nie vorstellen, daß ich jemals mit Hefe Freundschaft schließen könnte. Und heute weiß ich, durch die revolutionäre 5-minuten- Brot Methode aus dem Artisan Breads Buch, welche ich bei Theresia aufgeschnappt hab, was die Hefe mag und was nicht. Ich bereite Teige zu, aus denen Pizza und Brot wird, das selbst dem wählerischen Gaumen meines Liebsten sehr gut mundet und habe vor, noch viel mehr von den grandiosen Rezepten auszuprobieren und so mag es nicht verwundern, daß ich Frischhefe und Mehl stets vorrätig hab. Ich gebe zu, das Buch "Artisan bread in 5 Minutes a day" ist höchst anregend und das beste Backbuch welches ich je gesehen habe. Und trotzdem steht "How to be a domestic goddess" nicht in Konkurenz dazu, sondern ergänzt dieses im süßen Bereich hervorragend. Es gibt defakto keinerlei Überschneidungen.

Das Buch ist damit sowohl zum kochen, als auch etwas fürs Regal, denn die Fotos sind wirklich einige der besten, die es im Food- Bereich in der Zeit gab und gibt. Wer auf den Link klickt, kommt auf Amazon, wo es im Moment einen Preisnachlass von 10% auf das Buch gibt.



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Heute war ein ganz aufregender Tag. Den Nachmittag haben wir in Sassnitz, Rügens zweitgrößter Stadt verbracht und dort auch den Hafentageb beigewohnt, einer Art Kirmes mit Veranstaltungen auf dem Wasser und Konzerten. Außerdem haben wir die kläglichen Überreste des weißen Schlosses am Meer gefunden, einem ehemals großen Schloß welches in Dwasieden auf einer Klippe stand und der Familie Hansemann gehörte. War wie eine Zeitreise in die Vergangenheit. Davor waren wir zum "Trödel - und Fischmarkt" in Lauterbach bei Putbus, der Stadt wo mein Papa eingeschult wurde. Ein großer Teil der Verwandtschaft von meiner Oma wohnt noch immer aud dem Darß und in Barth. flohmarktbulgarischeschachtel.jpg Auf dem Trödelmarkt gab es viele Stände und an einem wurden sogar Spinnräder verkauft. Eines war rein Deko und das andere entpuppte sich nach einem kurzen Funktionstest (danke Kaba daß ihr mir beigebracht habt worauf ich achten muss) als voll funktionstüchtig. Leider war der Spinnwirtel von der Spule abgebrochen und auch kein Antriebsriemen vorhanden. Ich hätte also um wirklich damit arbeiten zu können ein paar
nette Menschen fragen müssen, ob sie mir 3 Spulen drechseln können. Ich hab mich dann getraut, den Verkäufer zu fragen, wieviel er dafür haben will. 50 Euro wollte er für ein so nicht nutzbares Spinnrad haben, 50 EUR! Das fand ich sehr heftig, zumal Kaba mir ja ein paar Richtwerte genannt hatte. Als er meinen Ausspruch "WAS? 50 Euro?" hörte, fragte er mich was ich ihm denn dafür geben würde und ich hab ihm erstmal aufgezählt was ich noch alles investieren müsste und dann obwohl ich am liebsten 15 EUR gesagt hätte 20 Euro genannt. Er war sofort ablehnend und unfreundlich und meinte: "Na für 20 Euro mach ich es lieber kaputt." Bitteschön, wenn er meint! Ich bin überzeugt, daß er es nicht losgeworden ist und auch nie mehr loswird. Ich hab dann woanders eine Schatulle mit bulgarischem Motiv drauf gefunden, wo man mal Zigaretten drin gelagert hat, die AUtomatik aber kaputt war und hab den in Kentnnis der Marktpreise auf 2 Euro runtergehandelt. Yay! An einem anderen Stand habe ich mich durch die alten Bücher gewühlt und wurde fündig. 2 Bücher über volkstümliches Handwerk - einmal in Mexiko und einmal in der Schweiz. Beide Bücher haben zusammen 4 Euro gekostet und lesen sich ganz nett, auch wenn mehr über die Hintergründe als Bastelanleitungen drin steht. Außerdem ist es eben der Stand von 1970. Danach hab ich noch so Bücher entdeckt, auch aus den 70ern, wo viele verschiedene Techniken vorgestellt und sehr ausführlich beschrieben werden. Es sind Übersetzungen aus Amerika und extrem vielseitig. Ich hatte zuerst nur 6, es gab zu allem was ich gekauft habe noch 1 Band von den Bastelbüchern gratis dazu, je 2 EUR den Band. Da eine Frau mit einer Dose alter Knöpfe auf einen irreal hohen Preis bestand und nicht handeln wollte, bin ich dann mit meinen letzten 4 EUR nochmal zum Buchmenschen und hab dem noch 2 Bände abgekauft. Flohmarkt Handarbeitsbuecher Wow, 11 Bücher zum Preis von nur 20 Euro, nicht übel, wenn man bedenkt was da so alles drin ist. Ok, die Motive sind auf Karos, weil es wohl damals noch keine Kopierer und vermutlich auch keine Scanner für zuhause gab. Gottseidank hab ich jetzt neue Möbel, da können die neuen Bücher dann rein. Es sind total geniale Sachen in den Büchern, von simplen Nähstücken, häkeln und knüpfen und applizieren bis hin zum Musikinstrumenten aus Müll/Naturmaterilien bauen, Glas schmelzen, Lackarbeiten, Emailiebearbeitung/Herstellung und Edelsteinschleifen und solchen krassen Sachen, wo man riesige oder zumindest teure Apparate braucht. Durch die gute (überwiegend schwarzweiße)
Bebilderung und Fotos und Schemenzeichnung kann man aber sehr viel erkennen und wenn man tatsächlich solche Geräte auf dem Dachboden oder in einem nachlass mal findet, dann kann man damit richtig Geld machen. Es sind irre interessante Sachen dabei und wie üblich würde ich am liebsten fast alles nacharbeiten, natürlich mit anderen Farben, Mustern und hochwertigeren Materialien *hüstel* Hippie style find ich zwar teilweise ganz neckisch aber an mir muss das nicht unbedingt sein. ^_^;
Ein schöner Tag wars, lecker Essen und die Bücher die ich nach all der Schlepperei (die wiegen
nämlich ganz schön was und ich musste natürlich so eine dumme Plastiktüte die die Hande
einschneidet bekommen) durchlesen und durchgucken konnte waren die perfekte Abrundung für den Tag. Falls ihr mal fragen zu Anleitungen habt, ich bin jetzt jedenfalls gewappnet.



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Vor genau 7 Tagen ist er erschienen, der Nachfolgeband von One Skein - One Skein Wonders. Enthalten sind 101 Projekte und ich wollte dieses Buch schon seit Dezember gerne haben. Draußen war es etwas stürmisch als ich mein Buch von der Post abgeholt hab, weil es zwar gestern schon zugestellt wurde, aber leider nur so eine dumme rote Karte im Briefkasten wartete und nicht das Buch. Als ich aus dem Auto ausstieg zum reingehen war von einem Orkan nur vom Geräusch her etwas zu erahnen, doch als ich mit dem Buch unter dem Arm zum Auto zurückging musste ich mich zum überqueren der Straße gegen den Wind stemmen, das Werbeschildchen einer großen deutschen Tageszeitung mit 4 Buchstaben flatterte wie ein Windmesser und selbst die massiven Verkehrsschilder bogen sich. Das Buch ist voll mit tollen Projekten. Von der AUfmachung her fand ich den Vorgänger zwar besser, weil in One Skein Wonders nämlich nur im Mittelteil des Buches Vollfarbfotos enthalten waren und der Rest nur so in Schwarz - Weiß Look aber eben in zartrot gehalten ist. s_oneskeinwonders.jpgAuch die Erklärung der verwendeten Begriffe ist unvollständig und, wenn man kein anderes englischsprachiges Buch zur Hand hat zum Nachschlagen, für Strickanfänger nicht so vorteilhaft. Enthalten sind 3 Babymützen, Babyschühchen, 2 Babypulloverchen, 19 Mützen für größere Größen, davon eine gefilzte, und 3 Baretts, eines davon mit einem Aranmuster. Außerdem enthalten sind Schals, Überwürfe, Jäckchen, einige Kragenvarianten, Haarbänder, Socken, Taschen (auch einige gefilzte), Beutel, verschiedene Handstulpen, Kissenbezüge, Serviettenringe, ein Teekannenwärmer, eine Handytasche, ein Gürtel, zwei Haarspangen, gestrickte Blumen, verschiedene Untersetzer, Lesezeichen, diverse Puppenkleidung, ein Muff, ein Top, Fäustlinge und sowas kurioses wie Bezüge für Scheibeneiskratzer, einen Thermoskannenwärmer und eine kleine Schale. 19 Taschen und Beutel sind enthalten, 7 Sockenmodelle und mit 21 Tüchern und Schals haben diese eindeutig den größten Anteil am Buch.Etwas negativ ist auch, daß die Maße nicht immer doppelt ausgezeichnet sind, und man oftmals, da es ja ein Amerikanisches Buch ist, Zoll in Zentimetern umrechnen muss, was nicht so das Problem wäre, würde in dem Buch nicht zum Beispiel von 12 einviertel und 12 dreiviertel Zoll gesprochen werden. Die Projekte an sich sind dekorativ, prakktisch und teilweise auch echt schön. Und gemeinsam ist allen, daß sie maximal 300g benötigen, die meisten auch nur 100g oder deutlich weniger. In diesem Buch gibt es 38 Projekte die ich gerne umsetzen würde.



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Wow, war ich heute aus dem Häuschchen. Mein Freund Georg aus dem schönen Breisgau
hat mir, als er zu meinem Geburtstag dawar, schon bedauernd mitgeteilt, daß meine Bücher die er mir zum Geburtstag bestellt hat leider noch nicht eingetroffen sind und ich mich noch ein wenig gedulden müsse. Dann letzte Woche kam eine Mail, daß alles eingetroffen ist und daß er nichtmal weiß, wann er zur Post kommt und den Kram verschicken kann weil er noch so lange arbeitet. Ich hab also vermutet daß er es am SA macht weil er da nicht arbeiten muss - und ich hatte Recht.

Ich hab also heute voller Freude ein Päckchen aus meinem Briefkasten geholt, welches 2 Bücher enthielt.
s_oneskeinbuch.jpgZum einen das Buch "One Skein" welches mir sehr gut gefällt und wo ich schon einige Projekte ins Auge gefasst hab. Viele andere Strickblogger haben dieses Buch auch und ich war so neugierig, daß ich es in meine Wunschliste aufgenommen hatte. Ich bin sehr froh daß ich das gemacht hab weil wirklich viele schöne Sachen drin sind die man auch gut variieren kann.
s_snitchnbitchdiary.jpgDas andere Buch ist "Stitch´n bitch knitting diary" welches viel Platz bereithält zum Entwerfen eigener Kleidungsstücke, zum Eintragen von Woll - und Nadelbeständen und von Projekten, sowie von Kleider und Sockengrößen der Liebsten und Freunde. Sehr praktisch das Buch, ich freu mich schon darauf einzutragen.

Danke Georg für deine tollen Geschenke, ich bin wirklich total entzückt und kann das erste Buch auch allen Strickanfängern nur wärmstens empfehlen.



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Gestern waren wir ja die Bücher holen. Es waren tatasächlich einige dabei, die mir gefallen haben, aber seltsamerweise hab ich gespürt, daß es auch ein Handarbeitsbuch geben würde und Bingo! Da war ein ganz tolles Buch dabei, "Das praktische Handarbeitsbuch" geschrieben von Gertrud Oheim erschienen im Bertelsmann Verlag aus dem Jahr 1961, überwiegend Schwarzweißfotos und Zeichnungen und unglaubliche 31 Farbfotos, aber sehr viele verschiedene Techniken werden vorgestellt und da waren tatsächlich noch welche drin, von denen ich noch nie gehört hab un die in meinen anderen Büchern nicht drin sind. Wow, eine echte Rarität und Ron hat mir das Buch sogar geschenkt!



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Mollys Lace Headband
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Rons "Männersache" - Socken
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blaue Merino -Handschuhe für Ron
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