Neues in der Kategorie sonstige

Ich gebe zu, ich bin ein extremer Perfektionist.

Ich muss unbedingt noch dieses und jenes neue Gimmick im Blog erst eingebaut haben, ehe ich wieder schreiben kann, sagt der Perfektionismus.

Oder ich muss erst die alten Einträge wieder in richtige Reihenfolge ergänzen, ehe ich mit der Gegenwart weitermachen darf.

Oder ich muss den Text geschrieben, die Fotos bearbeitet, sortiert, umbenannt und hochgeladen haben, den Text korrekturgelesen und es muss gefällig aussehen, ehe ich was publizieren darf, sagt der Perfektionismus.

Oder bei meinen in Arbeit befindlichen Handarbeitsprojekten, von denen immer mehr zu UFOs mutieren, weil ich es erst pefekt beenden können muss, damit es wirklich fertig ist.

Unsere Eltern, Lehrer und Erzieher brachten uns bei "tu es perfekt oder tu es garnicht"!

Aber Perfektion ist eine Falle. Sie lähmt. Vor allem mich in den letzten Jahren.

Menschen sind nicht perfekt, sie sind Menschen und alles was sie schaffen kann nicht perfekt sein. Und es anzustreben ist enorm zeitaufwendig. Trotzdem ist da diese fiese innere Stimme die einem sagt daß man nur dann geliebt wird, etwas erreichen kann oder Erfolg haben kann, wenn man perfekt ist.

Und so liegen hier noch FIMO- Perlen auf dem Backblech unfertig, die ich nurnoch backen muss, aber der Perfektionismus raunt mir zu, ich solle erst das Backblech zuende volllegen weil es sich sonst nicht lohne. Und das blockiert mir das Backblech und sieht unordentlich aus und es nagt an einem wenn man es permanent vor Augen hat.

Oder die getrockneten Kräuter hängen von der Küchendecke. Das Kleid wartet in einer Kiste auf die letzten Nähte. Robins Kindergartentasche, fertig gestrickfilzt der ich die zur Vollendung nötigen Klettverschlüsse noch nicht annähen kann, weil ich ja erst noch einen Namenszug aufsticken, auffilzen oder aufnhähen muss und mich zwischen diesen Arten nicht entscheiden kann...

Seid ihr auch so? Wie äußert sich das bei euch? Was tut ihr dagegen?


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Heute Mittag guckte ich nochmal in den Müncheberger Anzeiger, um zu überprüfen, welche der Veranstaltungen die ich besuchen wollte wann stattfinden, stellte fest daß ich einige ungewollt verpasst hatte und daß heute der letzte Tag des Osterknopfmarktes ist, den die frisch umgezogene Kleiderkammer veranstaltet.

Die Zeitschriftenanzeige sah so aus:

osterknopfmarkt.gif


Also schnappte ich mir schnell meinen Sohn, schwang mich ins Auto und fuhr rüber. französisches HäkelgarnNachdem ich mich durch das Gewirr von Eingängen, Treppen, Brücken und Gebäuden gekämpft hatte, fand ich die Räumlichkeiten und einige sehr nette und hilfsbereite Mitarbeiterinnen.

Es standen alte benutzt aussehende Stricklieseleinige alte, teils nicht funktionstüchtige Nähmaschinen dort und ein Stand war aufgebaut mit fertig in Celophan verpackten "Geschenktütchen". Und eine Kiste voll unverpackter "Nähkästchen", einem winzig kleinen Kartonboden gefüllt mit allerlei Nähzutaten.

Entweder waren die bunten Sachen schon an den ersten beiden Tagen weggegangen oder aber zu der damaligen Zeit, als die Sachen produziert worden waren gab es eher nur gedeckte Töne. Ich guckte mir erstmal alles an, und stellte mir mein eigenes Nähkästchen zusammen.

Nebenbei entdeckte ich goldfarbener Stofresteinige alte Schätze, etwa eine Strickliesel, ein Kästchen mit schönem bunten Stopfgarn, das ich schonmal in nem Buch gesehen hatte, und einen Stoffrest.

Jedes einzelne Röllchen Nähgarn, jeder Reissverschluss und überhaupt alle Teile und Knopfkarten ließ mich aufjauchzen. Sei es das grobe Leinengarn, das Stopfgarnkästchen oder ein Papierpäckchen mit Haken und Ösen. Auf jedem Etikett und jeder Verpackung entdeckte ich interessante und kuriose Beschriftungen. Schachtel mit buntem StopfgarnJeder Name verstetze mich in Erstaunen, wo überall in der DDR Volkseigene Betriebe, sogenannte VEB's gewesen waren die textiles hergestellt hatten. Einer meiner liebsten VEB's ist der VEB Wittenberge, wo die Veritas Nähmaschine gefertigt wurde, die ich als Dauerleihgabe von Rons Mutter erhielt. Ihr sollte ich vielleicht ein eigenes Kapitel widmen, aber so viel sei verraten: in "meiner" Veritas Nähmaschine steckt laut Fachmann (repaiert seit 50 Jahren vor allem Veritas) der Motor einer Singer Industrienähmaschine, nur der Kolben wurde auf haushaltsübliche Länge geschrumpft, wie er es ausdrückte.
Zwei Reißverschlüsse Reißverschlussdetail


Erbeutet habe ich also eine DDR Strickliesel, 2 weiße kuschelweiche dicke je 50g Baumwollhäkelgarne die, man höre und staune, in Frankreich von Georges Picaud hergestellt wurden und bei 60°C waschbar sind. NähgarnAußerdem einen Stoffrest eines goldenen Möbelstoffes mit Jaquardwebmuster ca. 1,50m lang, einen 78cm Reissverschluss, einen 20cm Reisverschluss für 95 DDR- Pfennig was meinem Mann zufolge so viel Wert war wie 19 gute Brötchen, ein Kästchen mit 11 von eigentlich 12 Knäulchen Stopfgarn aus der VEB Zwirnerei Sachsenring aus Glauchau in Sachsen für 50 DDR- Pfennig die Schachtel.Leinengarn An Nähgarnen 1000m "Astrafin Super" brauner Baumwoll Nähfaden "lilastern" merzerisiert aus der "Zwirnerei und Nähladenfabrik Astra" in Dresden, Obergarn mercerisiert 200m reiner Baumwolle die auch gasiert wurde in weiß, eine große Rolle cremeweißen Baumwollnähgarns ohne weitere Bezeichnung aber ziemlich dick und robust aussehend,vier verschiedene Nähgarne 2 Rollen "Dreiecckgarn" Baumwollzwirn in dunkelgrau und mittelbraun mit je 200m Lauflänge zu 75 DDR- Pfennig pro Rolle und aus dem VEB Oberlausitzer Textilbetriebe und als kleines Highlight ein sehr robustes aber zugleich glattes Leinengar in naturfarben.

brauner SticktwistDazu kommt noch ein Baumwollstickgarn in dunkelbraun der Marke "Elstra" , 5g und merzerisiert aus dem VEB Zwirnerei und Färberei Berga an der Elster und ein VIF Nahtband in mittelgrau ca. 1,5cm breit und 5m lang aus Baumwolle,Nahtband bis 40°C waschbar für 40 DDR- Pfennig und hergestellt im VEB Bandtex Pulsnitz.

Früher wurde wohl auch viel in Papier und Pappe (nachwachsende kompostierbare Rohstoffe) verpackt, so auch das Päckchen mit je 24 eisernen "Solidor Haken und Augen" für 23 DDR- Pfennig aus dem VEB Solidor Dresden bunte Knöpfedie auch 20 Jahre nach der Wende noch einen äußerst soliden und optisch gefälligen Eindruck machen.

Und was wäre ein Knopfmarkt ohne Knöpfe?Schachtel mit Druckknöpfen In meinem Fall waren es einige rote Plastikknöpfe, dunkelrote Textilknöpfe, lose dicke und dünne, große und kleine Permuttknöpfe in verschiedenen Stärken! Reines Perlmutt wo man sich im Laden heutzutage dumm und dämlich zahlt. Außerdem durchsichtige Plastikknöpfe, ein Plastikschächtelchen von "garantiert rostfreien" Druckknöpfen aus dem VEB Solidor Dresden mit 10 Stück die nagelneu aussehen und 2 kleineren die leicht brüniertHaken und Ösen sind sowie 3 Haken ohne dazugehörigen Ösen.

ein ungewönliches Päckchen mit Plastik- WäscheknöpfenDann kam noch eine große Knopfkarte mit garantiert mangel/koch/bügelfesten Textilen Wäscheknöpfen, eine kleine Knopfkarte mit großen geschliffenen Perlmuttknöpfen aus der Knopffarbik im Kyffhäuser, eine Knopfkarte mit kleinen 14mm und 10mm textilen Wäscheknöpfen einmal der Marke Prima und einmal die "rosten nicht" Original Astor Wäscheknöpfe.altmodische textile Wäscheknöpfe

Ganz besonders verpackt sind auch die 18mm breiten 10 koch- und mangelfesten "Hohwald komplex" Wäscheknöpfe aus Plastik mit einer rauhen Seite und zu 36 DDR- Pfennig das Päckchen.

Es war eine Reise vielfältiges Knopfsortimentin die Vergangenheit und wirklich wie so eine Schatzbergung. Der Nähmaschinenfachmann Herr Wendt sagte "in der DDR wurden die meisten Geräte für die Ewigkeit gebaut, denn die mussten möglichst lange halten" was ich aus der Erfahrung mit unserem Torgauer Mixer und Beilroder Nähmaschine aus der DDR, die deutlich älter als ich selbst sind, und die noch einwandfrei funktionieren. Ich vermute daher daß auch Nähzubehör diesen Ansprüchen an Langlebigkeit gerecht werden musste und auch wird.

Ich hoffe ich grabe noch viele solcher Schätze aus und berge noch mehr solcher Kostbarkeiten. Ich steh ja total auf Bücher aus den 50er Jahren und auf alte Werkzeuge. Auf meiner Wunschliste stehen noch alte Schuhmacher und Hutmacher, Schneider und sonstiger Werzeuge, Hutstumpen, eine Butterschleuder und ein Waschbrett.große Perlmuttknöpfe

Ach ja, als ich meine Beute bezahlte, fiel mir ein unscheinbares Blatt in die Hand, das sich als einige zusammengetackerte A4 Blätter entpuppte,noch mehr Perlmuttknöpfe und auf dem "Nähmaschinenführerschein" stand. Ich bekam ein Exemplar gratis mit nach hause. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr im nächsten Eintrag.


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Seit Monaten wird ein Wunsch immer stärker. Es wird schon fast ein Drang. Umso schlimmer, da ich kiloweise allerfeinste langfaserige Merino im Schuppen liegen habe und letztes Wochenende ein zweitägiger Spinnkurs in Dahmsdorf bei Habondia stattfand, mit dem ich mich nur zu gern getröstet hätte weil ich nicht zum Tavernencon konnte.

Dieser größte Wunsch ist natürlich nur aufs Handarbeiten beschränkt. In jedem Lebensbereich hat man ja größte Wünsche, aktuell bei mir etwa sowas wie Familie, große Badewanne, bessere Gesundheit, gesunder Hund, Anerkennung, musikalischen Fortschritt, hübsche kuschelige Kleidung, Freunde die einen nicht vergessen, einen fleissigen Weihnachtsmann, Pflanzensamen in Hülle und Fülle... aber ich schweife ab

Hier ist er nun, mein größter Wunsch für die Bastelecke:

Heykeys Spinnrad

Also natürlich mit Doppeltritt und 20 Jahren Garantie. Und wo wir dabei sind uns was zu wünschen, sämtliche zurückliegenden Ausgaben+ ein Abo dieser Zeitschrift würde mich begleitend oder als Anfang auch irre glücklich machen. Seit Jahren schleich ich schon um diese fabelhafte Zeitschrift und werde mir schmerzlich meines beruflichen und finanziellen Status bewusst- mittlerweile sind einige Ausgaben nurnoch als schwarzweisskopien verfügbar und nicht im Original bunt:

Zeitschriftencover Lavendelschaf 11



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Ich weiß ich hab schon lange nicht nehr gebloggt. Ich werde brav alles nachtragen. Um wieder in das regelmäßige Schreiben zurückzufinden, erzähl ich euch, was ich letzte Nacht geträumt habe.

Bild eines wollweißen Babyjäckchens mit Zopfmustern in der Mitte und Zopfmuster auf den ArmenIch stricke doch zur Zeit an meinem zweiten Babyjäckchen mit 2 Zopfmustern und hab den ersten Ärmel fast fertig. In meinem Traum war dieses Jäckchen über und über mit Zopfmustern voll. Ich strickte es dann fertig und vernähte Fäden und nähte weiße Knöpfe an. Plötzlich stellte ich fest, daß es garkeine Babyjacke mehr ist, sondern mir passte.
Alle waren aus dem Häuschen ob meines ersten "großen" Strickstücks und zwängten sich rein, obwohl einige von denen einen ganz schönen Bierbauch hatten und die Knopfleiste offen lassen mussten. Ich konnte es nicht fassen, daß ich mein erstes großes Strickstück gestrickt hatte und trug es mit Stolz und stellte die Anleitung sofort bei Ravelry in meinem Designer shop zum runterladen gegen Geld rein. Ich war überglücklich und fühlte mich großartig. Jaaa, ich habe tatsächlich von Ravelry geträumt.

Ich denke inspiriert ist dieser Traum von meinem Hamburg- Aufenthalt wo Tichiro jeden Tag einen anderen selbstgestrickten Pullover mit Knoten- und Zopfmustern anhatte und wo ich meine Zubettgehzeit nach hinten verschob, um ihre Bücher durchzugucken (sie hat hunderte und ich schlief direkt bei den interessantesten) und überwiegend die mit den Arans darin, ich konnte mich garnicht sattsehen. Außerdem hab ich von Tseas Wollfee eine Kopie eines Musters bekommen und hab das gestern angeschlagen.

Prompt hab ich geträumt, ich hätte den Maschenstrich gerafft, was leider immernochnicht der Fall ist. Ich hab am Montag meine Handarbeits- und Strickbücher neu sortiert und den neueren, die provisorisch in Kisten vegetierten ein neues Zuhause in meinem Handarbeitsbücher/Zeitschriften - Regal gegeben. Währenddessen nahm ich eins in die Hand, welches ich eigentlich ausmustern wollte, und darin war eine gute Zeichnung vom Maschenstich.


bild einer antiken SockenstrickmaschineUnd dann hab ich geträumt ich würde eine supergut erhaltene und funktionstüchtige Sockenstrickmaschine mit allem drum und dran auf eBay für 10EUR schießen und könnte nun auch meine Socken in 15 Min kurbeln.Dieses Video auf youtube hat mich echt schwer beeindruckt! Inspiriert ist dieser Traumschnippsel vermutlich davon, daß meine kuschelig warmen außen-Wildleder-innen-Lammfell - Winterhausschuhe aus Polen kaputt sind, ich mit den Sommerdingern gestern kalte Füße hatte, und nur wenige warme Socken besitze und die Kniestrümpfe die ich mir bei Kaufland geleistet habe sind dünn, haben weder Ferse noch Spitze und rutschen ständig runter. Für 2,99€ hätt ich echt mehr erwartet. Werd wohl demnächst wirklich mich mal an Kniestrümpfe stricken wagen, im Zweifelsfall kann ich ja immernoch Theresia fragen wenns Probleme gibt.

Der letzte Traumschnippsel war, wie ich versucht habe durch strategisch sinnvolle Maschenzunahmen einen hohen Span, den ich bei jemandem vermute, für den ich Mustersocken stricken will, auszugleichen, ohne meine verhasste Käppchen-Spickelferse stricken zu müssen. Oh mann, da soll mal niemand sagen, ich sei nicht vom stricken auch schon so besessen wie von anderen Hobbies. Und ja, ich hab auch schon vom Wolle spinnen am Spinnrad geträumt...

Ach ja, falls ihr euch fragt, wie ich mich noch so gut daran erinnern kann, was ich geträumt habe: Ich bin wegen drückender Blase um 3 Uhr irgendwas wachgeworden und habe dabei den Traum, der noch klar zu sehen war mir bewusst wiederholt und ihn mir bewusst gemacht. Danach, wieder im warmen Bettchen hab ich mir meinen PDA geschnappt, der immer neben meinem Bett in Greifweite liegt und alles sofort in Word aufgeschrieben, als alles noch frisch war. Als ich dann bloggen wollte, musste ich nur den PDA mit dem Desktop- PC synchronisieren und mir die Datei rüberziehen, ein paar Ergänzungen schreiben (ich hab weils mit der Winztastatur so anstrengend zu schreiben ist 25 minuten nur für die grobe Beschreibung gebraucht), Links setzen, ein Foto machen und schwuppdiwupp ist der Eintrag fertig.

Ich frage mich, ob ich die einzige bin, die von ihrem Hobby träumt.



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Nachdem mir ja schon eine Weile sowas im Kopf rumspukt und ich auch genug Sachen beisammen habe, um die Gewinner ausgefallen zu belohnen schreibe ich also mal wieder eine Aktion aus. Zugegebenermaßen ist eine gewisse nun in Oerlikon beheimatete Züricherin nicht ganz unschuldig daran (am Thema). ^_-

Das Thema der Aktion lautet: Was macht für dich den Herbst schön?

Worauf freust du dich im Herbst am meisten und warum?

Zum Beispiel kann das eine Kindheitserinnerung sein.

Ich dachte da so an Tätigkeiten, Rezepte, Feste, Dinge in der Natur oder sowas.

Bitte gestalte deine Einsendung auch optisch, z.B. mit Fotos, selbstgemachten Videos, Kollagen, Dingen zum Anfassen (also halt was dreidimensionales).

Einsendeschluss ist der 25. Oktober. Die Gewinner werden unter allen Einsendungen ermittelt und erhalten schöne und teils seltene Geschenke.

Seid kreativ und überrascht mich mit herbstlichen Gedanken und Kreationen! Genug Zeit sollte das auf jeden Fall sein.

So, und nun wünsch ich euch viel Spaß beim erstellen der Beiträge, In einem Monat sollten selbst die beschäftigsten unter euch etwas zusammengestellt bekommen.



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Meine Freundin Yaga hat zur Zeit den Herbstblues.

Als Herbsttyp, Herbstgeborene und Herbstenthusiastin hab ich mir gedacht, daß sie das durch dieses schöne Gedicht von Eduard Mörike vielleicht anders sieht:

Septembermorgen

Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.

Dieses Jahr ist alles etwas früher, die Graugänse sind schon in den Süden aufgebrochen, die Schwalben sammeln sich, die Hagebutten sind bald soweit und mein Hund hat sich gestern entschlossen sein Sommerfell loszuwerden um Platz für das Winterfell zu schaffen. Das alles lässt zwar auf einen harten Winter schließen, aber dann macht das stricken noch mehr Spaß, die handgestrickten warmen Socken sind dann umso wertvoller und vor dem Winter kommt ja noch der Herbst.

Das Gedicht steckt ja schon voller Farben und Sinneseindrücken und ich kann förmlich den Nebel spüren, die warmen Farbtöne des Waldes, das aufflammen von Herbsblumen und den blauen Himmel sehen, die klare Luft erfüllt mich genauso mit Vorfreude wie die zu erwartende Ernte (obwohl dieses Jahr defakto keine Pflaumen und meine geliebten Birnen da sind) und der Geruch von Pilzen, Wald und gebackenem liegt mir in der Nase.

Zur Zeit plane ich einen kleinen Anschlag auf euch, der euch dann sicher auch ein bisschen den Herbst versüßen wird. Ich hoffe noch nächste Woche die Bombe platzen lassen zu können.



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Es war einmal, vor langer Zeit... auf den Tag genau vor 2 Monaten da bestätigte mir eine Händlerin, daß sie meine bestellte Ware sofort nach Geldeingang verschicken wird.

Ich hatte mich bereits im April in 2 Seifen verliebt. Natürlich habe ich hier noch welche. Von Theresia und von meiner Anja. Aber diese Fotos und die Beschreibungen klangen traumhaft. Und 4,20 und 3,80 Euro+ Versandkosten sind ja nun wirklich kein Geld für 2 Schmuckstücke für den Kleiderschrank und zum nassfilzen. Schaut doch selbst, einmal gab es diese Spearmintseife und dann noch eine Rosenseife.

Hatte ich schon erwähnt, daß Rosen meine Lieblingsblumen sind? Ich habe jetzt 9 verschiedene Rosen im Garten, eine davon ist eine englische Teerose und hört auf den Namen Mayflower. Sie duftet opulent, aber nach einigen Tagen ist die Blüte verwelkt und so eine haltbare Rosenseife klang zu verlockend, zumal ich momentan geldmäßig völlig abgebrannt bin

Was macht man also, wenn man was will? Genau, Geld sparen. Danach bestellen. Bestellbestätigung kam auch prompt und auf zwei Mails verteilt auch die Anleitung, wohin das Geld soll (andere Verkäufer schaffen das erstaunlicherweise in einer Mail). Dann muss man das Geld überweisen. Das hab ich sofort nach den Mails, noch am 30 Mai getan, voller Vorfreude. Die Verkäuferin der Seifen, die auch gleichzeitig die Seifen hergestellt hat, Pertra, schrieb dann auch sofort eine nette Mail, daß sie die Seifen sofort nach Geldeingang verschickt.

Normalerweise brauchen Banken 3 Werktage um Geldtransfers innerhalb von Deutschland auszuführen. Nach einer Woche noch keine Spur. Na gut, wer mich kennt, weiß daß ich eine Engelsgeduld habe. Ich beschränkte mich darauf, wöchentlich eine Mail zu schicken. Dann versuchte ich, die Telefonnummer im Impressum von www.socken-und-seife.de anzurufen, weder AB noch ein Mensch gingen ans Telefon. Am 4.7. schrieb ich in eine Mailingliste, wo sie aktiv postet, in der Hoffnung sie würde sich melden. Man bestätigte mir, sie sei wohlauf, würde auf Märkte fahren und darüber bloggen. Hm, komisch- wieso kann sie dann nicht eine popelige kleine Mail an mich schreiben? Dann kam eine Meldung in ihrem Blog, daß sie im absoluten Chaos versinkt, weil ihr diverse Haushaltsgeräte und das Auto kaputtgegangen waren und sonstige kleine bis mittelgroße Katastrophen passiert waren. Ich hatte die Idee, in ihrem Blog zu kommentieren, um sie eventuell dazu zu ermuntern, mit mir Kontakt aufzunehmen, sobald ihr schlimmstes Chaos sich gelegt hat (so habe ich es formuliert). Diesen Kommentar hat sie gelöscht, reagiert hat sie jedoch bis heute nicht, ich vermisse immernoch eine Geldeingangsbestätigung und vor allem eine Versandbestätigung.

Bis heute habe ich keine Seifen erhalten, keine Erklärung was los ist, ob das Geld nicht ankam, welches am 30. Mai von meinem Sparkassenkonto abgegangen ist, oder ob sie vielleicht "aus versehen" die von mir bestellten Seifen auf irgendeinem Markt verhökert hat und diesen Fehler zugibt und mir freundlicherweise mein Geld zurückerstattet oder ob sie es sich angesichts meines Namens oder meiner Nase anders entschieden hat. Null! Kein Kontakt, keine Ware!

Ich hatte wirklich eine unendliche Geduld, habe mich sehr aktiv darum bemüht, eine Lösung zu finden und hätte nie gedacht, daß es so eine Dreistigkeit hierzulande noch gibt. Ich bin enttäuscht. Wobei das die Untertreibung des Jahres ist! Ich hätte nur zu gerne getestet, wie die Seifen sind und fühle mich um meine Vorfreude gebracht.

Ich kann jedem meiner Blogleser nur allerdringendst davon abraten, bei www.socken-und-seife.de zu bestellen, lasst euch nicht von den optisch ansprechenden Fotos täuschen.
Die Socken und Taschen auf dieser Seite mögen noch so professionell aussehen, das Geschäftsgebahren von Petra Wolf ist es scheinbar definitiv nicht!
Lasst euch nicht um euer Geld prellen und erzählt allen euren Freunden und Bekannten weiter, daß die Inhaberin von "Socken und Seife" eine Betrügerin ist!

Ich trete hiermit die Flucht nach vorne an, in der Hoffnung, daß die erwähnte Dame vielleicht doch so etwas wie ein Unrechtsbewusstsein und ein bisschen Moral und Anstand besitzt und sich bei mir meldet. Und sei es nur, um mir die Rückzahlung meines Geldes anzukündigen. Für die meisten sind 10,70 Euro nicht viel aber für mich sind es 3,1% meines Bruttoeinkommens und demzufolge ziemlich viel.
Außerdem hoffe ich, daß ich damit verhinden kann, daß noch mehr Menschen die gleichen negativen Erfahrungen machen müssen, wie ich.



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Das Wollschaf fragt:

"Hast Du einen Lieblings-Strickdesigner bzw. Strickdesignerin? Und warum
schätzt Du die Arbeiten dieser Person so?

Vielen Dank an Jinx für die heutige Frage!"

Ich hab - wie so oft - mehrere. ^___^

Was die Farben betrifft find ich Kaffe Fassett genial. Nicky Epstein ist auch ne Wucht, für Socken sind Nancy Bush und Tanja Steinbach toll und für Kleidung find ich Leigh Radford, Amy R. Singer, Kate Buchanan, Kristie McLeod, Sarah Moncrieff und Brigitte Lang super. Für Kuscheltiere und Puppen ist Alan Dart unübertroffen!

Die Babysachen - Designs von Debbie Bliss sind wunderschön und gefallen mir sehr, ich hab nur schon von so einigen gelesen, daß sie mit den Anleitungen Probleme hatten und trau mich daher noch nicht so ran. Auf Elizabeth Zimmermann, von der meine Bekannte Aileen total begeistert ist, bin ich sehr gespannt.

Mein Insider - Geheimtipp ist Cheryl Marling, von der Tudora aus der aktuellen knitty stammt. Man sollte sie im Auge behalten!



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Das passt hier zwar nicht wirklich, aber da die Sarah ja was ganz besonderes ist, mach ich mal mit.



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Heute hat mir Trixi eine Auszeichnung weitergereicht und ich bin ziemlich happy, denn sowas hatte ich noch nie. Ich hab die Grafik in die rechte Navigationsleiste reingepackt.

Ich hab sie ein wenig überarbeitet, die Artefakte rausgefummelt und in einem verlustfreien Format abgespeichert, hier zum mitnehmen:



Um zu erfahren, was es damit auf sich hat, klicke bitte hier

So, und ich tagge folgende Personen die sie noch nicht haben: Anja, Yaga, Theresia, Tina, Aileen, Isobel und Sara . Viel Spaß Mädels!

Und dann hab ich gestern gaanz fleissig gebastelt. Zuerst habe ich vor Monaten in Strausberg farbigen Karton in A2 Größe gekauft, welches hier ewig rumlag. Ich hatte bei Theresia die Maze books gesehen und die Anleitung von craftsweekly angeguckt und hab dann für Tina eins mit lila Pappe, Wellpappe, rotem Band und lila gepunktetem Cardstock paper von Anja gemacht. all four mazebooksLetztes Wochenende waren meine Eltern da und da ich mich selber nicht getraut hab, das A2 Papier auf Schreibtischen oder dem Küchenfußboden (Fliesen) zu schneiden, musste mein Papa ran. Wir haben einen zusammengeklappten Tapeziertisch und eine Zeitung als Unterlage genommen und in Ermangelung eines großen Lineals hat mein Paps ein Anreisswerkzeug für Tapeten verwendet. Dann nurnoch falten (Ausgangsformate waren 52cmX 52cm bzw. 50cmX50cm), wieder schneiden und fertig war das Innenleben. Dann hab ich meine Eltern nach hause gebracht und mein Papa hat mir von seinem guten teuren Passepartout - Papier (dicke Pappe) jeweils 4 Pappen pro Größe zugeschnitten - mit seinem Grafik - Monster -Papierschneider eine sehr schnelle extrem präzise Angelegenheit. Zuhause hab ich dann je 2 Pappen zusammengeklebt zu einem Buchdeckel und diese wurden dann mit Papieren von Anjas Scrap - anfix - Paket und einem selbstgekauften Papier beklebt, alles streng nach Anleitung. Dann noch das Band aufkleben, ich habs aber statt mit Leim mit Sekundenkleber gemacht und bis auf das grüne Band (von Anja natürlich) hab ich die Bänder schon selber gekauft gehabt. Mazebooks von der SeiteBei dem karierten Einband hab ich noch mit meiner Lederahle Löcher gemacht und kupferfarbene rechteckige Brads von makingmemories mit durchgezogen, genau da, wo jeweils die Bänder sind - und so sind die Bänder noch zusätzlich verstärkt. Dann noch die Auenseiten der "Buchseiten" geleimt (Bastelleim von netto) und meinen selbstgekauften bone folder benutzt und fertig sind 4 wundervolle Büchlein. Einmal 13cm x 13cm, einmal 12,8cm x 12,8cm und zweimal 12,5cm x 12,5cm sind sie groß! Mal sehen, ob ich sie behalte oder verschenke oder beides. ^_^ Ach ja, zu meiner zweiten Socke gibt es was zu berichten. Ich habe Bund, Schaft, Ferse und 49 von 69 Runden des Fußteils fertig. Nurnoch 20 Reihen und ich kann endlich die Spitze machen! Zeit wirds ja, hab ja noch soooooo viel auf den Nadeln...
Heute nacht bekam ich eine Hallmark - eCard von Jenn um zu erfahren, daß sie meine Secret Pal Hostess ist und daß die Wichtelpartner heute oder morgen informiert werden. Ich bin schon sehr gespannt. Ich halt euch natürlich auf dem laufenden.



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Heute war ein ganz aufregender Tag. Den Nachmittag haben wir in Sassnitz, Rügens zweitgrößter Stadt verbracht und dort auch den Hafentageb beigewohnt, einer Art Kirmes mit Veranstaltungen auf dem Wasser und Konzerten. Außerdem haben wir die kläglichen Überreste des weißen Schlosses am Meer gefunden, einem ehemals großen Schloß welches in Dwasieden auf einer Klippe stand und der Familie Hansemann gehörte. War wie eine Zeitreise in die Vergangenheit. Davor waren wir zum "Trödel - und Fischmarkt" in Lauterbach bei Putbus, der Stadt wo mein Papa eingeschult wurde. Ein großer Teil der Verwandtschaft von meiner Oma wohnt noch immer aud dem Darß und in Barth. flohmarktbulgarischeschachtel.jpg Auf dem Trödelmarkt gab es viele Stände und an einem wurden sogar Spinnräder verkauft. Eines war rein Deko und das andere entpuppte sich nach einem kurzen Funktionstest (danke Kaba daß ihr mir beigebracht habt worauf ich achten muss) als voll funktionstüchtig. Leider war der Spinnwirtel von der Spule abgebrochen und auch kein Antriebsriemen vorhanden. Ich hätte also um wirklich damit arbeiten zu können ein paar
nette Menschen fragen müssen, ob sie mir 3 Spulen drechseln können. Ich hab mich dann getraut, den Verkäufer zu fragen, wieviel er dafür haben will. 50 Euro wollte er für ein so nicht nutzbares Spinnrad haben, 50 EUR! Das fand ich sehr heftig, zumal Kaba mir ja ein paar Richtwerte genannt hatte. Als er meinen Ausspruch "WAS? 50 Euro?" hörte, fragte er mich was ich ihm denn dafür geben würde und ich hab ihm erstmal aufgezählt was ich noch alles investieren müsste und dann obwohl ich am liebsten 15 EUR gesagt hätte 20 Euro genannt. Er war sofort ablehnend und unfreundlich und meinte: "Na für 20 Euro mach ich es lieber kaputt." Bitteschön, wenn er meint! Ich bin überzeugt, daß er es nicht losgeworden ist und auch nie mehr loswird. Ich hab dann woanders eine Schatulle mit bulgarischem Motiv drauf gefunden, wo man mal Zigaretten drin gelagert hat, die AUtomatik aber kaputt war und hab den in Kentnnis der Marktpreise auf 2 Euro runtergehandelt. Yay! An einem anderen Stand habe ich mich durch die alten Bücher gewühlt und wurde fündig. 2 Bücher über volkstümliches Handwerk - einmal in Mexiko und einmal in der Schweiz. Beide Bücher haben zusammen 4 Euro gekostet und lesen sich ganz nett, auch wenn mehr über die Hintergründe als Bastelanleitungen drin steht. Außerdem ist es eben der Stand von 1970. Danach hab ich noch so Bücher entdeckt, auch aus den 70ern, wo viele verschiedene Techniken vorgestellt und sehr ausführlich beschrieben werden. Es sind Übersetzungen aus Amerika und extrem vielseitig. Ich hatte zuerst nur 6, es gab zu allem was ich gekauft habe noch 1 Band von den Bastelbüchern gratis dazu, je 2 EUR den Band. Da eine Frau mit einer Dose alter Knöpfe auf einen irreal hohen Preis bestand und nicht handeln wollte, bin ich dann mit meinen letzten 4 EUR nochmal zum Buchmenschen und hab dem noch 2 Bände abgekauft. Flohmarkt Handarbeitsbuecher Wow, 11 Bücher zum Preis von nur 20 Euro, nicht übel, wenn man bedenkt was da so alles drin ist. Ok, die Motive sind auf Karos, weil es wohl damals noch keine Kopierer und vermutlich auch keine Scanner für zuhause gab. Gottseidank hab ich jetzt neue Möbel, da können die neuen Bücher dann rein. Es sind total geniale Sachen in den Büchern, von simplen Nähstücken, häkeln und knüpfen und applizieren bis hin zum Musikinstrumenten aus Müll/Naturmaterilien bauen, Glas schmelzen, Lackarbeiten, Emailiebearbeitung/Herstellung und Edelsteinschleifen und solchen krassen Sachen, wo man riesige oder zumindest teure Apparate braucht. Durch die gute (überwiegend schwarzweiße)
Bebilderung und Fotos und Schemenzeichnung kann man aber sehr viel erkennen und wenn man tatsächlich solche Geräte auf dem Dachboden oder in einem nachlass mal findet, dann kann man damit richtig Geld machen. Es sind irre interessante Sachen dabei und wie üblich würde ich am liebsten fast alles nacharbeiten, natürlich mit anderen Farben, Mustern und hochwertigeren Materialien *hüstel* Hippie style find ich zwar teilweise ganz neckisch aber an mir muss das nicht unbedingt sein. ^_^;
Ein schöner Tag wars, lecker Essen und die Bücher die ich nach all der Schlepperei (die wiegen
nämlich ganz schön was und ich musste natürlich so eine dumme Plastiktüte die die Hande
einschneidet bekommen) durchlesen und durchgucken konnte waren die perfekte Abrundung für den Tag. Falls ihr mal fragen zu Anleitungen habt, ich bin jetzt jedenfalls gewappnet.



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Vorgestern waren Ron und ich in einem Freizeitpark, genauer im Rügenpark hier in Ginst auf Rügen, wo ich mich gerade befinde. Dort gab es jede Menge Miniaturen zu sehen, tolle Fahrattraktionen zu erleben und wir hatten sogar Glück mit dem Wetter, welches bisher eigentlich nur schlecht war.
Streichelzoo Rügenpark

Und dann war da noch ein Streichelzoo, ein sehr kleiner. Ein Blackface und ein superkuscheliges schwarzweißes Jakobsschaf teilten sich den Platz mit einer Mutterziege sammt Zicklein.

Jeden Tag Unmengen an Steicheleinheiten, Futter und einen Stall zum schlafen, was will ein Schaf, respektive Ziege mehr?

Das Jakobsschaf war extrem weich und knuddelig und total lanolinfrei. Ich frage mich, ob sie es wohl waschen? *g* Das Fell war lang, wellig und superweich, wie Flaum. So etwas hab ich bei einem Schaf noch nie gesehen.

Heute Nachmittag waren wir in Bergen (der größten Stadt hier) ein Kartenlesegerät einkaufen, damit ich hier auch Fotos vom Urlaub einstellen kann, und danach sind wir mit unserem Hund Yuki auf dem Famila - Parkplatz gassigegangen. Es hat mal wieder geregnet und der junge Herr hat sehr lange geschnüffelt. Schon gestern waren mir hier 2 Schafe mit schwarzen Köpfen und grauem Fell der Rasse "Rauhwolliges Pommersches Landschaf" aufgefallen, heute waren es 5. Auf der Heide zwischen Parkplatz und Bahngleisen weideten sie scheinbar friedlich. Doch dann sah ich das Dilemma, die Schafe waren an einem Halsband und einer langen Leine angeleint. Ich war todtraurig und entsetzt. Artgerechte Haltung ist das ganz bestimmt nicht. Zuhause in Brandenburg hätte ich sofort den Amtsveterinär darauf aufmerksam gemacht. Was für Leute müssen das sein, die sowas übers Herz bringen?



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Heute kam also das Abo von Handgefärbt an.

handgefaerbtabostraenge
Der zweite Strang von links ist mein Favourit, wurde extra in "meinen" Farben gefärbt. Den ganz links mag ich auch gern, nur dieser helle Grünton ist nicht mein Fall - ebensowenig wie das Mintgrün im zweiten Strang von links, der ansonsten sehr passend und stimmig ist. Diese Stränge sollten ja in Herbstfarben sein und da die Halloween 2006 Färbungen (für Fotos mal archive.org aufsuchen) von Kirsten so genial sind, dachte ich daß es im Abo sicher auch so gut rüberkommt. Der Strang ganz rechts ist aber meiner Meinung nach eher in den Sommer einzuordnen mit diesen hellen orange,pink, rosatönen. Das Grün im rechten Strang ist zwar auch nicht unbedingt mein Fall, bin nunmal weder grün - noch blau - Fan in Sockenwolle, was Kirsten dank des Fragebogens auch wusste, aber gut, andere hat es ja teilweise noch schlimmer getroffen, will ich mich nicht beschweren. Das dunkle rot und dieses dunkle blaugrün alleine sind ja Herbstfarben und passen wirklich prima, aber diese hellen Töne zwischendrin haben sowas Hawaiimäßiges.

In dem Paket war auch noch ein Abogeschenk enthalten, von dem ich - im Vergleich zum Sommer - Abogeschenk welches ich bei anderen Abokundinnen in den blogs gesehen habe, sehr enttäuscht war.handgefaerbtaboherbstabogeschenkIch finde die Idee an sich sehr schön und lieb, daß überhaupt ein Abogeschenk drin war, jedoch war die Ausführung nicht sehr sorgfältig. Zum einen ist diese Krone eine extrem verpixelte Clipart der man drei Meilen gegen den Wind ansieht, daß es auf einem Tintenstrahldrucker ausgedruckt wurde und nicht der Druckgröße angepasst war. Zum anderen ist mein Exemplar an der einen Seite nicht sorgfältig genug geschnitten worden, sodass man einen schwarzen Rand sieht. Dann ist dieses Pergamentartige Papier beim einlegen geknittert und dadurch daß das Papier von der Länge her nicht den kompletten verfügbaren Raum ausfüllt hat es sich bei mir unschön verschoben.

Mir ist bewusst, daß es bestimmt an die 30 -50 Abokundinen geben muss (zumindest entsteht der Eindruck wenn man in Kirstens blog über die Färbungen, Zeit und Aufwand liest und die Fotos sieht) und daß dann keine Zeit bleibt individuell auf deren Farbwünsche einzugehen und daß Abogeschenke vermutlich unter extremen Zeitdruck entstehen. Mir ist auch bewusst, daß ich an eine 1 - Mann Firma mit den Ansprüchen rangehe die ich bei jeder gewerblich arbeitenden Person rangehe, aber wenn man merkt, daß man Erfolg hat, dann sollte man meiner Meinung nach den Kundenservice groß schreiben und zusätzliches Personal einstellen.

Ich bin mir sehr unschlüssig, ob ich dieses Risiko nochmal eingehe und auch das Winterabo bestelle, aber da es ja im Winter wirklich nur gedeckte Farben geben sollte, dürfte das vermutlich nicht ganz so schwer werden, weswegen ich es wohl machen werde.

Hier ist meine allererste selbstgestricke Socke für mich aus Sockenwolle. Sie ist aus der "kubansiche Nächte" Wolle von Handgefärbt. Leider warte ich nun trotz Bezahlung seit 1 Monat und 3 Tagen auf bereits im April und Mai gekaufte Stränge von handgefärbt, die laut Auskunft von Kirsten vor 1 Monat und 3 Tagen mit der deutschen Post verschickt wurden. Als diese vor 2 Wochen noch nicht dawaren, hat sie mir schriftlich zugesagt, daß sie einen Nachforschungsauftrag an die deutsche Post gestellt hat. Ich habe zweimal pe Mail angefragt, ob sie schon irgendwelche Ergebnisse hat und was sich denn nun rausgestellt hat - wo meine Wolle denn nun gelandet ist. Dummerweise war ja Abozeit und meine Mails blieben unbeantwortet. elisas erste sockenwollsockeDie Organisatorin des Summer-Swaps meint, die Mails seien vielleicht in Kirstens Spamfilter gelandet oder vielleicht mal wieder verlorengegangen. Ich hab also nochmal angerufen und aufs Band gesprochen, denn Kirsten ist kaputt vom Abofärben und gönnt sich einen wohlverdienten Kurzurlaub.
Ich hatte schon wegen dem letzten Abo Geduld wegen bestimmter Färbungen gehabt.
Ich denke aber, wenn eine gewerblich handelnde Person merkt, daß Mails verstärkt verloren gehen, was vor einem halben Jahr bei Kirsten der Fall war, dann sollte man annehmen dürfen, daß dieses Problem behoben wird. Ich hätte zumindest erwartet, wenn so ein dummer Fehler mit der Post passiert, daß man mir das Gefühl gibt, daß man sich intensiv drum kümmert. Einer anderen Kundin von handgefaerbt, ist bei Handgefärbt auch schonmal was kurioses passiert, bei ihr schienen Stränge generell sehr lange zum Versand zu brauchen. Ihre Geduld wurde auch sehr auf die Probe gestellt - aber sie hat 30 Stränge zuhause und ihr Freund hat sie mal beruhigt, daß sie sich nicht über die Lieferverzögerungen aufregen soll - immerhin sei sie ja schon Stammkundin und die anderen noch nicht. (So kann man es auch sehen) Sie hat also auch ca. 3 Wochen gewartet und dann nochmal eine Mail geschrieben, um sicherzugehen ob das Päkchen auch wirklich verschickt wurde. Am Tag nach dieser Mail kam das Päckchen an.
Mit anderen Worten, ich werde am Wochenende - wenn Kirsten wie angekündigt die neuen Unikate einstellt wohl noch nicht, aber zumindest nächsten Montag erwarten, daß sie den Anrufbeantworter in der Werkstatt abhört, sich eventuell die Mails nochmal durchliest und sich dann meldet wie der Stand der Dinge ist. Falls die Ware bei der Post verlorengegangen ist und aus Zeitgründen keine Nachfärbungen möglich sind, bin ich extrem enttäuscht denn alle Wollschätzchen die es in meinen Einkaufswagen geschafft haben und auf die ich mich seit Monaten freue sind weg und alle Freude über das ergattern ist dann für die Katz gewesen. In diesem Fall werde ich meiner Enttäuschung freien Lauf lassen.


Ich hoffe daß dieser Beitrag nicht falsch verstanden wird. Natürlich bin ich damals als Neukundin auf Händen getragen worden, bekam für meine Erstbestellung portofreie Lieferung, zur Geburtstagsaktion war statt 50g Uniwolle ein ganzer 100g Strang drin und auch in der Lieferung auf die ich warte ist ein Geschenk à 100g von der aus dem Sortiment genommenen Merinowolle drin (die natürlich in einer Nachlieferung nicht drin sein kann weil es der letzte Rest war). Trotzdem wollte ich auf Missstände hinweisen. Ich hoffe, daß dieser Beitrag vielleicht als konstruktive Kritik anerkannt wird und vielleicht sogar etwas verändert und verbessert. Ich bin ja nach- wie vor ein großer Fan der Färbungen von Kirsten und auch sie ist mir grundsympathisch aber es gibt nunmal Dinge, die sollte man als Händler nicht machen. Vor allem aber diente dieser Eintrag dazu mir mal den Frust von der Seele zu reden. Ich habe immerhin 70 EUR in diese Wolle investiert und da finde ich es eben ziemlich beunruhigend, traurig, frustrierend und nervenaufreibend, was bis dato in dieser Angelegenheit passiert ist und hätte mir eine professionellere Vorgehensweise gewünscht und einen besseren Kundenservice erwartet.

Mir sind noch einige weitere Fälle bekannt, die auch schon seit mehr als einen Monat auf eine Lieferung von handgefaerbt warten - ich wünsche ihnen allen, daß ihre Pakete auch bald ankommen und sie bald ihre schönen weichen Stränge in der Hand halten können.



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Das Wollschaf fragt:

Wie diszipliniert bist du? Strickst du immer erst ein Projekt fertig bevor du das nächste beginnst oder hast du einige Dinge gleichzeitig in Arbeit? Wenn ja, dann zähle doch mal auf ! Magst du auch Bilder von den ganzen Projekten zeigen?

Naja, bei mir sind nicht alle Nadeln voll, ich versuche auch möglichst viel erst fertigzumachen.

Zur Zeit auf den Nadeln: 1 blauer Schal, 3 unterschiedliche Paar Socken für Ron, 1 Paar Socken für mich (immer je die erste), 1 Babypullover aus cremefarbener Merino und ein Häkelhut. Ich verarbeite außerdem 1 Kiste Wolle für Babykleidung für jemanden, Lochmustersocken aus der Wollseide aus Amiland( weiche dunkelrote Wolle), 1 Weasleypulli für Ron, was für die Resi, Stirnband aus roter Merino mit Lochmuster, Stulpen aus der Koi pond Seide von Alchemy yarns vom crash your stash swap.

An anderen Näh/bastel/perl projekten hab ich noch einen Perlenpfau der auf die Schwanzfedern wartet, ein Samtkleid was zugeschnitten aber nicht genäht ist, 2 Stoffstücke die gefärbt aber nicht zugeschnitten oder genäht sind, 2 Vorhänge für mich wo die Ringe ranmüssten, 1 Beutel wo Borte und Randnähte fehlen, en Dutzend Stoffstücke wo ich den Kreis eingezeichnet hab aber noch sticken muss damit es Beutel werden, eine Ledertasche aus dem Chorinleder die zugeschnitten ist und genäht werden will - und ich immerhin kürzlich eine Ahle gekauft habe, 1 Filzbeutel für Täubchen der fertiggenäht werden will, einer für Kaba und einer für den Stephan den ich genäht und bebortet aber noch nicht bestickt habe, 4 Bögen Tonkarton A2 wo ich 1 Schnitt machen muss vor dem falten, was aber mangels großer Schneidmaschine (unsere ist A3) und fester Unterlage in der Küche gemacht werden müsste, wo ich aber Angst hab zu verschneiden - sollen nämlich noch Büchlein werden. Ach ja und die Holzkugelperlen die ich halbieren zu Ohrringen verarbeiten will für meine Mama liegen auch noch vor mir. Und meine Kammwebborte liegt samt Gürtel noch in ner Kiste. Von den dutzend Stoffstücken aus denen Babykleidung wo es an Schnittmustern mangelt mal nicht zu reden...

Fotos? Nee, das artet ja in Arbeit aus ^_- Ist schon außergewöhnlich genug, daß ich mal alles aufgezählt habe.



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Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 24/2007
Das Wollschaf fragt:
kleines buntes Stück

Als Gegenstück zur Frage der letzten Woche würde mich heute interessieren, was denn das kleinste Teil war, das du jemals gestrickt hast? Gibt es davon Bilder?

Das kleinste was ich je richtig gestrickt habe, war ein Stück von den Abbindfäden von meiner selbstgefärbten Wolle, wo ich sehen wollte, wie die Farben rauskommen. Es sind 17 Reihen à 5 Maschen und groß ist das ganze 6cm x 2cm.



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Ein Päckchenbericht in 687 Worten.

die Postfrau mit meinem Päckchen Ich habe, wie auch meine Wichtelmama vom X- Mas Swap, Anja und Tsea, an einer Wichtelaktion namens Knitters Treat Exchange teilgenommen, was übersetzt soviel heißt wie "Austausch von Strickern - wohltuenden Sachen". Diese Aktion wurde von meinem Secret Pal Spoilee Isobel und einer anderen Irin ins Leben gerufen und hatte zum Ziel anderen eine Freude zu machen. Es sollte Wolle für ein kleines Projekt, eine Zeitschrift, etwas pflegendes, etwas zum naschen und ein paar Ascessoires verschickt werden. Seit dem 5. Mai wartete ich schon sehnsüchtig und dann kam meine Postfrau endlich an:

das Päckchen außen
"Sie haben Post aus Pennsylvania!" sagte sie dann und ich dachte mir schon, was es sein könnte. Es erklärte auch, warum es so lange unterwegs war.

Von oben aus dem Fenster gesehen, dachte ich zuerst, es sei ein Irrtum, denn es sah aus wie ein Amazon Päckchen und ich hatte doch nix von Amazon bestellt. Hm.

Ich konnte mich sehr lange beherrschen, das Päckchen nicht zu öffnen, denn ich nahm es, um mich für die zahlreichen Aufgaben die ich so zu tun hatte zu motivieren. Unter anderem habe ich bei 31°C Außentemperatur Rons Hemden gebügelt. Uff. Ich machte aber sicherheitshalber gleich ein Foto von dem Päckchen, für den Fall daß ich mich nicht beherrschen kann.

das Päckchen

der Inhalt des PäckchensUnd dann kam das schönste, das auspacken. Bewichtelt wurde ich von Karla, aus dem schönen Pennsylvania und sie hat sich wirklich eine Menge einfallen lassen. Gut, mein Fragebogen war auch ziemlich eindeutig und meine Wunschliste auch. Ich bekam also meine geliebte Simply Knitting (die ja aus England kommt, also mit anderen Worten den Atlantik zweimal überquert hat und entsprechend teuer gewesen sein muss) mit einem kleinen heftchen mit Stricksachen fürs Haus (da ist sogar was von meiner Bekannten Claire von missbell dabei) und eine Anleitung für eine Spitzenstola mit dem Namen "Lily of the Valley". Leider überhaupt nicht mein Fall, aber wozu hat man schließlich ältere Verwandte? Dann waren noch die locking stitch markers von Clover aus Japan dabei und die Chibi Nadeldose auch von Clover die ich mir beide schon seit letztem Jahr Oktober wünsche, seit ich sie in einer Ausgabe der Simply Knitting gesehen habe. An pflegenden hat mir Karla eine Flasche mit "Skin Sin", einer irren Bodylotion von Lush (teuer) geschenkt und auch ein Heftzettelchenblock mit coolem Muster war dabei. An Leckereien waren von Karla selbstgebackene Kekse drin, superlecker und ein Chai Tee von Twinnings of London weil Karla nicht sicher war ob die Kekse schmecken und weil sie auch wie ich ein Chai - Fan ist. Jetzt hab ich 3 Sorten Chaitee. :-)

Aber der Ultrahammer waren eine Spitzenstricknadel (Rundnadel) von addi. 1,50m lang und 3,5mm stark mit extra Spitzen. Und dieses superschöne Garn. Das Garn ist eine Laceweight 50% Merinowolle und 50% Tussahseide aus China in "meinem" rot. Superdünn, in einer Konenform gewickelt (sowas hab ich bei den irischen Strickbloggerinen schon oft gesehen und bei der Theresia, aber für mich ist es die erste Rolle).

Karla hatte sich gedacht, daß ich mit den Nadeln und der Wolle diese Stola stricken könnte, aber die ist echt nicht mein Fall. Da ich aber ihre Bemühungen mich zum Lochmusterstricken zu bringen (sie schrieb ja auch einen Brief und da waren Tips zum Spitzen/Lochmusterstricken) nicht komplett zum scheitern verurteilen will, werd ich mir aus diesem schönen Garn die Lochmuster - Zehensocken aus der Simply Knitting die ich auch der Tsea schonmal geschickt habe stricken. Da kommt das mit den einzelnen Zehen glaub ich sehr gut, das Garn ist supersuperweich und angenehm und mit dem Seidenanteil ist es ideal für den Sommer.

Ich habe meine Freundin Yaga aus Zürich auch schon gebeten, mir ein Nadelspiel zu besorgen, das dünner ist al 2mm und sie kümmert sich drum. Find ich voll lieb von ihr, denn ich gehe davon aus, daß es besser zu dem Laceweight passt.

Danke liebe Karla für die irren Sachen, du hast meinen Geschmack zu 100% getroffen, auch mit den Keksen, also keine Sorge!

Danke auch an Isobel für die liebevolle Betreuung und für den Aufwand mit dieser Aktion. Wenn die Aktion vorraussichtlich im Oktober rum in die zweite Runde geht werd ich auf jeden Fall wieder dabeisein.



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Das Wollschaf fragte nach einer Anregung von Tammina:

Ich stricke, aber ...
(führe diese Aussage nach eigenem Gutdünken weiter)

... das ist nicht alles was ich an Handarbeitshobbies habe. Ich arbeite mit Ton, filze nass und mit der Nadel, spinne gelegentlich wenn ein Rad zur Hand ist, mache Schmuck selber aus Perlen und Edelsteinen, besticke mit Perlen, mache Perlentiere, webe, Kammwebe, sticke, bastel mit Papier, nähe mit großer Begeisterung, häkel auch selten mal, male, zeichne, tuschmale, färbe, knüpfe und nicht allzu selten mische ich einige der aufgezählten Sachen.

... dummerweise habe ich dazu nicht alles an Strickkram, was ich gerne hätte. Ich würde sterben für einige mehr von den tollen Rosenholznadeln oder auch mal Veilchenholz oder Ebenholznadeln. Einige kleine Zubehörteile, die ich praktisch finde, vermisse ich teilweise schon arg und wenn ich könnte, dann würde ich mich mit Seidengarnen, Alpakagarnen, Kaschmirwolle, Woll- Seidengemisch - Garnen und vor allem mit Colinette - Garnen eindecken.

...am liebsten würde ich mit meinem gestricke nicht nur meine Nerven beruhigen und meine Hände beschäftigen und meine Seele befreien, sondern auch ein bisschen Geld verdienen. Das wär mittlerweile so ein kleiner Traum von mir, wenn das klappen würde.

Haddu dir ja mal wieder was feines ausgedacht, Tammina! *wink* *smile* Ich wollte eigentlich auch was einreichen, aber irgendwie hab ich vergessen die Frage aufzuschreiben und die ist wieder untergetaucht.



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Das Wollschaf fragt:
"Habt ihr eine Lieblings-Stricknadelmarke ? Oder ist für euch die Marke egal, denn ich habe festgestellt, das z.B. die Qualitäten der Bambusnadeln doch ganz schön unterschiedlich sind...."

Tja, leider sind meine Lieblings - Stricknadelmarken die teuersten.
An Holznadeln mag ich am liebsten die von Holz und Stein, hab davon aber leider nur 2 Sets Handschuhnadeln 3,5er aus Rosenholz.

Für Nadelspiele und besonders für Rundstricknadeln ist meine Lieblingsmarke addi.
Man merkt den Unterschied zu Inox Nadeln extrem. Zum Beispiel an der Oberfläche, dem Gewicht, der Markierung und auch am Seil bei Rundstricknadeln sowie der Handhabung. Ich geb zwar sehr viel Geld für Nadeln aus, weiß dann aber auch was ich habe und das Stricken macht seitdem ich diese beiden Marken, bzw. die Produkte dieser Marken zuhause habe extrem viel mehr Spaß und geht auch schneller.

Ich hab mal gelesen, daß Takumi Bambusnadeln aus Japan die besten sein sollen, und daß sie in Europa über Clover vertrieben werden. Außerdem hab ich gelesen, daß Brittany Birch Nadeln sehr gut sein sollen. Da ich mich aber an Bambus bisher nicht rangetraut habe, ist das kein Thema.
Hingegen habe ich mal von Holznadeln der Firma Pony von einer Verkäuferin gehört, daß die gerne brechen und daß sie viele Reklamationen hatte. Sie hat mir davon abgeraten, aber da ich mich in die Holz und Stein - Nadeln verliebt habe, ist das jetzt eh kein Thema mehr. ^_^

Ich gebe generell gerne mehr Geld aus und weiß dann daß meine Arbeitsmittel lange halten und von der Qualität her hervorragend sind. Mit guten Arbeitsmitteln und speziell Nadeln macht es einfach viel mehr Spaß und die Freude sieht man dann auch am Ergebniss.



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all those nice skeinsHeute kam ein Päckchen aus den USA. Ich habe, wie auch Aileen an einem Swap teilgenommen, wo man etwas aus seinen Vorräten verschicken soll, wo man meint, daß es bei anderen besser aufgehoben ist. Natürlich muss man sich vorher erkundigen, was der andere mag.

Ich bekam also von Sandy aus North Carolina mein Päckchen und es war voller außergewöhnlicher Fasern, auch wenn die Farben nicht alle meinen Geschmack getroffen haben. Aber wozu gibt es Freunde, Eltern und den Partner. Das Päckchen enthielt 6 Maschenmarkierer der Firma yarn paradise in einem Organzabeutelchen, eine tolle Karte und einige Knäule und Stränge. Die beiden olivgrünen (die auf dem Foto gräulich aussehn aber in wirklichkeit hellolivgrün sind) und das dunkelrote Knäuel fassen sich sehr fest und kühl an. Es handelt sich dabei um Hanffaser. Das lilane ist Bambusfaser und ich weiß auch schon was ich damit mache. Das dunkelblau ist Leinen, das hellblau ist Merinowolle und mein Highlight heißt "Koi pond" und ist der Strang mit dem orange. Das sind 50g reine Seide. Danke, danke, danke liebe Sandy, du hast mir wirklich eine riesige Freude damit gemacht.



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In der gesammten märkischen Schweiz und Berlin habe ich leider keine Handschuhnadeln von addi finden können und das LaLaine in Charlottenburg war nur bereit war zu bestellen, wenn man 5 Stück pro Stärke abnimmt. lauter tolle SachenIch war total glücklich als die Theresia meinte, sie hätte da wohl welche in "ihrem " Laden gesehen und mir anbot mir welche zu schicken. Heute kam also ihr Teil des "Zeitschrift gegen Nadeln" Swap, doch da ich ihr die Vogue Knitting Winter nicht besorgen konnte, hat sie stattdessen eine Filati vom Winter und die italienische Susanna vom letzten April bekommen, die beide noch im Originalzustand waren. Fotos gibt es auf ihrem blog.
In dem Päckchen was ich bekam waren aber nicht nur 3 Handschuhstricknadelspiele von addi in 2, 2,5 und 3mm sondern sie hat eine Karte mit einem japanischen Motiv, 2 Stück Schokolade (eins mit Himbeerfüllung und eins mit Erdnussbutterfüllung) die sie aus Amerika hat und 2 von ihr handgesiedete Seifen. Die eine ist eine Olivenölseife mit Lavendel, die in der kommenden Freiluft - Nassfilz Saison sicher gute Dienste leisten wird und die andere ist eine Fußpeelingseife mit Mohn und Eukalyptusöl und anderen Ölen. Danke liebe Theresia, jetzt bin ich für Babysachen, Zehensocken und Handschuhe besser gerüstet. ^__^



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Danke liebe Wollmama für Deine Mühe. Es macht nichts, daß es sich verspätet hat und warum sollte es mir nicht gefallen? s_wollfeeverpackungen2.jpg Da die gelben Expressschnecken (DHL Express) zu doof waren unsere Klingel zu finden und wir ja den ganzen Tag zuhause mit tapezieren verbracht haben (mein Arbeitszimmer hat jetzt eigene Elektrizität und Licht und ist jetzt auch wunderschön tapeziert) wurden wir Zeuge von unsinniger Ersatzzustellung. Unser Nachbar mit den Hühnern hat es angenommen. Bei der Gelegenheit hab ich vorsorglich mit den anderen Nachbarn gesprochen und mir die Zusicherung geben lassen, daß welche dasein werden in der nächsten Zeit. Ich erwarte ja schon seit 1 Woche ein Päckchen von Kirsten und aus England dürften auch noch 2 Briefe und eine Sendung kommen. In diesem Wollfeepaket waren wieder viele schöne Sachen. Zum einen wieder eine Postkarte mit der Aufschrift: "Öffne der Veränderung Deine Arme, aber verliere dabei nicht deine Werte aus den Augen." Dalai Lama. Hm, danke für den Gedankenanreiz, ich glaube das hab ich gebraucht. Dann waren wieder die selben Ingwerwürfel von Alnatura dabei wie letztes Mal, und obwohl ich Ron nur 6 Stück abgegeben habe, war die ganze Packung noch heute alle. Schaaaade, die sind wirklich zu lecker für diese Welt.
Das schwerste im Paket entpuppte sich als ein Buch. Es ist von Trudi Canavan "Die Rebellin" aus der Trilogie "Die Gilde der schwarzen Magier" und klingt schon vom Buchdeckel her sehr spannend. s_wollfeegeschenke2.jpg Ron scheint es auch zu mögen, denn er hat den Zweiten Teil "Die Gilde der schwarzen Magier" schon als Datei. Und dann waren noch zwei Badesalzpackungen und zwei Sprudelbadtabs drin. Einmal das Verwöhn - Badesalz Orchidee "Sinnliches Vergnügen" und dazu das Verwöhn - Badesalz Holunderblüte Cassis "Pure Entspannung". Und dazu noch das Sprudelbad Vanilie - Bergamotte "Antistress" von Dresdner Essenz und das Sprudelbad Grapefruit - Limette "Vitalität" von Dresdner Essenz. Die Firma Dresdner Essenz macht tolle Sachen, die pulverfärmigen Badezusätze von denen hab ich immer vorrätig. Zur Zeit hab ich 3 Sorten. Der Tina hatte ich auch mal eins von denen geschickt, nämlich das Lavendel. Das tolle an den pulverförmigen ist, daß die das Badewasser einfärben und herrlich duften. Und das Highlight der Badesachen war das Aroma Pflegebad Quitte - Rosmarin "frischer Schwung bei Antriebslosigkeit" von Kneipp, was ein Ölbad ist. Ich liebe doch Ölbäder total. Das Lavendel-Ölbad was ich mal von Yves Rocher hatte gibt es wohl nicht mehr, das war mein Favorit, aber das Wildrosenöl von Tetesept ist auch super. Ich hab doch ziemlich trockene Haut am Körper und so ein Ölbad ist immer genau das richtige, spart eincremen. Und duften tut es auch nicht schlecht. Dummerweise ist unsere Badewanne voll zu klein und zu schmal und die Siebe der Hähne/der Brause sind verkalkt und bis das Wasser eingelaufen ist, ist es wieder abgekühlt - so richtig zum abgewöhnen. Und meine bessere Hälfte hat was gegen "die Wasserverschwendung" und so werden diese Badezusätze bis zum Sommer reichen, wenn nicht gar noch länger. Danke nochmal liebe Wollfee.



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... daß ich nicht bei myblog oder blogger bin, sondern meinen eigenen Server mit einem eigenen Blogsystem habe. Da muss ich mich zwar selber mit Funktionen rumschlagen die ich haben will und wenn ich Layoutanpassungen mache, muss das überall gemacht werden, aber solche Meldungen wie diese hier werd ich nie produzieren:

"Wegen Serverproblemen sind Teile von myblog.de - inklusive Blogs - leider derzeit nicht zu erreichen. Wir arbeiten fieberhaft an einer Lösung der Probleme und entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten"

Und ich dachte schon, daß das Wollschaf ihr Blog gelöscht hat, weil das Blog als nicht existierend angezeigt wurde. ^_^;

Danke an alle, die meine Frage vom Wollschaf beantwortet haben, und danke ans Wollschaf daß es meine Frage reingenommen hat. Attis Idee mit den verschränkten rechten Maschen zwecks stabilisierung finde ich sehr interessant (und was ich gelesen habe haben noch mindestens 6 weitere von eiuch diese Variante erwähnt, die Sveva macht diese Variante zum Beispiel standtadtmäßig ), ebenso Manjas Baby Cable Rib-Muster weil sie wiederum mit den veschränkten rechten Maschen nicht so gut hinkam. Sandra und Kiki haben sogar ein 3re und 3li Muster was sie benutzen, während Heidi sich vom klassichen Muster gelöst hat und lieber mit Roll-, Rüschen-, Zacken und sonstigen -rändern experimentiert, auch nicht zu verachten. Die Bianca hat hingegen ein sogenanntes doppeltes Bündchen, das klingt auch sehr interessant und soll wohl auch haltbar sein. Von Katrin kommt die Idee die Bündchen Nicky Epsteins Büchern entsprechend zu gestalten - mir fehlen die beiden allerdings noch. Beate hingegen strickt auch schon mal 3re 2 li oder quer kraus rechts und nimmt dann aus dem Rand Maschen auf, die Strickliesl - Tina macht am liebsten Socken aus Designergarnen komplett ohne Bündchen, Natalja schlägt sogar noch 3re/1li vor, dem sich auch Ulla und Andrea hin und wieder anschließen, und Snorka findet den Pikotrand bei unifarbenen Socken gut. Von knittink kommt die Idee mit einem Perlmuster, das klingt auch schön. Die schönsten Begründungen für das 1re 1li Muster kommen von Angela, die die Socken mit den Zehen beginnt und dann elegant italienisch abkettet ( klingt sehr exotisch, muss ich mir mal angugcken) , Steffi, die einen englischen Anschlag macht (klingt nicht minder spannend) und Sylvia die uns daran erinnert daß dieses Bündchenmuster mit jeder Maschenanzahl funktioniert. Bettina erwähnt dazu noch einfach kraus stricken und das Wellenmuster, von ihr kommt auch der Tip mit extra langen Bündchen weil die eine bessere Passform haben sollen. Maartje hingegen hat die Erfahrung gemacht, daß das Waffelmuster bei zarten Farben spitzenähnlich wirkt, auch nicht übel. Was ganz praktisches hat sich Illyria ausgedacht, sie strickt das Bündchen passend wenn sie Zopfmuster strickt und verwendet dann zum Beispiel ein *2 re/6li/2re* Muster. Bei Martina fand ich noch den Tip doch auch mal Jaywalker, Patchwork oder gar Ajourmuster zu nehmen, die Sockenanja findet dann auch noch sogenannte Umschlagsocken toll, und Tammina passt auch das Bündchen dem Schaftmuster an, z.B. bei einem Muster wie Jaywalker, das Wellen bildet, arbeitet sie 3-4 Runden kraus rechts und die 1. Runde danach eine Nadelstärke größer als den Rest, weil sie beobachtet hat daß dann der Kraus-Rechts-Streifen nicht umkippt. Tamminas Meinung nach rutscht alles wenn es zu weit ist und sie strickt daher Socken eher eng und kurz.
Einen ganz anderen Geheimtipp hat Butzelkuh, die Bündchen nach Anleitungen von Nancy Bush, die gleich ein "richtiges" Muster wie Zöpfe, kleine Noppen etc. beinhalten, strickt, weil sie was Besonderes sind. Und Anna schließlich hat schon mal 2 rechts verschränkt und 2 links gestrickt, macht das aber nicht so gerne. Die Meisten von euch verwenden, vor allem aus optischen Gründen (Maschenbild, passenderer Übergang zum Schaft oder generell) das 2re und 2li Muster, wobei nicht wenige das 1re 1li Muster für sich nehmen und als fester bezeichnen. Auch der Mäusezähnchenrand wird noch verhältnissmäßig oft genannt auch mit dem Zusatz ihn bei kürzeren Socken zu verwenden oder daß er erstaunlicherweise nicht rutschen würde. Auch noch recht oft wird erwähnt den kompletten Schaft in 3re/1li zu stricken - wie auch die hippezippe die den längsten und bebildertsten Eintrag zu dieser Frage hatte, danke für die Mühe!

Und zum Schluss erlaube ich es mir mal aufgrund der gleichen Meinung mit knittinks Worten zu sprechen:: "Allgemein gilt: Erlaubt ist, was gefällt. Hauptsache, der Rand ist ausreichend dehnbar und das Muster passt zum Charakter der Socke und zum eventuell folgenden Muster."



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... daß ich die anhatte. Fast 25 Jahre um genau zu sein. Den oberen Pullover hat meine Mama nach einer Vorlage von meiner Tante Karin gestrickt. s_elisapulloverchen1.jpg Der Pullover von Tante Karin war mit einer Strickmaschine gestrickt, meine Mama allerdings hat das handgenadelt und dann bestickt. Sie erzählte mir heute - ich war in Berlin um ein bisschen Zeit mit meinem Cousin Wanko zu verbringen, der gerade kurz in Berlin ist und morgen schon nach London weiterfliegt- daß ein Knopf fehlt und daß ich als Baby gehasst hab wenn man mir was über den Kopf stülpt, also hat sie das Modell insoweit verändert, daß sie eine sich überlappende Blende an der einen Schulter gestrickt hat , die mit 2 Knöpfen geschlossen wird. Sie hat es mir ganz genau gezeigt und ich bin total stolz, daß sie das so ganz ohne Anleitung so gut hinbekommen hat. s_elisapulloverchenuroma.jpg Sie hat mir auch erzählt, daß sie das stricken erst gelernt hat, nachdem ich geboren war und daß es wohl eine Phase im Leben von Menschen, wenn sie sich aus ihren Sorgen freistricken wollen, weil alles so verstrickt ist. Nette Theorie. Der untere Pullover ist etwas ganz besonderes. Die Uroma mütterlicherseits, an die ich mich partout nicht erinnern kann hat diesen Pullover für mich gestrickt mit ganz viel Liebe und mit den selben Zopfmustern die auch die Sandra kürzlich ausprobiert hat. Aber das ist nicht alles. Meine Uroma hat die Wolle die sie dafür verwendet hat auch selber gesponnen aus einer einheimischen bulgarischen Schafrasse, die so ein seltsames weiß- gelbes Fell hat. Noch hatte ich keinen Platz um diese Schätzchen mit in den Fuchsbau zu nehmen, gestern hat meine Mama mir einen bunten Mohairpulli geschenkt, den ich noch schleppen musste, noch nicht anprobiert hab und den sie eigentlich vorhatte wegzuwerfen. Die anderen niedlichen Babysachen, die meine Mama noch von mir aufgehoben hat - unter anderem ein Mützchen und Schühchen konnte sie gestern leider nicht finden, aber ich wette bis zu dem Zeitpunkt wo ich sie abholen kann, wird sie es sicher noch schaffen. Ich habe ihr übrigens mein gestern fertiggestelltes Mützchen zum zeigen mitgebracht und sie war völlig begeistert davon. Aber so begeistert war ich von dem gestrigen Tag nicht, muss ich sagen, es ist einiges nicht ganz optimal gelaufen und daß ich keinen einzigen meiner Lieblings- (und erreichbaren) Läden aufsuchen konnte, obwohl ich doch ein paar Sachen brauche, ist sicher ein nicht unerheblicher Grund dafür. Ich mein erst kommt mein Cousin nicht aus dem Knick und dann pure Hetze. Und er ist ab morgen im Strickerparadies London und ich sitze hier in der Pampa fest ohne Auto und Aussicht nach Buckow, Rüdersdorf (da sind die Läden) oder zu nem Discounter für einige andere Sachen zu kommen. Hm, und im Internet kann ich auch nicht bestellen, weil ich erstmal Kirsten bezahlen will und da muss ich erst eine Webseite fertigmachen fürs Geld. Hilfeeeee, dabei will ich doch nur 1 Nadelspiel in 2,5 aus Metall und ein Set Handschuhnadeln aus Metall oder Rosenholz weil ich mich mit Bambus nicht anfreunden mag - vor allem wenn Elena mich gewarnt hat, daß die gerne brechen, wenn man damit Bumerangferse strickt und die eben ziemlich fest gezogen werden muss. Ich hasse es, wenn ich so in der Luft hänge und ich hasse es, wenn ich mich nichtmal motivieren kann meine versprochenen Mails zu schreiben oder nach Motivation zu bitten.



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Ui, da waren die gelben Rennschnecken ja mal echt schnell. Heute lag das hier in unserer Veranda. s_wollfeepaket.jpg In dem Päckchen was ich von meiner Wollmama, wie sich meine Wollfee nennt bekam waren 3 verpackte Sachen und eine Karte. Auf der Karte steht: "Viel Glück! Was immer du wünscht, möge sich erfüllen, was immer du anfängst, möge dir gelingen, wen immer du liebst, möge auch dich lieben." Voll passends, find ich, dankeschön. s_wollfeegeschenke.jpgNaja, die 3 verpackten Sachen waren in so ein schönes buntes Geschenkpapier eingepackt, da musste ich doch ein Foto von machen. ^_^; Und als ich ausgepackt hab, war ich erstmal verblüfft. Da war ein Buch drin. Na, nicht irgendeins, nein, eins was mit meinem Schwerpunktthema Japan zu tun hat, und was noch viel besser ist, eins daß ich noch nicht hab, was ich mir aber bei Gelegenheit mal kaufen wollte als ich es vor ca. 4 Jahren mal enttdeckt hatte als Rezension. Also, mach dir keine Sorgen, Wollmama, hast du gut gemacht. Das Buch ist von einer Japanerin mit dem Pseudonym Babana Yoshimoto geschrieben, von der ich schon vor einigen Jahren mal ein anderes Ihrer Bücher gelesen hab, welches zwar seltsam aber auch ziemlich lustig war. Ich bin gespannt, wie sich dieses hier liest. Hm, und weil meine Wollmama praktisch denkt, hat sie mir auch was verbrauchbares mitgeschickt. s_wollfeeinhalt.jpgZum einen ein sehr interessanter Kräutertee von Salus, und davon gleich eine Familienpackung mit 40 Beuteln. Ich sag doch, sehr praktisch gedacht. Der Tee schmeckt mir, hab gleich gekostet. Das mit dem Lemongras und dem Eukalyptus find ich etwas ungewöhnlich, weil die anderen Zutaten eher so klassische sind, aber es passt trotzdem gut zusammen. Hm, und dann war da noch ein Beutelchen mit Ingwerwürfeln in Zartbitterschoki mit nur 80g drin. Das war so dermaßen lecker, ich musste mich total beherrschen heute nur die halbe Packung aufzufuttern, aber ich glaub morgen wird sie alle sein. Gute Zusammenstellung, muss man schon sagen. Hm, und heute hab ich erfahren, daß das Noro Garn (zum Beispiel das von mir so gemochte Kureyon) von einem Japaner kommt. Jetzt sind mir auch die Namen etwas klarer. Und ich find es toll, daß ich meine Liebe für Japan mit meinem Hobby stricken verbinden könnte. Das dumme ist nur, daß hier weder in MOL noch in "meinen" 3 Läden in Berlin keiner Noro - Garne führt. Na immerhin weiß ich jetzt warum mir der Name gleich so symphatisch vorkam. ^_^



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Das Wollschaf fragte nach einer Anregung von Monka:

"Ich habe gerade ein paar glatt rechts gestrickte Socken in Arbeit. Bei gemustertem Garn ist klar, wann man mit der Ferse anfängt. Aber bei uni? Wie machen das die Anderen? Reihen zählen damit beide Socken genau gleich lang werden oder wie ich die zweite Socke einfach drauflegen und abschätzen? Das gleiche Problem besteht ja bei Pullovern wenn man glatt rechts strickt?"

Also vor der Pullover - Herausforderung steh ich noch, aber bei nichtgemusterten Socken ist es leicht. Ich habe 2 Reihenzähler und arbeite auch mit denen. Also zähl ich bei der ersten Socke immer schön mit und lass die Zahl dann stehen. Bei der zweiten Socke nehm ich den zweiten und stricke solange bis beide Zahlen identisch sind. Das erscheint mir praktisch und hat sich bewährt. Und wenn man auf die Unisocken Muster mit Rapport stricken will isses noch praktischer.



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Da kommt man wegen widriger Umstände mal erst um 19:30 Uhr ins Internet und dann sind da alle Unikate weg. So eine Sauerei. Gut für Kirsten, aber der Run auf ihre Wolle ist echt tierisch spannend. So wie letzte Woche, wo ich zwar einen Strang ergattert hab, aber auch schon nach 5 Minuten die ersten beiden Stränge offline genommen wurden. Das ist fast so spannend wie eBay aber hier weiß man, daß die Qualität stimmt.

Nachtrag: heute als ich nach hause kam, wartete Chapati auf mich. Genau 1 Woche isses her, daß ich dieses Unikat bestellt hab, 5 Tage her seit ich überwiesen hab.
s_chapatiunikat.jpg
Die Farben sind in echt etwas heller als auf Kirstens Foto und das Grün was noch drin ist, war auf dem Foto garnicht drin. Das lustige am grün: im Strang sah es aus wie so ein schmuddeliges mittelgrün, gewickelt sieht es inmitten der rot und orangetöne aus wie Mintgrün.
Natürlich hab ich es mit der lieben Hilfe von Ron gleich auf eine Stuhllehne aufgewickelt (nagut, er hat dafür fast eine komplette Tafel Ganznuss - Schokolade bekommen) und daraus ein Knäuel gewickelt. Sieht total einladend aus. Wie gut daß ich nur 2 Nadelspiele in dieser Stärke hab, sonst würd ich das wahrscheinlich auch noch belegen und noch mehr anfangen als gut ist, weil ich eh schon soviel parallel mache.



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Heute hab ich mich entschieden, bei der zweiten Runde vom Projekt Spektrum dabeizusein.
Meine Wichtelmama Anja macht auch mit und letztes Mal hat Theresia mitgemacht und bei ihr sah das ziemlich klasse aus. Ich bin etwas traurig, daß Kirsten soviel Stress hat, daß man bis April kein Abo mehr bestellen kann: naja werd ich wohl bei der Mittwochabendrunde der Unikate am Ball bleiben müssen. ^_^



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Ich hab ja beim X - Mas Swap 2006 mitgemacht, den Theresia organisiert hat. Erstmal Danke für deine gewissenhafte Organisation und deinen goldenen Riecher was meine Wichtelmama angeht.die ungeöffneten Päckchen
Gestern um 23:30 Uhr, sofort nach meiner Rückkehr aus Berlin, hab ich angefangen das Päckchen auszupacken. Ich war damit bis fast um 1 Uhr heute morgen beschäftigt. Meine Wichtelmama, Anja aus dem schönen Schwabenland war nicht nur die ganze Zeit superspitze im Mails und eCards schicken, sondern sie hat ein wahres Meisterwerk vollbracht. Um so glücklicher bin ich zu lesen, daß sie auch gut bewichtelt wurde. Als ich das Paket öffnete, drang so ein angenehmer Duft in meine Nase, er stellte sich später als eine Mischung zwischen Yogi - Tee und einer Herbstseife heraus. Alle Geschenke waren liebevoll in ein rotes Geschenkpapier mit orange und gold verpackt. Ich lieeeeebe rot. Eines der Päckchen hatte eine ganz besonders aufwendige Schleife, die ich dann auch gleich geknipst hab weil auch diese Kleinigkeit den Eindruck noch unterstützt hat.die tolle Schleife So nach und nach enthüllte ich alle kleinen und großen Dinge und kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Zunächst entdeckte ich eine Weihnachtskarte, von der ich dachte, sie sei gekauft wo der Text innen mit goldenem Gelstift geschrieben war. Bei näherer Betrachtung entdeckte ich, daß es eine selbstgemachte Karte war und war schwer begeistert. Die Karte ist mehrlagig, unter anderem kam handgeschöpftes Büttenpapier zum Einsatz und Glitzergel und Strasssteine und Metallfolie und so ein rotes Papier für die Kugeln. Die Kugeln sahen wirklich sehr plastisch aus und durch die Verwendung des gewählten Papiers, wurde die Kugelform wegen dem perspektivisch gezeichneten Motiv noch betont. Superspitze!die tolle Weihnachtskarte Danach fand ich zwei Schokoladen- Weihnachtsbaumkugeln, die ich meinem Liebsten gespendet habe und die ihm sehr gut gemundet haben und zwei flache Schokoladenglocken die ich mir Beiseite gepackt hab. Ein liebevoll gebastelter Schneemann lächelte mich an. Er ist vermutlich aus mit Stoff überzogener Pappe hergestellt, und alles war noch genäht.die Unverpackten Auf dem "Rohling" sind Kleidungsstücke appliziert, am Weihnachtsmannhut, den er aufhat ist ein kleines goldenes Glöckchen angenäht und der Schneemann hält etwas zwischen seinen Händen. Wow, also da hätte ich vermutlich ne Woche für gebraucht - allein 1- 2 Tage nur fürs trocknen und auslüften. Lose im Paket befanden sich außerdem zwei Sterne aus rotem Filz - der eine etwas größer und der andere war aus dem größeren ausgestanzt. Die beiden werden vermutlich weiterverbastelt werden, aber bis mir eine Idee kommt wo, hab ich die beiden in einem weiteren Geschenk verstaut - ich wette Anja weiß jetzt schon, was gemeint ist, gelle? ^_- Weihnachts - Schneemann
Danach wickelte ich zwei Packungen mit je vier Ordneretiketten aus, die eine hatte so Klassik - Motive, die zweite hingegen war ganz besonders schön. Dort waren Kalligraphien von Zen- Weisheiten zu sehen, und zwar japanische. Wow, für mich als Japan- Fan natürlich sensationell zu wissen daß es so etwas gibt. Danke Anja. die OrdneretikettenDanach wickelte ich eine kleine Broschüre über Goethes Farbenlehre aus - die werd ich mir noch mal zu Gemüte führen, bisher hab ich nur im Kunstunterricht was davon gehört gehabt (ich hatte Kunst Profilkurse in Klasse 9 und 10 und Kunst als Grundkurs im Abi). Von Goethe selber ist übrigens bekannt, daß seine Küche knallgrün gestrichen war, weil seine Gäste dann schneller wieder gingen und er dann seine Ruhe zum Schreiben hatte - er hat also die unbewusste Farbempfindung selber zu seinem Vorteil genutzt. In der Packung mit der Broschüre war auch eine Prismenbrille. Wenn man die aufsetzt, hat man das Gefühl, daß man auf Drogen ist, total lustig. Ich befreite außerdem ein Scheibe von einem Luffaschwamm - die nach längerer Betrachtung die Form eines Shiba Inus besitzt (ich bin stolzes Frauchen eines knuddeligen Shiba Hundes, Yuki).lauter schöne Sachen Außerdem entdeckte ich eine "Amore Bio" - Schokolade mit dem Biosiegel und Ingwer darin. Ich bin nicht so der Zartbitter - Liebhaber, aber ich bin gespannt inwieweit der Ingwer durchkommt und lass mich auch gerne bekehren. Dann war noch eine Packung Motivservietten mit einem zeitlos schönen Motiv: der Pflanze Euphorbia pulcherrima, auch Weihnachtsstern genannt, dabei, total klasse. Ich befreite noch einen Yogi Tee classic und zwei Tees von Salus aus ihren Verpackungen, Der eine war ein Weihnachtstee, der andere ein Grüner Tee mit einem japanischen Motiv auf der Vorderseite. Du liebe Güte bin ich gespannt wie der schmeckt, normalerweise sind in Deutschland hergestellte Grüntees nicht so mein Fall (ich war 2001 in Japan und hab mich an den Geschmack von Japanischem Grünen Tee gewöhnt und diesen auch danach noch oft konsumiert - so sehr daß ich japanischen Grünen Tee nur Anhand der Farbe und des Geschmacks vom Chinesischen unterscheiden kann), die Verpackung ist auf jeden Fall aufhebenswert. Naja, und dann waren da noch Oblaten - Lebkuchen dabei, aber nicht irgendwelche, nein - Bio Lebkuchen. Und eine Tüte mit getrockneten Cranberries von Neuform, von der die Hälfte bereits meine Geschmacksknospen, die Nase und den Magen erfreut hat. Sehr lecker und ausgewogen im Säure/Süße - Verhältnis und schöne große Früchte. Kann sich auf jeden Fall mit denen messen, die ich von meiner Brieffreundin aus Amerika mal geschickt bekam von Sun Maid aus Cape Cod. supergeniale SachenSpätestens jetzt wusste ich, daß Anja mich besonders verwöhnen wollte, oder aber selber gerne im Reformhaus/ Bioladen einkauft. Ein klares "Daumen hoch"! ^_^
Außerdem entdeckte ich eine ca. 5 cm große Buddhastatue aus schwarzem Gips als Hohlform gegossen. Ich hätte nie damit gerechnet, eine zu bekommen. Der Buddha bewacht jetzt meine Japanbücher und Rons kaputtes iBook und einen Psion PDA. Danach kamen vier total überraschende Geschenke zum Vorschein. Eine in einer Vakuumverpackung verpackten Orangen - Vanille Sprudelkugel (da darf ja keine Feuchtigkeit schon vorher ran) , ein Orangen - Vanille Sprudeltab, 50g von einer "Erdbeer - Sahneschnitte" - Seife beide verpackt in Celophanbeutelchen und eine in Erdtönen marmorierten "Herbstwind" - Seife mit Banderole. Überall stand drauf, was drin ist und es hört sich schon sehr pflegend an, abgesehen davon, daß die Etiketten und die Banderole auf zartrosanem Papier mit ausgeschnittenem Zierrand gedruckt waren, alle mit der Webadresse versehen. Das verleiht den ohnehin handgesiedeten Seifen einen noch liebevolleren und nostaligischeren Touch. Danke, danke, danke erstmal für alles bis hierhin. Tjaaaa, aber die Knaller hab ich zum Schluss ausgepackt, also steigerte sich alles unaufhörlich. Ich ertastete zielsicher die Wolle. Aber da war nicht nur Wolle für ein Paar, nein sogar für zwei Paar. Und was für welche! Zunächst befreite ich zwei 50g Knäuel bordeauxrote, 4- fädige Sockenwolle von Regia. Und dann ein 100g Knäuel von der Sockenwolle von Opal aus der Hundertwasser Edition (neben Joan Miró, Antonio Gaudí, Gustav Klimt, Wassily Kandinsky und Pablo Picasso ist Friedensreich Hundertwasser einer meiner liebsten Künstler/Architekten ) , es ist die Farbe "Seeschlange" und in der Banderole war eine Anleitung für quergestreifte Socken aus dieser Wolle. Einfach genial, aber momentan wäre mir das zu kompliziert, bin froh daß ich Socken mittlerweile aus dem Effeff stricken kann (dank Bumerangferse auch kein Problem). Die letzte beiden Geschenke waren für mich auch mit grinsen, lachen und staunen verbunden. Zum einen eine CD "bügeln und in die Ferne schweifen" die ich mir auf jeden Fall anhören will. Ich musste so lachen als ich sie ausgepackt hab. Zuerst war ich verblüfft, woher du meine Vorliebe fürs bügeln kennst aber dann fiel mir eine unserer Mails ein - wow, echt clever! das Klemmbrett - Scrapbooking at its bestUnd dann war da noch ein Klemmbrett. Aber nicht irgendeins. Es ist in der Scrapbooking genannten Technik gestaltet, die mich seit einem Jahr so fasziniert. "Things to remember" steht in einzelnen Drucklettern auf dem Klemmbrett verteilt und das R ist ein Scrabble - Stein. Das aufwendig mit verschiedenen Papieren, Schnipseln, Posamentborten und Organza verzierte Klemmbrett hat einen Notizblock, der mit einem Magnet an einen anderen Magneten befestigt ist und somit abnehmbar (Frauen denken eben praktisch, nicht?), ein erhabener Bilderrahmen für ein "kleines Foto" (das steht in dem Rahmen drin) und einem genähten Schlauch aus Organza mit 2 Fächern für Krimskrams, Eintrittskarten, Blumensamentütchen und so weiter. Darin sind jetzt erstmal jeweils einer der Filzsterne und das vom weißen Organza gedämpfte rot der Sterne passt toll zu den Grundfarben des Brettes: weiß, creme, champagner, beige, gold und silber.
Ich war total überwältigt. Sogar an goldenen Dreieckshaken auf der Rückseite ist gedacht worden. Wenn ich dieses Feuerwerk von Kreativität und purer Bastelfreude in den Händen halte, kann ich nicht umhin es zu betrachten und es fasziniert mich immer wieder aufs Neue. Liebe Anja, Hut ab, das hast Du wirklich super gemacht und ich bin total begeistert. Vielen, vielen, vielen, vielen Lieben Dank für all Deine Geschenke, Deine Sorgfalt, Deine Ideen, Deine Mühe und Deine Liebe, die Du sowohl in der Herstellung, der Zusammenstellung und der Verpackung investiert hast. Du warst eine ganz tolle Wichtelmama und ich hoffe, daß wir noch lange Zeit in Kontakt bleiben.



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s_stricknadelrundstab.jpg
Jaja, ich weiß es klingt seltsam und ich hatte auch schon länger sowas vor. Alles begann damit, daß ich diesen Clip auf knittinghelp.com gesehen habe, als ich mir die Seite angeguckt hab. Da Ron sowieso vorgestern zum Baumarkt musste, bat ich ihn mir 2 Rundhölzer aus Buchenholz à 8mm Dicke und 1m Länge mitzubringen, da ich jetzt eine dicke 100% Schurwolle ergattert hab die nach 8 -9mm Stricknadeln verlangt. Zuerst war da der 1m lange Stab, den ich in 20 cm Abschnitte abgemessen und unterteilt hab. s_stricknadelzuschnitte.jpgMit Hilfe einer sogenannten Sägelehre aus Metall und einer Feinsäge hab ich das große Rundholz zersägt. Man muss aufpassen, da sich das Holz beim sägen verziehen kann und sollte die einzelnen Segmente immer nach dem sägen neu abmessen. Danach hat man also im Idealfall 5 Rundhölzer die 20cm lang sind. Nun nehme man einen handelsüblichen Bleistiftanspitzer aus Metall. Jetzt hofft man, entweder sehr unempfindliche Finger zu haben oder zieht sich vielleicht Arbeitshandschuhe an. Mit dem Anspitzer spitze man alle Enden der Rundhölzer an. Wenn man sich jetzt nicht wie ich eine dicke fette Blase am Daumen der Arbeitshand geholt hat (aua! ich kann nichtmal mehr venünftig meine Teetasse halten) kann man nun ganz unbeschwert und präzise mit einem Cutter (am besten die wo man die Klinge an einer bestimmten Stelle fixieren kann) drangehen ein paar Zentimeter vor Beginn der angespitzten Spitze drüberzuspitzen. Dabei immer schön das Rundholz drehen um es möglichst gleichmäßig hinzubekommen. Ziel dabei ist es, die Spitze etwas länger und schmaler zu gestalten. Dabei auch ruhig in kleinen und flachen Zügen nur die Spitze bearbeiten. Sobald man die Spitze für gut befindet und sich vorstellen kann damit zu stricken (wenn man man schonmal mit einem Nadelspiel gearbeitet hat weiß man ja ungefähr wies aussehen muss) hat man hoffentlich 1 - 2 Blätter Schleifpapier zur Hand. Ideal wären eine 80er und eine 400er Körnung. Mit einer 120er am Ende fährt man aber auch gut. Nun macht man sich ein Stück ab, so groß wie die Handinnenfläche (oder knickt das Blatt einfach solange) und schleift damit die groben Unebenheiten weg. Auch wenn die Spitze zu spitz ist kann man sie ideal abflachen. Für ein optimales Ergebniss geht man nun nochmal kurz mit einer feinen Körnung drüber um die Oberfläche ideal glatt zu bekommen, sodass keine Strickgarnfasern dran hängenbleiben können oder durch eine zu rauhe Oberfläche das stricken erschweren. s_stricknadelnfertig.jpg Wenn man jetzt besonders verzierte oder markierte Nadeln haben will könnte man das mit einem Lötkolben einbrennen. Viel Spaß beim losstricken und beim Geldsparen! Für 1 Rundholz der Stärke 3mm aus Buche bezahlt man beim bekanntesten deutschen Baumarkt 35 cent, für mein 8mm Buchenrundholz hab ich 79 cent bezahlt und das finde ich für ein Nadelspiel dieser Dicke schon sehr preiswert, wenn ich da an die Preise denke, die solche Holznadeln im Handel kosten. Einen Erfahrungsbericht, wie sich mit den selbstgemachten Nadeln arbeiten lässt, die ja immerhin aus einem sehr harten Holz sind, werde ich selbstversändlich nachliefern, freue mich aber auch zu hören welche Erfahrungen Ihr, meine lieben Freunde und Leser damit macht.



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s_diezweiteferse.jpg
So, weil Elena, die gestern zu meiner Geburtstagsparty dawar mir leider nicht aus dem Kopf sagen konnte, wie die Bandspitze funktioniert, hab ich spontan die zweite Ferse gestrickt um in Übung zu bleiben. Heute Nachmittag hatte ich dann die zweite Sockenferse meines Lebens fertig und schon wieder sind auf der Seite mit den rechten doppelten Maschen (die zwei Reihen wo alles zusammengestrickt wird) sowas wie Löcher! Wenn jemand einen Tip hat das zu vermeiden (nein, NOCH fester ziehen geht wirklich nicht) bitte immer her damit! Als ich damit fertig war, haben Ron und Franka (die den Nachtzug nahm)
Van Hellsing geguckt und da mir das eigentlich zu dunkel war, hab ich an meinem Schal weitergestrickt, den ich auf meiner addi Rundstricknadel hab. Da heute ja das keltische Neujahrsfest Samhain stattfindet (andere sagen dazu Halloween und feiern es am 31.10.) weil nunmal erst heute abend Vollmond ist, hab ich gestern Vormittag einen 8kg Kürbis ausgehöhlt und ein gruseliges Gesicht reingeschnitzt. s_meinersterkuerbiss.jpgAbgesehen davon, daß der Kürbis etwas unter dem aushöhlen gelitten hat und ich mich einmal übelst verschnitten hab ist er richtig gut geworden. Ron war so lieb und hat mit großer Blende und langer Belichtungszeit dieses Foto hingekriegt. Danke lieber Ron. Das nächste Mal werd ich nicht ganz so viel Fleisch rausnehmen und das Gesicht vorzeichnen und ne Säge verwenden oder es mit Rons Holzschnittwerkzeug versuchen - hoffentlich kann ich damit solche riesigen Risse vermeiden (die ich teilweise mit haufenweise Tesafilm geflickt hab). Und dann mach ich es schon vorher, dann is genug Zeit um mit dem Kübisfleisch was gutes zu kochen. Nur ob ich jetzt statt dem sternförmigen Deckel einen nach innen zeigenden ausschneide oder wie gestern in der aktuellen "Lecker" gelesen ein Loch in den Boden machen soll, weiß ich noch nicht. Nur ein steht definitiv fest! Ich werde nächsten Mai meine eigenen Kübisse anpflanzen, jawoll! Eine Fläche wo ordentlich Platz ist und viel Sonne haben wir und ich hab keine Lust wieder so ein Riesending von Kürbis quer durch Berlin zu schleppen mit einer in die Hände schneidenden Plastiktüte und dafür einen Kilopreis von 99 cent zu blechen. Dann lieber ein Paar Monate lang gießen, düngen, drehen!



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Wow, heute mitten im aufräumen/putzen für die Geburtstagsparty am SA hör ich trotz des sturmartigen Windes durch die geschlossenen Fenster viele laute Rufe und so eine Hektische Stimmung liegt in der Luft. Ich denk mir - naja es könnte der Paketdienst sein, der vielleicht doch noch unsere gerettete Datenplatte bringt und stürz zum Wohnzimmerfenster. Und ich trau meinen Augen kaum. Eine riesige Schafherde kommt hinten am Grundstück lang, 2 pechschwarze Schäferhunde laufen die Herde ab und 2 Schäfer in voller Montur gingen vorn und hinten an der Herde. Ich gleich Rons Kamera geschnappt und Fenster aufgerissen. Einige Fotos und 2 Videos hab ich gemacht, mal sehen, nacher bind ich sie vielleicht ein, wenn Ron die Kamera entlädt (da ist ein Microdrive als Speichermedium und mein Kartenleser kann das nicht mehr). Ui, war ich aus dem Häuschen. Ich mein immerhin entsteht da auf den Schafen dieses fluffige Zeug mit dem wir stricken, spinnen und filzen und deswegen mag ich Schafe irgendwie. Schade daß Schafe keine natürliche Neugier haben und sich nicht unbedingt knuddeln lassen wenn sie frei in einer Herde sind. Gerade 1h vor dieser Sache las ich, daß unsere Müncheberger Schäferei 4 ihrer Weidezaunstromgeräte vermisst und jeweils eine dicke Belohnung drauf ausgesetzt hat. Hoffentlich finden sich die Dinger wieder. Ja, Müncheberg hat eine Schäferei, aber leider sind sie immer sooo schwer zu erreichen. Liebe Grüße an Woolly Ruth und an Kaba an dieser Stelle. Ohne euch beide würd ich diesen Eintrag vermutlich nicht machen.



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Da wir heute Besuch von einem sehr guten und langjährigen Freund erwarten, Marcus, war ich ein bisschen shoppen. Vorhänge für die Küche, eine Tischdecke, Teelichte und Blumen hab ich gekauft. Im Blumenladen gibt es ja nicht nur wunderschöne Blumen und ein tolles Blumenfrischhaltemittel, sondern auch andere tolle Dinge zu basteln. Ich konnte nicht widerstehen und ging heute mit 3 Sorten Holzperlen (dunkelblau, dunkelgrün und mahagonibraun) von Rayher und 2 neuen Motiv- Stanzern fürs scrapbooking aus dem Bluemnladen. Der eine Stempel ist ein Ahornblatt und der andere ein Kleeblatt. Aber mit dem Kleeblatt bin ich nicht so zufrieden, vielleicht gibt es ja schönere. Deutschland ist trotz des scrapbooking - booms derzeit ja noch immer Entwicklungsland, gegenüber z.B. den USA und England, wo es sogar 2 monatliche Zeitschriften zu dem Thema gibt. Muss ich erwähnen daß beide Zeitschriften im selben Verlag erscheinen, wie mein Lieblingsstrickzeitschrift, simply knitting? ^_-



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Heute war ich in Friedersdorf, einem Dorf bei Seelow, ca.20km von uns entfernt.
Nach einer rasanten Hinfahrt wo ich versucht habe einem Auto mit TO (Torgau - Oschatz) zu folgen das seit der Sparkasse vor mir lag kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus. Das parken auf einem Feld auf der anderen Seite des Dorfes mit Einweisung durch Feuerwehrkräfte war schon sehr abenteuerlich und die Straße die dahinführte bescherte Ron nach meiner Rückkehr einen spontanen Putzanfall. Man war das Auto eingesaut. *unschuldigpfeiff* Auf dem Gelände gab es so viel zu sehen, daß ich von 10 Uhr morgens bis 15:30 nicht eine Sekunde Langeweile hatte und sogar freiwillig auf die Demonstrationen des Friedersdorfer Reitvereins und die Siegerehrungen vom Bundesleistungshüten und dem Erntekronenwettbewerb verzichtet hab weil ich nicht mehr stehen konnte. Tausende von Ständen gab es in der Halle, in einer zweiten Halle, Essensstände drumrum mit den tollsten Köstlichkeiten, ein Besenbinder, ein Schmied, ein polnischer Obst - und Gemüsestand wo ich mich mit einem Serben auf Bulgarisch unterhalten habe (und dessen Antworten ich verstanden habe, obwohl er eine total seltsame Betonung hat für meine Ohren) und als Dankeschön einen Apfel geschenkt bekam. Und es gab einen Schäferkleidungsstand mit Wachsmänteln und Filzhüten und Westen. Dutzdende Dampfflug - und Dreschmaschinen gab es draußen auf dem Feld und sogar einen Pferdepflug. Weiter hinter auf dem Gelände konnte man eine Agility- Bahn bewundern die ab und zu auch genutzt wurde und Hunde gab es da! Aus allen Rassen, gebadet und frisiert und einfach total unglaublich gehorsam. Dann gab es eine Reihe von Pferchen, wo verschiedene Schafrassen ausgestellt wurden - natürlich lebende Exemplare. Am allermeisten haben mich die Lämmchen begeistert die alle miteinander und ihren Mamis knuddelten und einfach nur verpennt und knuffig waren. Eins war munter genug um die Mama als Klettergerüst zu benutzen und zu zeigen was es für wackelige kleine Beinchen hatte. Natürlich hab ich mir das nicht entgehen lassen und fast alle gestreichelt. Die Schafstinke auf meinen Händen störte mich garnicht und ich verstand nun besser, warum Lammwolle so teuer ist. Die KANN garnicht kratzen. Mittendrin gab es eine Schermaschine und zwischendurch gab es Schafschurvorführungen wo sich bis zu 50 Leute um den Pferch drängelten. Einige Schafe haben leider auch Wunden davongetragen, aber im großen und ganzen gings ihnen danach gut. Die zahlreichen Kinder die dabeiwaren staunten nicht schlecht, als unter graubeigen Wollmassen weiße Schafe zum Vorschein kamen. ^___^ Und das allercoolste an den Scherern war, daß sie mir einen ganzen Stoffbeutel voll dicht gestopft mit dieser Wolle geschenkt haben. Ich kann sie gut gebrauchen, sie hinterlässt jedoch ein zweideutiges Gefühl, weil ich es eigentlich falsch finde Schafe vor dem Herbst und Winter zu scheren nur um den Wollertrag zu erhöhen. Ich mein die frieren doch! Dazu lassen Schafe sich doch schließlich so einen Wollmopp um den Körper wachsen im Sommer, damit sie im Winter mit sich selber kuscheln können. Im Frühjahr und Sommer find ich scheren in Ordnung, weil bei den Julitemperaturen die wir dieses Jahr hatten (immer über 30°C ) hätten die sich ja sonst totgeschwitzt und hätten vielleicht sogar Kreislaufprobleme bekommen, aber es war an dem Tag schon recht kühl und die bereits geschorenen Tiere stellten sich ganz dicht aneinander um sich zu wärmen.Naja...
Dann gab es ja noch das Bundesleistungshüten, quasi die erste Bundesliga der Schäfer. Es wimmelte nur so von Schäfern, nicht wenige waren am Vortag bereits angetreten um ihr Handwerk zu beweisen. Ich hatte das Glück nicht nur auf ausgesprochen schniecke junge Schäfer zu treffen, sondern auch einen neben mir stehen zu haben, der mir sehr detailiert erklärte was ich sehe und warum das passiert und worauf die 3 Richter gucken. Für mich kam die Erkenntnis, daß Schäfer eigentlich wenig mit Schafen arbeiten sondern eher mit ihren Hunden, die perfekt ausgebildet sein müssen. Ich sah zwei Altdeutsche Hütehunde des Farbschlags "Gelbbacke" in Aktion und war begeistert. Die Schafsschaufel die an der Spitze des Hirtenstabs dran ist, ist ja zum Einfangen der Schafe da, aber der gesammte Stock dient dem Schäfer quasi als verlängerter Arm, wie beim Reiter in der Handarbeit die Gerte, damit die Hunde auch aus hunderten Metern Entfernung noch sehen können, was für Sichtzeichen gerade aktuell sind. Aufgaben waren die Schafe aus dem Pferch zu treiben, durchs Feld, es musste ein Auto in Schrittgeschwindigkeit zweimal dran vorbeifahren und die Schafe mussten anschließend weitergetrieben und über eine Holzbrücke rüber. Und das alles ohne daß einzelne Tiere sich leicht entfernen, die Schafe sollen trotzdem noch grasen (der Schäfer bezeichnete das mit "er muss sie satthüten" quasi die Schafe müssen sich satt fressen können und trotzdem durch die Hunde in Schach gehalten werden) und die Hunde müssen immer wieder "Furchen abarbeiten" was bedeutet daß sie sauber eine gedachte (in dem Fall eingepflügte) Linie immer wieder ablaufen und die Ecken nicht abkürzen und selbstständig Schafe zurücktreiben und sich im Zweifelsfall auch mit Bissen in 3 Regionen der Schafe Respekt verschaffen können. Ich bekam den sächsischen Meister zu sehen dessen Haupt - und Beihund echt lustige Namen hatten. Trotzdem büchsten auch bei diesen meisterlich abgerichteten Hütehunden zweimal Schafe aus. Ich glaub die meisten Zuschauer hätten nie gedacht, wie aufregend Schafehüten sein kann. Ich erfuhr auch wofür die vielen Perlmuttnöpfe an den Schäferwesten stehen (an den Knöpfen kann man ja auch Maurer und Zimmermann und Schornsteinfeger unterscheiden wenn sie kein Zunftzeichen tragen): die großen Knöpfe stehen für die Wochen, wo die Schafe auf den Weiden stehen (mehr als 40) und die kleinen Knöpfe am Kragen stehen für die Stallwochen, wo die Schäfer Ferien haben.
Zurück in den Hallen (das zunächst sehr sonnige Wetter war Regen gewichen) gab es da unter anderem die Spinnerinnen des Heimatvereins Letschin, die alle sehr lustig waren und mir gezeigt haben worauf ich beim Neu- Spinnradkauf achten soll. Außerdem gab es eine Weberin die mir ein bisschen erklärte welche Garne sie auf dem Mustergewebe hatte, was sie sonst noch so für Techniken verwendet und ließ sich beim Weben einer Tasche über die Schulter gucken. Es gab tausende Wollprodukte, von denen ich nur wenig und günstige eingesackt hab. Ich holte Pflaumenmus ohne Zucker, Heidehonig (und bekam eine Bienenwachsrosenkerze geschenkt weil der Imker merkte daß ich Honig schätze - klaro bei 7 Sorten die ich zur Zeit habe) und einen Kalender mit Sagen aus der Märkischen Schweiz.
Außerdem gab es einen Mann um die 30 Jahre alt der seine selbstgesponnene Wolle verkauft hat und mir erzählte es gäbe noch sehr viele Wolle spinnende Männer im Oderbruch. Nun, in Buckow kenn ich ja schon einen aber der ist bestimmt schon zwischen 70 und 80 Jahre alt. Und dann war da eine Frau die ein Spinnrad aus Neuseeland mit Zweipedalantrieb hatte. Wow, da kann man garnicht aus dem Takt kommen. In der Zeit wo ich dort war, hat sie zwei Spulen vollgespinnt und die dann verzwirnt. Es gab da noch eine Frau mit Stand, die Wollpflege, Wollmilchseifen, lauter Wollkleidung, selbstgefilztes und Filzwolle in kleinen Bündelchen verkaufte. Ihr Laden heißt "schaafe" Sachen und määähr! Das Logo ist ein Schafwollknäuel. Ihr hab ich Wollpflege, eine Seife, ein Knäuel Wolle und 3 Filzwollbündel abgenommen. Für mich eines DER Highlights in der Halle und an dem Tag überhaupt war ein Stand der Filzmanufaktur Lieske. Ich konnte es zunächst nicht glauben, aber das war die Frau Lieske von der mein Nachbar Sven mir schon vor Monaten erzählt hat. Und ihr erratet nicht wo die wohnt! In Tempelberg! Wir sind quasi Dorfnachbarn, weil wenn man von Philippinenhof aus die Straße nach Süden nimmt kommt man nach 4 km genau da raus. Also eine notfalls-auch-mit-Fahrrad Distanz. Die Frau züchtet Alpakas und Schafe (Merinoschafe) und stellt aus der Wolle unter anderem Filz und Filzsachen her. Sie verkauft auch die Wolle der Alpakas oder auch auf Wunsch Babyalpakas und Schaflämmer. Ihre Schafwolle gibt sie für 20 cent pro Kilogramm ab und die Wolle die nicht verkauft wird schickt sie nach Sachsen in eine Spinnerei die ihr die Wolle mit hohem Lanolinanteil als fertige Knäuel verschiedener Stärken wieder zurückschickt mit Banderole. Sie meint ich kann sie hin und wieder mal besuchen kommen zum gemeinsamen filzen oder um ihr Spinnrad zu benutzen. Ich glaub mich zu erinnern daß sie auch ne Kardiermaschine hatte. Naja, jedenfalls kommt jetzt im Spetember der Scherer zu ihren Alpakas und im Februar der Schafscherer. Ui und Vollkornbrot aus dem Steinbackofen, frische Eier, Enten und Gänse und Obst+Kräuterprodukte aus ihrem Garten (Marmeladen, Gelees, Schnäpfe, Liköre, Sirups) kann man bei ihr auch kaufen. Sie bietet auch Filzkurse an für Kinder und Erwachsene, wahlweise mit Picknick mit eigenen Produkten und sogar eine Wanderung zum westlichsten Steinkistengrab Europas (7km) mit ihren Alpakas kann man machen. Natürlich hab ich ihr auch Wolle abgenommen die zum Sockenstricken taugt (4fädig, 100gr). Ich wette in Zukunft werd ich öfters noch von ihr und ihren Tieren berichten.
Irgendwann war ich dann aber so kaputt und müde daß ich den Heimweg antrat - und prompt vom Kremserwagen mit zwei Warmblütern (es gab auch eine Hafikutsche aber es regnete) mitgenommen wurde der uns zum Feld brachte wo die Autos standen, vorbei am Gutshaus Friedersdorf welches sicher was für Ron wäre. Leider konnte ich mich auch zuhause nicht gleich ausruhen und die Produkte in Ruhe wegpacken, weil Ron mich mit einer Fuhre Pflaumen erwartete, die ich zu Kuchen verarbeiten sollte. Und während er gassi ging, stand ich auf meinen schmerzenden Füßen und backte ganz brav.



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Entgegen den ursprünglichen Planungen waren wir heute in Dortmund und haben 465 Bücher abgeholt die wir auf eBay fürn Appel und n Ei ersteigert haben. Es sollen Sachbücher dabei sein, mal sehen ob auch was für mich dabei ist.



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Marys Garden Mystery Socken
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