Neues in der Kategorie fertige Objekte

Endlisch sind sie fertig, meine allerersten Socken die ich für mich selber aus Sockenwolle gestrickt habe. Ich habe dazu das Garn "Kubanische Nächte" verwendet, welches ich vor langer Zeit bei Kirsten im handgefaerbt.com Onlineshop gekauft habe.

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Ich habe die Socken immer wieder wenn ich es zwischenschieben konnte gestrickt, einige Reihen zuletzt im Rügenurlaub Anfang Juli, also hab ich Monate dafür gebraucht. Ich habe dazu das 2,5mm Nadelspiel von meiner ersten Wollfee verwendet, von dem eine der Nadeln bereits unterwegs abgebrochen ist und dank schleifens trotz einiger Zentimeter Verlust wieder einsatzbereit ist. Für die Fersen habe ich dann immer die Aluminiumnadelspiele verwendet, da ich die Bumerangferse stricke und die ja doch etwas fester sein soll. Ich mag die Bambusnadeln irgendwie - mehr als ich gedacht hatte.

Man kann es zwar auf den Fotos nicht so gut erkennen, aber bei diesen Socken hat jede Reihe eine andere Farbe. Das liebe ich an diesen Socken so. Aber es kommt noch genialer, anstatt daß sich immer die selben Farben wiederholen, tauchten zwischendurch auch völlig neue Farben auf und verblüfften mich. Unter anderem waren das grau, graublau, dunkelblau, pink, dunkelbraun und andere. Obwohl die Schäfte für meinen Geschmack ein kleines bisschen zu kurz geraten sind, liebe ich diese Socken ganz besonders und trage sie schon hin und wieder ganz stolz.

Das nächste Sockenwollsockenpaar auf den Nadeln ist wieder für Ron. Für mich selber habe ich ein Paar Zopfsocken aus Lieskewolle begonnen und bin noch im ersten Mustersatz, da ich mich durch das Muster durchquälen muss. Fotos gibts, wenn man was erkennen kann.



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Heute hat mir Trixi eine Auszeichnung weitergereicht und ich bin ziemlich happy, denn sowas hatte ich noch nie. Ich hab die Grafik in die rechte Navigationsleiste reingepackt.

Ich hab sie ein wenig überarbeitet, die Artefakte rausgefummelt und in einem verlustfreien Format abgespeichert, hier zum mitnehmen:



Um zu erfahren, was es damit auf sich hat, klicke bitte hier

So, und ich tagge folgende Personen die sie noch nicht haben: Anja, Yaga, Theresia, Tina, Aileen, Isobel und Sara . Viel Spaß Mädels!

Und dann hab ich gestern gaanz fleissig gebastelt. Zuerst habe ich vor Monaten in Strausberg farbigen Karton in A2 Größe gekauft, welches hier ewig rumlag. Ich hatte bei Theresia die Maze books gesehen und die Anleitung von craftsweekly angeguckt und hab dann für Tina eins mit lila Pappe, Wellpappe, rotem Band und lila gepunktetem Cardstock paper von Anja gemacht. all four mazebooksLetztes Wochenende waren meine Eltern da und da ich mich selber nicht getraut hab, das A2 Papier auf Schreibtischen oder dem Küchenfußboden (Fliesen) zu schneiden, musste mein Papa ran. Wir haben einen zusammengeklappten Tapeziertisch und eine Zeitung als Unterlage genommen und in Ermangelung eines großen Lineals hat mein Paps ein Anreisswerkzeug für Tapeten verwendet. Dann nurnoch falten (Ausgangsformate waren 52cmX 52cm bzw. 50cmX50cm), wieder schneiden und fertig war das Innenleben. Dann hab ich meine Eltern nach hause gebracht und mein Papa hat mir von seinem guten teuren Passepartout - Papier (dicke Pappe) jeweils 4 Pappen pro Größe zugeschnitten - mit seinem Grafik - Monster -Papierschneider eine sehr schnelle extrem präzise Angelegenheit. Zuhause hab ich dann je 2 Pappen zusammengeklebt zu einem Buchdeckel und diese wurden dann mit Papieren von Anjas Scrap - anfix - Paket und einem selbstgekauften Papier beklebt, alles streng nach Anleitung. Dann noch das Band aufkleben, ich habs aber statt mit Leim mit Sekundenkleber gemacht und bis auf das grüne Band (von Anja natürlich) hab ich die Bänder schon selber gekauft gehabt. Mazebooks von der SeiteBei dem karierten Einband hab ich noch mit meiner Lederahle Löcher gemacht und kupferfarbene rechteckige Brads von makingmemories mit durchgezogen, genau da, wo jeweils die Bänder sind - und so sind die Bänder noch zusätzlich verstärkt. Dann noch die Auenseiten der "Buchseiten" geleimt (Bastelleim von netto) und meinen selbstgekauften bone folder benutzt und fertig sind 4 wundervolle Büchlein. Einmal 13cm x 13cm, einmal 12,8cm x 12,8cm und zweimal 12,5cm x 12,5cm sind sie groß! Mal sehen, ob ich sie behalte oder verschenke oder beides. ^_^ Ach ja, zu meiner zweiten Socke gibt es was zu berichten. Ich habe Bund, Schaft, Ferse und 49 von 69 Runden des Fußteils fertig. Nurnoch 20 Reihen und ich kann endlich die Spitze machen! Zeit wirds ja, hab ja noch soooooo viel auf den Nadeln...
Heute nacht bekam ich eine Hallmark - eCard von Jenn um zu erfahren, daß sie meine Secret Pal Hostess ist und daß die Wichtelpartner heute oder morgen informiert werden. Ich bin schon sehr gespannt. Ich halt euch natürlich auf dem laufenden.



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Heute kam also das Abo von Handgefärbt an.

handgefaerbtabostraenge
Der zweite Strang von links ist mein Favourit, wurde extra in "meinen" Farben gefärbt. Den ganz links mag ich auch gern, nur dieser helle Grünton ist nicht mein Fall - ebensowenig wie das Mintgrün im zweiten Strang von links, der ansonsten sehr passend und stimmig ist. Diese Stränge sollten ja in Herbstfarben sein und da die Halloween 2006 Färbungen (für Fotos mal archive.org aufsuchen) von Kirsten so genial sind, dachte ich daß es im Abo sicher auch so gut rüberkommt. Der Strang ganz rechts ist aber meiner Meinung nach eher in den Sommer einzuordnen mit diesen hellen orange,pink, rosatönen. Das Grün im rechten Strang ist zwar auch nicht unbedingt mein Fall, bin nunmal weder grün - noch blau - Fan in Sockenwolle, was Kirsten dank des Fragebogens auch wusste, aber gut, andere hat es ja teilweise noch schlimmer getroffen, will ich mich nicht beschweren. Das dunkle rot und dieses dunkle blaugrün alleine sind ja Herbstfarben und passen wirklich prima, aber diese hellen Töne zwischendrin haben sowas Hawaiimäßiges.

In dem Paket war auch noch ein Abogeschenk enthalten, von dem ich - im Vergleich zum Sommer - Abogeschenk welches ich bei anderen Abokundinnen in den blogs gesehen habe, sehr enttäuscht war.handgefaerbtaboherbstabogeschenkIch finde die Idee an sich sehr schön und lieb, daß überhaupt ein Abogeschenk drin war, jedoch war die Ausführung nicht sehr sorgfältig. Zum einen ist diese Krone eine extrem verpixelte Clipart der man drei Meilen gegen den Wind ansieht, daß es auf einem Tintenstrahldrucker ausgedruckt wurde und nicht der Druckgröße angepasst war. Zum anderen ist mein Exemplar an der einen Seite nicht sorgfältig genug geschnitten worden, sodass man einen schwarzen Rand sieht. Dann ist dieses Pergamentartige Papier beim einlegen geknittert und dadurch daß das Papier von der Länge her nicht den kompletten verfügbaren Raum ausfüllt hat es sich bei mir unschön verschoben.

Mir ist bewusst, daß es bestimmt an die 30 -50 Abokundinen geben muss (zumindest entsteht der Eindruck wenn man in Kirstens blog über die Färbungen, Zeit und Aufwand liest und die Fotos sieht) und daß dann keine Zeit bleibt individuell auf deren Farbwünsche einzugehen und daß Abogeschenke vermutlich unter extremen Zeitdruck entstehen. Mir ist auch bewusst, daß ich an eine 1 - Mann Firma mit den Ansprüchen rangehe die ich bei jeder gewerblich arbeitenden Person rangehe, aber wenn man merkt, daß man Erfolg hat, dann sollte man meiner Meinung nach den Kundenservice groß schreiben und zusätzliches Personal einstellen.

Ich bin mir sehr unschlüssig, ob ich dieses Risiko nochmal eingehe und auch das Winterabo bestelle, aber da es ja im Winter wirklich nur gedeckte Farben geben sollte, dürfte das vermutlich nicht ganz so schwer werden, weswegen ich es wohl machen werde.

Hier ist meine allererste selbstgestricke Socke für mich aus Sockenwolle. Sie ist aus der "kubansiche Nächte" Wolle von Handgefärbt. Leider warte ich nun trotz Bezahlung seit 1 Monat und 3 Tagen auf bereits im April und Mai gekaufte Stränge von handgefärbt, die laut Auskunft von Kirsten vor 1 Monat und 3 Tagen mit der deutschen Post verschickt wurden. Als diese vor 2 Wochen noch nicht dawaren, hat sie mir schriftlich zugesagt, daß sie einen Nachforschungsauftrag an die deutsche Post gestellt hat. Ich habe zweimal pe Mail angefragt, ob sie schon irgendwelche Ergebnisse hat und was sich denn nun rausgestellt hat - wo meine Wolle denn nun gelandet ist. Dummerweise war ja Abozeit und meine Mails blieben unbeantwortet. elisas erste sockenwollsockeDie Organisatorin des Summer-Swaps meint, die Mails seien vielleicht in Kirstens Spamfilter gelandet oder vielleicht mal wieder verlorengegangen. Ich hab also nochmal angerufen und aufs Band gesprochen, denn Kirsten ist kaputt vom Abofärben und gönnt sich einen wohlverdienten Kurzurlaub.
Ich hatte schon wegen dem letzten Abo Geduld wegen bestimmter Färbungen gehabt.
Ich denke aber, wenn eine gewerblich handelnde Person merkt, daß Mails verstärkt verloren gehen, was vor einem halben Jahr bei Kirsten der Fall war, dann sollte man annehmen dürfen, daß dieses Problem behoben wird. Ich hätte zumindest erwartet, wenn so ein dummer Fehler mit der Post passiert, daß man mir das Gefühl gibt, daß man sich intensiv drum kümmert. Einer anderen Kundin von handgefaerbt, ist bei Handgefärbt auch schonmal was kurioses passiert, bei ihr schienen Stränge generell sehr lange zum Versand zu brauchen. Ihre Geduld wurde auch sehr auf die Probe gestellt - aber sie hat 30 Stränge zuhause und ihr Freund hat sie mal beruhigt, daß sie sich nicht über die Lieferverzögerungen aufregen soll - immerhin sei sie ja schon Stammkundin und die anderen noch nicht. (So kann man es auch sehen) Sie hat also auch ca. 3 Wochen gewartet und dann nochmal eine Mail geschrieben, um sicherzugehen ob das Päkchen auch wirklich verschickt wurde. Am Tag nach dieser Mail kam das Päckchen an.
Mit anderen Worten, ich werde am Wochenende - wenn Kirsten wie angekündigt die neuen Unikate einstellt wohl noch nicht, aber zumindest nächsten Montag erwarten, daß sie den Anrufbeantworter in der Werkstatt abhört, sich eventuell die Mails nochmal durchliest und sich dann meldet wie der Stand der Dinge ist. Falls die Ware bei der Post verlorengegangen ist und aus Zeitgründen keine Nachfärbungen möglich sind, bin ich extrem enttäuscht denn alle Wollschätzchen die es in meinen Einkaufswagen geschafft haben und auf die ich mich seit Monaten freue sind weg und alle Freude über das ergattern ist dann für die Katz gewesen. In diesem Fall werde ich meiner Enttäuschung freien Lauf lassen.


Ich hoffe daß dieser Beitrag nicht falsch verstanden wird. Natürlich bin ich damals als Neukundin auf Händen getragen worden, bekam für meine Erstbestellung portofreie Lieferung, zur Geburtstagsaktion war statt 50g Uniwolle ein ganzer 100g Strang drin und auch in der Lieferung auf die ich warte ist ein Geschenk à 100g von der aus dem Sortiment genommenen Merinowolle drin (die natürlich in einer Nachlieferung nicht drin sein kann weil es der letzte Rest war). Trotzdem wollte ich auf Missstände hinweisen. Ich hoffe, daß dieser Beitrag vielleicht als konstruktive Kritik anerkannt wird und vielleicht sogar etwas verändert und verbessert. Ich bin ja nach- wie vor ein großer Fan der Färbungen von Kirsten und auch sie ist mir grundsympathisch aber es gibt nunmal Dinge, die sollte man als Händler nicht machen. Vor allem aber diente dieser Eintrag dazu mir mal den Frust von der Seele zu reden. Ich habe immerhin 70 EUR in diese Wolle investiert und da finde ich es eben ziemlich beunruhigend, traurig, frustrierend und nervenaufreibend, was bis dato in dieser Angelegenheit passiert ist und hätte mir eine professionellere Vorgehensweise gewünscht und einen besseren Kundenservice erwartet.

Mir sind noch einige weitere Fälle bekannt, die auch schon seit mehr als einen Monat auf eine Lieferung von handgefaerbt warten - ich wünsche ihnen allen, daß ihre Pakete auch bald ankommen und sie bald ihre schönen weichen Stränge in der Hand halten können.



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Weil das Werkbuch für Mädchen von Ruth Zechlin ja auch nicht mehr jeden geläufig sein dürfte, für mich aber einer der Schätze in meinem Hobbyregal ist, dacht ich mir, daß andere sicher auch mal diese Art von Schüchen ausprobieren wollen. Die folgende Anleitung ist der 14. Auflage des Buches entnommen, welches 1950 erschienen ist und ist bis auf die eine Übersetzung ins englische in der zweiten Klammer hinter dem Gleichzeichen ein Originalzitat.
weiße gestrickte Babyschuhe
Bündchen:
52 Maschen anschlagen (bei feinerer Wolle und Nadelstärke 2) und 6cm hoch, in der Runde, abwechselnd 2 rechte Maschen und 2 linke Maschen stricken. Anschließend eine Lochreihe (*2M rechts, 1 Umschlagen, 2 zusammenstricken* Wiederholen = *2st r, yo, k2tog*) arbeiten dann 3 Runden rechts stricken.

Oberteil des Fußes:
zwei Drittel der Maschen stillegen, aus einem Drittel (18 Maschen) das Oberteil des Füßchens 5cm lang hin- und hergehend stricken wie folgt: * 1 Reihe rechts, 2. Reihe links, 3. Reihe rechts, 4. Reihe links, 5. Reihe rechts, 6. Reihe rechts, 7. Reihe rechts, 8. Reihe rechts* ab dem Sternchen wiederholen, bis das Oberteil 5cm lang ist.

Verbindung zur Sohle:
An beiden Seiten des Oberteils die Randmaschen aufnehmen, so daß eine Verbindung zu den stillgelegten Maschen geschaffen wird. Zur Runde schließen, und dabei die Maschen so verteilen, daß vorn und beim Hacken je 18 Maschen auf der Nadel sind. Dann 3 Runden links, 3 Runden rechts, 3 Runden links stricken.

Sohle:
Weiter mit Rechtsmaschen, dabei immer in jeder Ecke eine Masche abnehmen, d.h. die letzte Masche einer Nadel stets mit der ersten der nächsten Nadel zusammenstricken, bis die Hacken- und die Spitzennadel keine Maschen mehr haben. Die restlichen Maschen der übrigen beiden Nadeln werden durch Maschenstich miteinander verbunden.
weiße gestrickte Babyschuhe
Ich persönlich bin wegen des Garns (50% Wolle und 50% Seide, silkdreams von Lang), welches eigentlich dickere Nadeln haben will als 2er und mir die 2er nadeln total verbogen hat nach einigen Schritten von der Sohlenanleitung abgewichen (und ich hab nur eine statt 3 Runden nach der Lochreihe gestrickt). Ich habe einfach die Spitzennadel glatt rechts weitergestrickt, bis sie die richtige Länge hatte und hab dann alle anderen 3 Seiten zusammengenäht (ganz schön fummlig).

Die Form ist witzig quadratisch - solche Babyschuhe hab ich in "meinem" Wollladen "Fadeninsel" in Berlin - Kreuzberg auch schon gesehen gehabt und gleich toll gefunden. Also ich denke es werden noch einige Babyschuhe folgen, aber garantiert nicht aus diesem Garn, welches auch schlimm pillt.

Dafür daß in dem Buch nur das fertige Produkt gezeigt wird und die zwischenschritte nicht vorher mit Fotos klar werden, hat es sich sehr leicht gestrickt (mal von den hundert Maschen in der Runde nach der Oberseite abgesehen, weil das mit 2er Nadeln einfach lange dauert) und alles wird beim arbeiten ersichtlich.



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Vergangenes Wochenende habe ich als Helfer auf den diesjährigen Anime Marathon geholfen, der dieses Jahr in Erkner stattfand. Ich habe dort einen Workshop zum Thema "japanische Geschenke selber nähen" geleitet, den ich auf dem Anime Marathon schon seit 5 Jahren anbiete.s_babysocken2.jpg Da man auch als Helfer mal Leerlaufzeiten hat oder Momente, in denen man aufmerksam zuhören muss, die Hände aber beschäftigen muss um sich nicht vor Nervosität die Finger aufzureissen, habe ich was kleines schnelles angeschlagen. Diese Babysöckchen sind mit 6M pro Nadel angefangen und mit 7M pro Nadel im Fußteil (nach der Ferse) gestrickt. Als Besonderheit habe ich Thersias vekürzte Spitze gemacht und finde diese für Babysocken absolut genial. Da ich keine Wollnähnadeln dabeihatte, habe ich mit einer Häkelnadel Stärke 2 vernäht. Übrigens habe ich für diese Babysöckchen die Reste der ersten ZoSo- KALSockenwolle (die gute 4fädige von Frau Lieske) verwendet und mit den 10cm Handschuhnadeln in Stärke 3 von addi gestrickt, die mir Theresia geschickt hat.

Gestern abend waren viele Helfer und auch ein paar Gäste des Anime Marathons zusammen Dinieren und bei dieser Gelegenheit habe ich einem meiner langjährigen Freunde und Blogleser Lothar, der schon - wie einige andere Männer - häkeln kann, das stricken beigebracht. Zuerst rechte und linke Maschen im Wechsel, dann glatt rechts und dann die Zunahme durch Aufschlingen und schließlich die Abnahme durch rechts zusammenstricken. Er lernt schnell und ist sehr talentiert. Bravo Lothar! Mein Uropa väterlicherseits ist Fischer gewesen und er konnte gut stricken, was er meiner deutschen Oma auch beigebracht hat.



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Ihr erinnert euch doch sicher, daß ich letztens geplant hatte Fremdzukaufen. Nun, ich habe es wirklich getan. Ich habe meiner Nachbarin einen Umschlag mit Geld, der Banderole meiner verbrauchten Wolle und der Adresse von dem Frankfurter Wollladen gegeben und da die so komische Öffnungszeiten haben (MI und FR von 15 -18 Uhr), hat sie es erst gestern geschafft dort hinzugehen. s_wollbabyfaeustlinge.jpgLeider hatten sie keine 6fädige Wolle, sondern "nur" die 4fädige und so habe ich weitere 5 100g Knäuel der guten "Riesaer Betten Schurwolle natur in cremeweiß" meinen Vorräten hinzugefügt. Das ist die selbe Wolle, aus der ich die Socken für meinen Papa und meine allerersten Socken, sowie die drei Paar Babysocken gestrickt habe. Und weil ich so happy war, daß ich endlich meine im Dezember begonnenen Babyfäustlinge zuendestricken kann, hab ich natürlich gleich dazu gegriffen und diese Ruckizucki fertiggestrickt. Bei 5 Maschen pro Nadel (3er 10cm lang Buche) waren die 14 plus 16 Reihen für Bündchen und Handteil bis zur Abnahme wirklich schnell erledigt und dann hab ich wie auch schon bei den Seidenfäustlingen festgestellt, daß ich Kordeln gleich welcher Art zu dick finde und wieder eine 90cm lange Schnur aus gehäkelten Luftmaschen produziert. Und wieder ein Projekt mehr fertig.

Und ja, was lange währt... endlich habe ich Fortschritte zu vermelden... ich habe am 14 August letztes Jahr zum zweiten Mal Rons Socken angeschlagen, und irgendwann später noch ein drittes Mal. Da mir weder die 3er Nadeln, noch die 2er Nadeln ein zufriedenstellendes Maschenbild lieferten, hab ich die Socken also auf 2,5er addi Nadeln gestrickt und siehe da, die 68 Maschen haben, wie Kabas Mutter Malene schon sagte gereicht. Und da Ron ja riesige Riesenfüße hat, war das mit den dünnen Nadeln eine ganz schöne Qual bei Schuhgröße 45/46 hab ich die erste Socke jetzt fertig und die zweite hat den Schaft halbfertig. Und die Socke passt wie angegossen und sogar das Muster gefällt. Ich hatte mich gezwungen, die Socke immer in den Mittagspausen seit dem 11.12.2006 auf Arbeit weiterzumachen, und so wuchs sie auch nur sehr sehr langsam, erst in den letzten 2 Wochen habe ich auch abends und am Wochenende immer ein bisschen zuhause weitergenadelt. Das Muster ist total schick und Ron gefällt es. Allerdings war das Bündchen nicht fest genug und so hab ich die zweite Socke eben statt mit 1re und 1li mit einem 2re und 2li Bündchen gestrickt, wenn das besser ist, dann mach ich das in Zukunft für seine Socken immer so. Ist doch egal daß das Bündchen nicht bei beiden gleich ist, das ist schließlich mein allererster Versuch mit Sockenwolle und da kann man sowas sicher noch verschmerzen. Ich bin nunmal noch nicht so lange am Sockenstricken, auch wenn ich mittlerweile auf 5 1/2 Paar Socken komme. Mein Papa amüsiert sich ja heute noch über die viel zu großen Socken die er zu Weihnachten bekommen hat... ^_^;;
Hm, ich hab jetzt soviele Sachen fertig, aber so wirklich geleert haben sich die zwei Kisten mit meinen Strickprojekten, die im Wohnzimmer neben unserer Couch liegen, weil Ron es nicht gerne hatte, daß meine angefangenen Strickprojekte in der ganzen Wohnung verstreut lagen, nicht. Hmmm... ich hab noch ca. 8 WIPs auf den Nadeln und eigentlich müsste ich mit denen fortfahren, die die dünnste Wolle haben, aber darauf hab ich nicht wirklich Lust... Oh, Hilfe. Ich fürchte aber, daß ich in absehbarer Zeit neue Rundstricknadeln und Nadelspiele von addi anschaffen muss, weil ich einige Wolle abbauen will, die andere Stärken erfordert als die, die ich jetzt schon habe. Außerdem hab ich gerade ein überwiegend strickiges und doch völlig unwolliges Projekt in der Hinterhand und bin gespannt, wann ich damit loslegen kann und wann endlich das benötigte Material dafür eintrifft, es ist schon einiges am Laufen, aber leider lassen mich noch einige Leute zappeln. Ihr erfahrt es natürlich als erste, wenn es soweit ist, bis dahin und fürs erste ein schönes Rest- Wochenende und einen guten Start in die neue Woche.



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Sie sind fertig, meine ersten Seidenbabyfäustlinge.
Angeschlagen habe ich 28 Maschen auf einem 3er Nadelspiel und dann ging es 21 Reihen im Bündchenmuster, ich entschied mich wie in der Anleitung 1 rechts und 1 links zu stricken und danach waren dann nochmal 27 Reihen rechts und dann die Abnahme und erstaunlicherweise waren die Schwierigkeiten nur am Anfang, später ging es so richtig flott. s_seidenfaeustlinge.jpgIch fürchte allerdings, daß diese verhältnissmäßig dicke Seide etwas zu grob für Fäustlinge ist und da das Teilen des 12fädigen Garns sehr zu meinem und Rons Leidwesen fehlschlug, werde ich es mal mit dem anderen Seidengarn versuchen, was ich noch habe. Vielleicht trau ich mich dann auch an einen kleinen Daumen. Achso, und ich hab dann sowohl mit meinen Stricklieseln, als auch die auf 2 Nadelspiel- Nadeln Kordelvarianten ausprobiert, aber da die alle zu dick waren, hab ich mich entschieden statt einer Kordel einfach eine Schnur aus gehäkelten Luftmaschen zu verwenden. Sieht schick aus, ist reißfest und passt besser zu den kleinen Fäustlingen.
Und praktisch ist es auch noch, weil ich gehört habe, daß Babys gerne Socken und Handschuhe ausziehen und in einem Artikel der aktuellen Ausgabe von "Baby", der Apotheken - Familienzeitschrift schrieb eine Mutter davon daß Handschuhe, Mützen und Schals in "Weißnicht" wohnen, denn sie seien nie da wenn man sie braucht und das würde ich dann doch gerne vermeiden. Und ich erinnere mich als Kleinkind selber solche verbundenen Handschuhe gehabt zu haben und die hab ich nie verloren und davon hatte nicht nur meine Mutter was, denn Winter in Sofia sind immer sehr kalt und Schneereich gewesen. Man möge mir das leicht unscharfe Foto verzeihen, aber die anderen 6 Fotos waren alle entweder noch mehr unscharf ohne Blitz oder total überbelichtet und selbst mit Filtern nicht korrigierbar mit Blitz.



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So, nu ist es fertig und ich bin total zufrieden mit dem Muster. hab beim fotographieren meine PDA -Hülle in den Rand geschoben, damit man das Lochmuster besser sehen kann, allerdings sieht es jetzt weiter oben so eckig aus. ^_^; s_babymuetzchen2.jpg Wie schon beschrieben, hab iich mich diesmal an die Anleitung gehalten und bis auf daß es bei mir eine Reihe länger ist vor dem Mustersatz, ist das Modell identisch mit dem aus dem "One Skein Wonders" Buch. Das einzige, was ich etwas abwandeln musste, war, daß ich, nachdem im Lochmuster ja unheimlich viele Maschen zusammengefasst werden, auf eigene Faust in der Reihe darüber wieder soviele Maschen zugenommen habe (überwiegend einfach durch Umschläge) daß ich auf die ursprüngliche Anzahl an Maschen komme, weil ich mir nicht vorstellen konnte daß es sinnvoll ist, so extrem viel abzunehmen und auch weil in der Anleitung bei den Abnahmen in der Mützenspitze die ursprüngliche Maschenanzahl angegeben war. Wenn ich überlege, daß da so ein kleines Wesen mal reinpassen wird, bin ich ganz entzückt. Ich stelle mir vor, wie dieser Pikotrand, der mir unheimlich gut gefällt, das kleine Gesichtchen einrahmt und daß das Mützchen durch seine Seidenfaser temperaturausgleichend sein wird und daß das Kleine dadurch einen schönen Start ins Leben haben soll. Ich werde sicherlich noch viele Babysachen stricken, so viel wie ich nur kann, und ich freue mich schon darauf - mindestens genauso, wie wenn ich mal Mama bin, so wie einige meiner Leserinnen, und dann meine selbstgestrickten und selbstgenähten Sachen mal angezogen sehen kann. So und bevor ich jetzt komplett philosophisch werde, pack ich lieber noch schnell das beste Foto dazu, damit ihr selber sehen könnt was ich geschafft hab. Der Durchmesser beträgt übrigens 40 cm.



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Jaaa, ich hab es geschafft, mein erstes Babymützchen fertigzustricken in nur einer Woche Und gewaschen hab ichs auch. Soooo weich, so glänzend, so wunderschön. s_elisaserstebabymuetze.jpg Leider etwas zu weit, sodass es vom umfang her laut der Frau meines Bruders locker einem 12 Monate alten Baby passt, aber hauptsache fertig. Leider haben 50g nicht ganz hingehauen bei 128 Maschen, ich musste einige Reihen vor Schluss noch von meinem zweiten Knäuel nehmen. Beim bügeln hatte ich etwas Schwierigkeiten aber seht selbst. Sieht nicht so aus, wie in dem Buch, aber diese Variante ist trotzdem toll.


Und weil mir das soviel Freude gemacht hat, hab ich gleich aus der selben Wolle das selbe Modell nochmal begonnen. Und wie auch schon bei den beiden Mützen davor musste ich es 2 Mal aufmachen. Dann hab ich mich an die Rechenmethode erinnert und hab die Maschenanzahl berechnet. Hab jetzt also statt 128 nur 92 Maschen auf 3er Nadelspiel angeschlagen und mich auch diesmal peinlich genau an die Anleitung gehalten, auch was das Reihenweise stricken und dann erst zur Runde schließen angeht. Und diesmal hab ich mich sogar an das Lochmuster getraut. Die eine Sache, namentlich ssk (slip slip knit) hab ich auch erst durch ausprobieren verstanden, weil auch die Skizze aus meinem Stitch´n bitch knitting diary nicht eindeutig genug war. Jetzt nurnoch die richtige Höhe erreichen und dann kann ich mich an die Abnahmen machen. Gott, das Modell ist wirklich reizend. Und passen müsste es eigentlich auch, weil auf der Banderole 23 Maschen gleich 10cm draufstand und ich um 40cm zu erhalten eben einfach das vierfache genommen hab. Ich halt euch über meinen Fortschritt auf dem laufenden!



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Babysocken kann ich schon, aber da reicht mir nicht mehr. Und da ich mich in beide Modelle die in meinem neuen Buch "One Skein Wonders" verliebt habe, hab ich mir gedacht, das Eylet Baby Bonnet muss es sein. Wie auch schon bei meiner ersten "großen" Mütze musste ich zweimal auftrennen und neu anfangen. Grrr. Im Buch ist ein verhältnissmäßig dickes Schurwollgarn angegeben, ich aber werde meine von meinem Weihnachtsgeld gekaufte Seide "Kanpur" von Anny Blatt aus Frankfreich, die ich in der Fadeninsel besorgt hab verwenden. Ich hab beschlossen das Eylet Muster erstmal wegzulassen um zu sehen wie das überhaupt geht. Der Anschlag nennt sich übrigens Pikot und ich hab den dann letztendlich mit ner dünnen Häkelnadel unterstützt weil es sonst anders nicht geht. Ach ja, ich stricke statt wie empfohlen mit einer 3er -5er Nadel mit einer 3er Nadelspiel. Weil mir beim zweiten Versuch diese Zapfen nicht gefallen haben, hab ich die Endmasche und eine aus der Mitte herausgehäkelte Masche nochmal zusammengestrickt. Viiiel besser.



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s_elisaserstemuetze.jpgWow, da isse nun, meine allererste Mütze. Hat voll Spaß gemacht die zu stricken und Ron hat gemeint daß die linke Seite schöner ausschaut und daher wurde die linke Seite zur rechten erklärt. Laut Tammina würde die Mütze durch waschen und trocknen eventuell im Bündchen etwas fester. Muss ich noch ausprobieren. Ich liebe die Farbe. Hab so ziemlich genau 100g verbraucht, hab also noch 100g. Mal sehen, vielleicht mach ich aus der tollen Colinette graffity "charcoal" (die auf der colintette Webseite nicht mehr ofiziell gelistet ist) noch ein Barett für mich. Aileen macht mich ja ganz neugierig, sie ist nämlich total süchtig danach Baretts zu stricken.



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Gestern hab ich mich was ganz besonderes getraut. Ich hab die Colinette graffiti Wolle, die ich mir von meinem Weihnachtsgeld gekauft hab (die letzten 2 identischen Stränge bei der "Fadeninsel" in Kreuzberg) mit der liebevollen Hilfe von Ron von den Strängen abgewickelt und über dem Umweg mit meiner Stuhllehne auf ein großes Knäuel gewickelt. Diese Wolle ist eine boucléwolle für die Stärke 9mm empfohlen ist. Ich verwende aber Stärke 8. Da mir das mit den 6 Sockennadeln die ich vor einiger Zeit gemacht hab zu unpraktisch war, hab ich gleich meine nagelneue 8mm addi Rundstricknadel (auch vom Weihnachtsgeld gekauft) ausprobiert und es damit versucht. s_stitchmarker_rot.jpg Dann fiel mir ein, daß es jetzt ja unpraktisch ist, zu wissen wo die einzelnen "Nadeln" liegen wenn alle auf einer langen Nadel liegen - besonders blöd wird es dann vermutlich wenn bald die Abnahmen beginnen. Also hab ich mir kurzerhand die nebenstehenden Maschenmarker gebastelt. Da die auf die dicke Nadel passen sollen, sind die Löcher jetzt etwas größer, der Marker mit dem kleinsten Loch ist mein erster. Ist ziemlich praktisch. Leider bin ich immernochnicht bei den Abnahmen, weil ich einmal komplett aufribbeln musste weil ich 10 Maschen zuviel angeschlagen hatte. Und dann nochmal aufmachen weil sich beim stricken in der Runde das Strickgut in sich total verdreht hatte. Dabei hatte ich vorm loslegen noch gelesen, der geneigte Leser der Musters möge Acht geben daß er keine unnötigen Drehungen reinbringt. Also nochmal alles auf und nochmal alles weiterstricken. Gottt wie ich das hasse. Und dann irgendwann gegen 1:30h war ich zu müde zum weitermachen und schwindlig war mir auch. Also noch genüsslich im Bett bis 2:30h was gelesen. Hoffentlich komm ich heute etwas weiter damit. Die Wolle ist auf jeden Fall voll schön und auf der Seite von Colinette hab ich gelesen, daß es über 20 Farben gibt von dem Garn, nur "meine" nicht mehr. Dafür Farbnuancen wie "Feuer" und "Sahara" die ich besonders schön finde. Ich hoffe ja, daß es bald mal so richtig knackig kalt wird, damit die blöden Stechmücken alle verrecken und damit ich meine selbstgestrickten Sachen auch anziehen kann.



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s_stricknadelrundstab.jpg
Jaja, ich weiß es klingt seltsam und ich hatte auch schon länger sowas vor. Alles begann damit, daß ich diesen Clip auf knittinghelp.com gesehen habe, als ich mir die Seite angeguckt hab. Da Ron sowieso vorgestern zum Baumarkt musste, bat ich ihn mir 2 Rundhölzer aus Buchenholz à 8mm Dicke und 1m Länge mitzubringen, da ich jetzt eine dicke 100% Schurwolle ergattert hab die nach 8 -9mm Stricknadeln verlangt. Zuerst war da der 1m lange Stab, den ich in 20 cm Abschnitte abgemessen und unterteilt hab. s_stricknadelzuschnitte.jpgMit Hilfe einer sogenannten Sägelehre aus Metall und einer Feinsäge hab ich das große Rundholz zersägt. Man muss aufpassen, da sich das Holz beim sägen verziehen kann und sollte die einzelnen Segmente immer nach dem sägen neu abmessen. Danach hat man also im Idealfall 5 Rundhölzer die 20cm lang sind. Nun nehme man einen handelsüblichen Bleistiftanspitzer aus Metall. Jetzt hofft man, entweder sehr unempfindliche Finger zu haben oder zieht sich vielleicht Arbeitshandschuhe an. Mit dem Anspitzer spitze man alle Enden der Rundhölzer an. Wenn man sich jetzt nicht wie ich eine dicke fette Blase am Daumen der Arbeitshand geholt hat (aua! ich kann nichtmal mehr venünftig meine Teetasse halten) kann man nun ganz unbeschwert und präzise mit einem Cutter (am besten die wo man die Klinge an einer bestimmten Stelle fixieren kann) drangehen ein paar Zentimeter vor Beginn der angespitzten Spitze drüberzuspitzen. Dabei immer schön das Rundholz drehen um es möglichst gleichmäßig hinzubekommen. Ziel dabei ist es, die Spitze etwas länger und schmaler zu gestalten. Dabei auch ruhig in kleinen und flachen Zügen nur die Spitze bearbeiten. Sobald man die Spitze für gut befindet und sich vorstellen kann damit zu stricken (wenn man man schonmal mit einem Nadelspiel gearbeitet hat weiß man ja ungefähr wies aussehen muss) hat man hoffentlich 1 - 2 Blätter Schleifpapier zur Hand. Ideal wären eine 80er und eine 400er Körnung. Mit einer 120er am Ende fährt man aber auch gut. Nun macht man sich ein Stück ab, so groß wie die Handinnenfläche (oder knickt das Blatt einfach solange) und schleift damit die groben Unebenheiten weg. Auch wenn die Spitze zu spitz ist kann man sie ideal abflachen. Für ein optimales Ergebniss geht man nun nochmal kurz mit einer feinen Körnung drüber um die Oberfläche ideal glatt zu bekommen, sodass keine Strickgarnfasern dran hängenbleiben können oder durch eine zu rauhe Oberfläche das stricken erschweren. s_stricknadelnfertig.jpg Wenn man jetzt besonders verzierte oder markierte Nadeln haben will könnte man das mit einem Lötkolben einbrennen. Viel Spaß beim losstricken und beim Geldsparen! Für 1 Rundholz der Stärke 3mm aus Buche bezahlt man beim bekanntesten deutschen Baumarkt 35 cent, für mein 8mm Buchenrundholz hab ich 79 cent bezahlt und das finde ich für ein Nadelspiel dieser Dicke schon sehr preiswert, wenn ich da an die Preise denke, die solche Holznadeln im Handel kosten. Einen Erfahrungsbericht, wie sich mit den selbstgemachten Nadeln arbeiten lässt, die ja immerhin aus einem sehr harten Holz sind, werde ich selbstversändlich nachliefern, freue mich aber auch zu hören welche Erfahrungen Ihr, meine lieben Freunde und Leser damit macht.



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s_juliennehut.jpgWas macht man, wenn der Lieblingsnachbar zwei absolut niedliche Töchter hat, man die jüngere einfach nur zuckersüß findet und keine eigenen Kinder zum ausstaffieren hat? Was für sie machen, jawohl! Ich hab mir vor anderthalb Jahren zusammen mit Shiva in nem teuren Stoffgeschäft in Berlin - Charlottenburg einige Stoffe für meine MA Klamotten besorgt, ebenso wie sie. Dadrunter war ein dichter, dicker und warmer Stoff aus dem ich nach Anleitung aus einer ganz frühen LARPzeit eine Gugel geschneidert hab. Es blieben noch einige Reststücke übrig, die ich aus Gewohnheit natürlich aufgehoben habe. Vor ungefähr einem halben Jahr hab ich zusammen mit Monique, Lieblingsnachbar Svens Frau die beiden Prinzessinen ausgemessen. Ich hatte schon damals die Mütze mit der Hand und einem Wollfaden genäht, allerdings musste ich sie zusammen mit Sven der Stirnhöhe von Julienne, seiner Kleinen nochmal feststecken. Heute hab ich nun einen Rappel bekommen, denn heute kam Sven nach einem Monat endlich aus Bayern wieder, wo er mit den Kids auf Vater - Kind Kur war und brachte mir Fichtenzapfen mit. Ich hab ihn und die beiden schon ganz arg vermisst denn in der Zeit war es immer dunkel, einsam und Monique hatte immer viel zu tun und die Gelegenheit sich zu treffen gab es irgendwie nie. Naja, heute nun hab ich die Mütze aus meiner Kiste mit den unfertigen Projekten rausgeholt und mit der Hand die Stirnseite festgenäht, die schon umgeschlagen und markiert war. Danach hab ich aus dunkelrotem Filz eine Blume und zwei Blätter ausgeschnitten und diese auf die Mitte genäht, aber so, daß die Nähte nicht bis auf die Unterseite durchstechen, sondern quasi im Umschlag verschwinden. War ganz schön aufwendig. Jetzt ist es bald so kalt, daß die Mütze gute Dienste leisten wird und die Kleine mochte die Farbe ja schon, als sie die Mütze anprobiert hat. Ich bin sicher daß sie sich schon jetzt nicht mehr daran erinnern kann und ich ihr die fertige Mütze zu Weihnachten schenken kann. Ich hab mir vorgenommen der Familie noch einige Geschenke zu basteln, nähen und stricken, man darf also gespannt sein. Meiner Erfahrung nach schätzt diese Familie im Gegensatz zu meiner Familie gottseidank selbstgemachte Sachen.



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s_babysocken.jpgAlso wer Sockenstricken schon als befriedigend empfindet sollte mal Babysöckchen stricken! Vorrausgesetzt man kann Ferse und Spitze schon ohne Anleitung und benutzt dickere Wolle als die übliche Sockenwolle ist so eine Babysocke echt fix gestrickt. Die Idee aus Wollresten Babysocken für die "Aussteuer" zu stricken hab ich von Theresia und ich finde sie wie man sieht sehr gut. Ich glaube das werden nicht die letzten Babysocken gewesen sein, denn die machen einfach irre Spaß.



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s_sockenfertig.jpg
So, endlich geschafft. Dank der lieben Hilfe von Elena hab ich ja auch die Spitzen in Angriff genommen und habe heute endlich die ersten Socken meines Lebens fertiggestrickt. Mein erstes Weihnachtsgeschenk dieses Jahr steht also schon. Die Socken sind riesig geworden, sie passen sogar Ron (ohje, seine Füße sind 2-3 Größen größer als Papas), allerdings sind sie eh für zuhause gedacht und wenn mein Papa sie aus Versehen zu heiß wäscht gibt es noch ein wenig Spiel nach unten hin, denn diese Socken sind ja aus 100% Schurwolle von den Schafen aus Tempelberg. Du liebe Güte war ich begeistert und erleichtert dieses Paar endlich fertig zu haben. Das verschafft einem so eine innere Zufriedenheit, irre. Ich bein einfach heilfroh, daß ich jetzt endlich weiß wie es geht und im Endeffekt finde ich es garnicht soo schwer. Naja, und dann hat mich endgültig und unbemerkt die Sockenstricksucht gepackt und ich hab prompt mit den Resten Babysocken angeschlagen. Mal sehen wie das läuft.



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s_jeannetaeschchen.jpg
Heute hab ich das Geburtstagsgeschenk für Nachbars Töchterchen fertig bekommen. Eine pinkfarbene Tasche aus kraus rechts gestrikter dicker Wolle. Sie liebt pinkt, mal sehen ob es ihr gefällt, am 30.8. ist es ja soweit.



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Heute gab es von der Volkshochschule Müncheberg aus das Angebot bei einer Kräuterfrau zu filzen.
Ich machte mich also leicht verspätet auf den Weg (jaja, Haarewaschen und aufräumen mussten vorher sein, damit der Ron nicht sauer wird) und kam mitten durch das schönste Unwetter. Und zu allem Überfluss musste ich in Dahmsdorf an der Schranke der Regionalbahn ewig lange stehen. Die Bahn von Berlin nach Küstrin fährt genau jede Stunde einmal in die eine und in die andere Richtung, wieso gerade bei mir? Als ich ankam, waren die anderen drinnen (filzen drinnen? irgendwie ungewöhnlich) und erzählten ich habe nichts verpasst, da es vorher noch eine Einführung gab Ich hatte mit der Kursleiterin Birte Böhmisch aber vorher per Mail abgeklärt, daß ich Fortgeschrittene bin und so machte das nix aus. Ich kam also an, ging rein um mir Wolle auszusuchen und ging dann - da es mittlerweile trocken war und kein Regen in Sicht - auf die Terrasse und legte mir mein "Projekt" zurecht.
Es sollte ein Täschchen werden, der Materialverbrauch hielt sich in Grenzen und der dafür veranschlagte Preis war mir im Nachhinein zu viel (aber in der knappen Zeit was größeres zu machen wäre illusorisch gewesen). Ich nahm rotes Wollvlies als Basis und verteilte orangene, gelbe und beigeorangene Strangwolle drauf und holte dann heißes Wasser und ne Schüssel. Seife hatte ich mir selber eine kleine von "the body shop" mitgebracht und zwar eine Hanfseife. Kann ich nur empfehlen - filzt gut, duftet gut und pflegt die Hände mit Hanfsamenöl superweich. Ich filzte also vor mich hin, musste immer wieder den Kursteilnehmern für die die Kursleiterin keine Zeit hatte (es waren eindeutig zu viele) erklären wie man was macht, sie korrigieren und den jüngeren auch helfen. Immer wieder merkte ich, daß die Gruppe deutlich zu groß war, dafür daß es zu 100% Anfängerinnen waren. Ich traf dort eine Frau wieder, mit der ich schon beim VHS Schneiderkurs zusammengesessen hatte wieder, was schön war, und es waren sehr viele kleine Kinder dort. Was mich sehr nervte, war, daß es keinerlei Luftpolsterfolie zum auf- den- Tisch legen gab und ebensowenig welche, die man sich in die Hohlkörper packen konnte, weswegen alles deutlich länger dauerte und es einigen besonders schwer gemacht wurde, die Wichtelmützchen- Eierwärmer (mit Styroporformen) oder größere Taschen (mit Pappe) machen wollten. Als dann gegen Ende auch noch meine halbbenutze Seife verschwand, als ich heißes Wasser geholt hab, war für mich der Punkt erreicht, wo ich statt die Wände zu verfilzen einfach die Ränder abgeschnitten hab und die Ränder rundgefilzt. Ich hab dann am Ende noch ein paar Zipfel (50gr) Wollvlies gekauft, aber bei 7EUR/100gr fand ich es unangemessen teuer, zumal mein "Stammladen" in Berlin- Kreuzberg nur 4 EUR/100gr haben will und dafür viel schönere Farben und viel größere Auswahl bietet.
Und dafür daß ich der Kursleiterin Arbeit abgenommen hab, hab ich auch noch über das Material hinaus auch noch die Kursgebühr bezahlt! Heidelberg wär jetzt echt besser gewesen.



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Aran- Babyjäckchen nach eigenem Muster
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Elisas "Tasmanischer Teufel" Socken
100%

Blauer Schal
10%

Mollys Lace Headband
10%

Marys Garden Mystery Socken
70%

Rons "Männersache" - Socken
2%

blaue Socken für Ron
12%

blaue Merino -Handschuhe für Ron
35%


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