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Zugegebenermaßen, mein erster Versuch mit Bambusnadeln von Prym war nicht besonders angenehm, ich stricke sehr fest und für mich gab es - im Vergleich mit den Nadeln von Prym oder denen die man bei netto und LIDL bekam- einfach nichts besseres als die 20cm Aluminiumnadeln von addi. Glatt, stabil, leicht, die Maschen gleiten perfekt. Babmbusnadeln waren zu biegsam und zwei brachen - und sie waren fast genauso teuer (die von Clover waren sogar teurer). Nun, gut 6 Jahre später, habe ich einen neuen Anlauf gemacht.

Next Bambusnadeln

Eigentlich ungeplant, denn meine Spiele sind alle besetzt und die Nadeln, die in den Aldi- Strumpfwollpaketen dabei waren, sind rauh, schwer und die Spitzen sind ungeschliffen. Zusammen mit der dünnen, spleißenden Strumpfwolle von aldi ist das stricken zum abgewöhnen.

Da meine Mutter mir aber genau diese Wolle in die Hand gedrückt hatte und sagte: strick mir mal bitte Socken, ich geb dir auch ein Honorar dafür, ließ es sich nunmal nicht verhindern.

Und so nahm ich das Geld was ich von meiner Oma zu Weihnachten bekommen hatte und wollte mir neue Nadeln besorgen. Zwischen den Jahren wäre der Laden in Buckow sicher zu, so nahm ich an, und bis nach Berlin wollte ich nicht fahren mit dickem Schnupfen und Robin zusammen. Gottseidank gibt es ja mittlerweile in Müncheberg, sogar von mir aus nur die Straße den Berg runter die "Kleine Handwerkstatt" die eine Marktlücke in der Region bedient.

Dort gibt es, wie ich feststellen musste, ausschließlich Bambusnadeln, also hab ich die gekauft. Ich hab meine üblichen Stärken 2,5 und 3mm genommen und jeweils 5,90 Euro pro Nadelspiel bezahlt. Ein guter Preis wenn man bedenkt daß das immernoch weniger ist als im Versandhandel mit Versandkosten. Die Stricknadeln sind von der Firma NEXT, man bekommt grundlegende Informationen auf der Seite des Produktes und bestellen kann man sie in der Wollfactory.

Tichiro hat auf ihrem Blog rausgefunden, daß die NEXT- Garne identisch zu denen von NORO sind, also ist davon auszugehen, daß die Nadeln ebenfalls von dort kommen. So kann ich guten Gewissens sagen, daß die Bambusnadeln aus meinem Lieblingsland Japan kommen.

Das Strickerlebnis ist ganz anders als damals. Die Nadeln sind erstaunlich stabil, nicht biegsam, geben nicht so arg nach und fühlen sich auch generell wertiger an. Und die Hersteller haben Recht, die Hände werden nicht kalt oder schwitzig und das geringe Gewicht ist wunderbar. Das Arbeitstempo ist dadurch deutlich erhöht und es strickt sich ganz angenehm, selbst wenn die Wolle eine Katastrophe ist.

Ich werd nicht dafür bezahlt das zu sagen, aber für die NEXT Bambusstricknadeln fürs Sockenstricken kann ich eine ganz klare Kaufempfehlung aussprechen: selbst für die Brettstricker ausgezeichnet stabil und angenehm. Könnt mir sogar vorstellen daß man im Flugzeug damit weniger Ärger hat. Klasse Nadeln, in nur einem Tag mehr gestrickt als vorher in den 2 Wochen davor.



Heute Mittag guckte ich nochmal in den Müncheberger Anzeiger, um zu überprüfen, welche der Veranstaltungen die ich besuchen wollte wann stattfinden, stellte fest daß ich einige ungewollt verpasst hatte und daß heute der letzte Tag des Osterknopfmarktes ist, den die frisch umgezogene Kleiderkammer veranstaltet.

Die Zeitschriftenanzeige sah so aus:

osterknopfmarkt.gif


Also schnappte ich mir schnell meinen Sohn, schwang mich ins Auto und fuhr rüber. französisches HäkelgarnNachdem ich mich durch das Gewirr von Eingängen, Treppen, Brücken und Gebäuden gekämpft hatte, fand ich die Räumlichkeiten und einige sehr nette und hilfsbereite Mitarbeiterinnen.

Es standen alte benutzt aussehende Stricklieseleinige alte, teils nicht funktionstüchtige Nähmaschinen dort und ein Stand war aufgebaut mit fertig in Celophan verpackten "Geschenktütchen". Und eine Kiste voll unverpackter "Nähkästchen", einem winzig kleinen Kartonboden gefüllt mit allerlei Nähzutaten.

Entweder waren die bunten Sachen schon an den ersten beiden Tagen weggegangen oder aber zu der damaligen Zeit, als die Sachen produziert worden waren gab es eher nur gedeckte Töne. Ich guckte mir erstmal alles an, und stellte mir mein eigenes Nähkästchen zusammen.

Nebenbei entdeckte ich goldfarbener Stofresteinige alte Schätze, etwa eine Strickliesel, ein Kästchen mit schönem bunten Stopfgarn, das ich schonmal in nem Buch gesehen hatte, und einen Stoffrest.

Jedes einzelne Röllchen Nähgarn, jeder Reissverschluss und überhaupt alle Teile und Knopfkarten ließ mich aufjauchzen. Sei es das grobe Leinengarn, das Stopfgarnkästchen oder ein Papierpäckchen mit Haken und Ösen. Auf jedem Etikett und jeder Verpackung entdeckte ich interessante und kuriose Beschriftungen. Schachtel mit buntem StopfgarnJeder Name verstetze mich in Erstaunen, wo überall in der DDR Volkseigene Betriebe, sogenannte VEB's gewesen waren die textiles hergestellt hatten. Einer meiner liebsten VEB's ist der VEB Wittenberge, wo die Veritas Nähmaschine gefertigt wurde, die ich als Dauerleihgabe von Rons Mutter erhielt. Ihr sollte ich vielleicht ein eigenes Kapitel widmen, aber so viel sei verraten: in "meiner" Veritas Nähmaschine steckt laut Fachmann (repaiert seit 50 Jahren vor allem Veritas) der Motor einer Singer Industrienähmaschine, nur der Kolben wurde auf haushaltsübliche Länge geschrumpft, wie er es ausdrückte.
Zwei Reißverschlüsse Reißverschlussdetail


Erbeutet habe ich also eine DDR Strickliesel, 2 weiße kuschelweiche dicke je 50g Baumwollhäkelgarne die, man höre und staune, in Frankreich von Georges Picaud hergestellt wurden und bei 60°C waschbar sind. NähgarnAußerdem einen Stoffrest eines goldenen Möbelstoffes mit Jaquardwebmuster ca. 1,50m lang, einen 78cm Reissverschluss, einen 20cm Reisverschluss für 95 DDR- Pfennig was meinem Mann zufolge so viel Wert war wie 19 gute Brötchen, ein Kästchen mit 11 von eigentlich 12 Knäulchen Stopfgarn aus der VEB Zwirnerei Sachsenring aus Glauchau in Sachsen für 50 DDR- Pfennig die Schachtel.Leinengarn An Nähgarnen 1000m "Astrafin Super" brauner Baumwoll Nähfaden "lilastern" merzerisiert aus der "Zwirnerei und Nähladenfabrik Astra" in Dresden, Obergarn mercerisiert 200m reiner Baumwolle die auch gasiert wurde in weiß, eine große Rolle cremeweißen Baumwollnähgarns ohne weitere Bezeichnung aber ziemlich dick und robust aussehend,vier verschiedene Nähgarne 2 Rollen "Dreiecckgarn" Baumwollzwirn in dunkelgrau und mittelbraun mit je 200m Lauflänge zu 75 DDR- Pfennig pro Rolle und aus dem VEB Oberlausitzer Textilbetriebe und als kleines Highlight ein sehr robustes aber zugleich glattes Leinengar in naturfarben.

brauner SticktwistDazu kommt noch ein Baumwollstickgarn in dunkelbraun der Marke "Elstra" , 5g und merzerisiert aus dem VEB Zwirnerei und Färberei Berga an der Elster und ein VIF Nahtband in mittelgrau ca. 1,5cm breit und 5m lang aus Baumwolle,Nahtband bis 40°C waschbar für 40 DDR- Pfennig und hergestellt im VEB Bandtex Pulsnitz.

Früher wurde wohl auch viel in Papier und Pappe (nachwachsende kompostierbare Rohstoffe) verpackt, so auch das Päckchen mit je 24 eisernen "Solidor Haken und Augen" für 23 DDR- Pfennig aus dem VEB Solidor Dresden bunte Knöpfedie auch 20 Jahre nach der Wende noch einen äußerst soliden und optisch gefälligen Eindruck machen.

Und was wäre ein Knopfmarkt ohne Knöpfe?Schachtel mit Druckknöpfen In meinem Fall waren es einige rote Plastikknöpfe, dunkelrote Textilknöpfe, lose dicke und dünne, große und kleine Permuttknöpfe in verschiedenen Stärken! Reines Perlmutt wo man sich im Laden heutzutage dumm und dämlich zahlt. Außerdem durchsichtige Plastikknöpfe, ein Plastikschächtelchen von "garantiert rostfreien" Druckknöpfen aus dem VEB Solidor Dresden mit 10 Stück die nagelneu aussehen und 2 kleineren die leicht brüniertHaken und Ösen sind sowie 3 Haken ohne dazugehörigen Ösen.

ein ungewönliches Päckchen mit Plastik- WäscheknöpfenDann kam noch eine große Knopfkarte mit garantiert mangel/koch/bügelfesten Textilen Wäscheknöpfen, eine kleine Knopfkarte mit großen geschliffenen Perlmuttknöpfen aus der Knopffarbik im Kyffhäuser, eine Knopfkarte mit kleinen 14mm und 10mm textilen Wäscheknöpfen einmal der Marke Prima und einmal die "rosten nicht" Original Astor Wäscheknöpfe.altmodische textile Wäscheknöpfe

Ganz besonders verpackt sind auch die 18mm breiten 10 koch- und mangelfesten "Hohwald komplex" Wäscheknöpfe aus Plastik mit einer rauhen Seite und zu 36 DDR- Pfennig das Päckchen.

Es war eine Reise vielfältiges Knopfsortimentin die Vergangenheit und wirklich wie so eine Schatzbergung. Der Nähmaschinenfachmann Herr Wendt sagte "in der DDR wurden die meisten Geräte für die Ewigkeit gebaut, denn die mussten möglichst lange halten" was ich aus der Erfahrung mit unserem Torgauer Mixer und Beilroder Nähmaschine aus der DDR, die deutlich älter als ich selbst sind, und die noch einwandfrei funktionieren. Ich vermute daher daß auch Nähzubehör diesen Ansprüchen an Langlebigkeit gerecht werden musste und auch wird.

Ich hoffe ich grabe noch viele solcher Schätze aus und berge noch mehr solcher Kostbarkeiten. Ich steh ja total auf Bücher aus den 50er Jahren und auf alte Werkzeuge. Auf meiner Wunschliste stehen noch alte Schuhmacher und Hutmacher, Schneider und sonstiger Werzeuge, Hutstumpen, eine Butterschleuder und ein Waschbrett.große Perlmuttknöpfe

Ach ja, als ich meine Beute bezahlte, fiel mir ein unscheinbares Blatt in die Hand, das sich als einige zusammengetackerte A4 Blätter entpuppte,noch mehr Perlmuttknöpfe und auf dem "Nähmaschinenführerschein" stand. Ich bekam ein Exemplar gratis mit nach hause. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr im nächsten Eintrag.


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Ich weiß ich hab schon lange nicht nehr gebloggt. Ich werde brav alles nachtragen. Um wieder in das regelmäßige Schreiben zurückzufinden, erzähl ich euch, was ich letzte Nacht geträumt habe.

Bild eines wollweißen Babyjäckchens mit Zopfmustern in der Mitte und Zopfmuster auf den ArmenIch stricke doch zur Zeit an meinem zweiten Babyjäckchen mit 2 Zopfmustern und hab den ersten Ärmel fast fertig. In meinem Traum war dieses Jäckchen über und über mit Zopfmustern voll. Ich strickte es dann fertig und vernähte Fäden und nähte weiße Knöpfe an. Plötzlich stellte ich fest, daß es garkeine Babyjacke mehr ist, sondern mir passte.
Alle waren aus dem Häuschen ob meines ersten "großen" Strickstücks und zwängten sich rein, obwohl einige von denen einen ganz schönen Bierbauch hatten und die Knopfleiste offen lassen mussten. Ich konnte es nicht fassen, daß ich mein erstes großes Strickstück gestrickt hatte und trug es mit Stolz und stellte die Anleitung sofort bei Ravelry in meinem Designer shop zum runterladen gegen Geld rein. Ich war überglücklich und fühlte mich großartig. Jaaa, ich habe tatsächlich von Ravelry geträumt.

Ich denke inspiriert ist dieser Traum von meinem Hamburg- Aufenthalt wo Tichiro jeden Tag einen anderen selbstgestrickten Pullover mit Knoten- und Zopfmustern anhatte und wo ich meine Zubettgehzeit nach hinten verschob, um ihre Bücher durchzugucken (sie hat hunderte und ich schlief direkt bei den interessantesten) und überwiegend die mit den Arans darin, ich konnte mich garnicht sattsehen. Außerdem hab ich von Tseas Wollfee eine Kopie eines Musters bekommen und hab das gestern angeschlagen.

Prompt hab ich geträumt, ich hätte den Maschenstrich gerafft, was leider immernochnicht der Fall ist. Ich hab am Montag meine Handarbeits- und Strickbücher neu sortiert und den neueren, die provisorisch in Kisten vegetierten ein neues Zuhause in meinem Handarbeitsbücher/Zeitschriften - Regal gegeben. Währenddessen nahm ich eins in die Hand, welches ich eigentlich ausmustern wollte, und darin war eine gute Zeichnung vom Maschenstich.


bild einer antiken SockenstrickmaschineUnd dann hab ich geträumt ich würde eine supergut erhaltene und funktionstüchtige Sockenstrickmaschine mit allem drum und dran auf eBay für 10EUR schießen und könnte nun auch meine Socken in 15 Min kurbeln.Dieses Video auf youtube hat mich echt schwer beeindruckt! Inspiriert ist dieser Traumschnippsel vermutlich davon, daß meine kuschelig warmen außen-Wildleder-innen-Lammfell - Winterhausschuhe aus Polen kaputt sind, ich mit den Sommerdingern gestern kalte Füße hatte, und nur wenige warme Socken besitze und die Kniestrümpfe die ich mir bei Kaufland geleistet habe sind dünn, haben weder Ferse noch Spitze und rutschen ständig runter. Für 2,99€ hätt ich echt mehr erwartet. Werd wohl demnächst wirklich mich mal an Kniestrümpfe stricken wagen, im Zweifelsfall kann ich ja immernoch Theresia fragen wenns Probleme gibt.

Der letzte Traumschnippsel war, wie ich versucht habe durch strategisch sinnvolle Maschenzunahmen einen hohen Span, den ich bei jemandem vermute, für den ich Mustersocken stricken will, auszugleichen, ohne meine verhasste Käppchen-Spickelferse stricken zu müssen. Oh mann, da soll mal niemand sagen, ich sei nicht vom stricken auch schon so besessen wie von anderen Hobbies. Und ja, ich hab auch schon vom Wolle spinnen am Spinnrad geträumt...

Ach ja, falls ihr euch fragt, wie ich mich noch so gut daran erinnern kann, was ich geträumt habe: Ich bin wegen drückender Blase um 3 Uhr irgendwas wachgeworden und habe dabei den Traum, der noch klar zu sehen war mir bewusst wiederholt und ihn mir bewusst gemacht. Danach, wieder im warmen Bettchen hab ich mir meinen PDA geschnappt, der immer neben meinem Bett in Greifweite liegt und alles sofort in Word aufgeschrieben, als alles noch frisch war. Als ich dann bloggen wollte, musste ich nur den PDA mit dem Desktop- PC synchronisieren und mir die Datei rüberziehen, ein paar Ergänzungen schreiben (ich hab weils mit der Winztastatur so anstrengend zu schreiben ist 25 minuten nur für die grobe Beschreibung gebraucht), Links setzen, ein Foto machen und schwuppdiwupp ist der Eintrag fertig.

Ich frage mich, ob ich die einzige bin, die von ihrem Hobby träumt.



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Endlisch sind sie fertig, meine allerersten Socken die ich für mich selber aus Sockenwolle gestrickt habe. Ich habe dazu das Garn "Kubanische Nächte" verwendet, welches ich vor langer Zeit bei Kirsten im handgefaerbt.com Onlineshop gekauft habe.

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Ich habe die Socken immer wieder wenn ich es zwischenschieben konnte gestrickt, einige Reihen zuletzt im Rügenurlaub Anfang Juli, also hab ich Monate dafür gebraucht. Ich habe dazu das 2,5mm Nadelspiel von meiner ersten Wollfee verwendet, von dem eine der Nadeln bereits unterwegs abgebrochen ist und dank schleifens trotz einiger Zentimeter Verlust wieder einsatzbereit ist. Für die Fersen habe ich dann immer die Aluminiumnadelspiele verwendet, da ich die Bumerangferse stricke und die ja doch etwas fester sein soll. Ich mag die Bambusnadeln irgendwie - mehr als ich gedacht hatte.

Man kann es zwar auf den Fotos nicht so gut erkennen, aber bei diesen Socken hat jede Reihe eine andere Farbe. Das liebe ich an diesen Socken so. Aber es kommt noch genialer, anstatt daß sich immer die selben Farben wiederholen, tauchten zwischendurch auch völlig neue Farben auf und verblüfften mich. Unter anderem waren das grau, graublau, dunkelblau, pink, dunkelbraun und andere. Obwohl die Schäfte für meinen Geschmack ein kleines bisschen zu kurz geraten sind, liebe ich diese Socken ganz besonders und trage sie schon hin und wieder ganz stolz.

Das nächste Sockenwollsockenpaar auf den Nadeln ist wieder für Ron. Für mich selber habe ich ein Paar Zopfsocken aus Lieskewolle begonnen und bin noch im ersten Mustersatz, da ich mich durch das Muster durchquälen muss. Fotos gibts, wenn man was erkennen kann.



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Weil das Werkbuch für Mädchen von Ruth Zechlin ja auch nicht mehr jeden geläufig sein dürfte, für mich aber einer der Schätze in meinem Hobbyregal ist, dacht ich mir, daß andere sicher auch mal diese Art von Schüchen ausprobieren wollen. Die folgende Anleitung ist der 14. Auflage des Buches entnommen, welches 1950 erschienen ist und ist bis auf die eine Übersetzung ins englische in der zweiten Klammer hinter dem Gleichzeichen ein Originalzitat.
weiße gestrickte Babyschuhe
Bündchen:
52 Maschen anschlagen (bei feinerer Wolle und Nadelstärke 2) und 6cm hoch, in der Runde, abwechselnd 2 rechte Maschen und 2 linke Maschen stricken. Anschließend eine Lochreihe (*2M rechts, 1 Umschlagen, 2 zusammenstricken* Wiederholen = *2st r, yo, k2tog*) arbeiten dann 3 Runden rechts stricken.

Oberteil des Fußes:
zwei Drittel der Maschen stillegen, aus einem Drittel (18 Maschen) das Oberteil des Füßchens 5cm lang hin- und hergehend stricken wie folgt: * 1 Reihe rechts, 2. Reihe links, 3. Reihe rechts, 4. Reihe links, 5. Reihe rechts, 6. Reihe rechts, 7. Reihe rechts, 8. Reihe rechts* ab dem Sternchen wiederholen, bis das Oberteil 5cm lang ist.

Verbindung zur Sohle:
An beiden Seiten des Oberteils die Randmaschen aufnehmen, so daß eine Verbindung zu den stillgelegten Maschen geschaffen wird. Zur Runde schließen, und dabei die Maschen so verteilen, daß vorn und beim Hacken je 18 Maschen auf der Nadel sind. Dann 3 Runden links, 3 Runden rechts, 3 Runden links stricken.

Sohle:
Weiter mit Rechtsmaschen, dabei immer in jeder Ecke eine Masche abnehmen, d.h. die letzte Masche einer Nadel stets mit der ersten der nächsten Nadel zusammenstricken, bis die Hacken- und die Spitzennadel keine Maschen mehr haben. Die restlichen Maschen der übrigen beiden Nadeln werden durch Maschenstich miteinander verbunden.
weiße gestrickte Babyschuhe
Ich persönlich bin wegen des Garns (50% Wolle und 50% Seide, silkdreams von Lang), welches eigentlich dickere Nadeln haben will als 2er und mir die 2er nadeln total verbogen hat nach einigen Schritten von der Sohlenanleitung abgewichen (und ich hab nur eine statt 3 Runden nach der Lochreihe gestrickt). Ich habe einfach die Spitzennadel glatt rechts weitergestrickt, bis sie die richtige Länge hatte und hab dann alle anderen 3 Seiten zusammengenäht (ganz schön fummlig).

Die Form ist witzig quadratisch - solche Babyschuhe hab ich in "meinem" Wollladen "Fadeninsel" in Berlin - Kreuzberg auch schon gesehen gehabt und gleich toll gefunden. Also ich denke es werden noch einige Babyschuhe folgen, aber garantiert nicht aus diesem Garn, welches auch schlimm pillt.

Dafür daß in dem Buch nur das fertige Produkt gezeigt wird und die zwischenschritte nicht vorher mit Fotos klar werden, hat es sich sehr leicht gestrickt (mal von den hundert Maschen in der Runde nach der Oberseite abgesehen, weil das mit 2er Nadeln einfach lange dauert) und alles wird beim arbeiten ersichtlich.



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Vergangenes Wochenende habe ich als Helfer auf den diesjährigen Anime Marathon geholfen, der dieses Jahr in Erkner stattfand. Ich habe dort einen Workshop zum Thema "japanische Geschenke selber nähen" geleitet, den ich auf dem Anime Marathon schon seit 5 Jahren anbiete.s_babysocken2.jpg Da man auch als Helfer mal Leerlaufzeiten hat oder Momente, in denen man aufmerksam zuhören muss, die Hände aber beschäftigen muss um sich nicht vor Nervosität die Finger aufzureissen, habe ich was kleines schnelles angeschlagen. Diese Babysöckchen sind mit 6M pro Nadel angefangen und mit 7M pro Nadel im Fußteil (nach der Ferse) gestrickt. Als Besonderheit habe ich Thersias vekürzte Spitze gemacht und finde diese für Babysocken absolut genial. Da ich keine Wollnähnadeln dabeihatte, habe ich mit einer Häkelnadel Stärke 2 vernäht. Übrigens habe ich für diese Babysöckchen die Reste der ersten ZoSo- KALSockenwolle (die gute 4fädige von Frau Lieske) verwendet und mit den 10cm Handschuhnadeln in Stärke 3 von addi gestrickt, die mir Theresia geschickt hat.

Gestern abend waren viele Helfer und auch ein paar Gäste des Anime Marathons zusammen Dinieren und bei dieser Gelegenheit habe ich einem meiner langjährigen Freunde und Blogleser Lothar, der schon - wie einige andere Männer - häkeln kann, das stricken beigebracht. Zuerst rechte und linke Maschen im Wechsel, dann glatt rechts und dann die Zunahme durch Aufschlingen und schließlich die Abnahme durch rechts zusammenstricken. Er lernt schnell und ist sehr talentiert. Bravo Lothar! Mein Uropa väterlicherseits ist Fischer gewesen und er konnte gut stricken, was er meiner deutschen Oma auch beigebracht hat.



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Das Wollschaf fragte nach einer Anregung von Tammina:

Ich stricke, aber ...
(führe diese Aussage nach eigenem Gutdünken weiter)

... das ist nicht alles was ich an Handarbeitshobbies habe. Ich arbeite mit Ton, filze nass und mit der Nadel, spinne gelegentlich wenn ein Rad zur Hand ist, mache Schmuck selber aus Perlen und Edelsteinen, besticke mit Perlen, mache Perlentiere, webe, Kammwebe, sticke, bastel mit Papier, nähe mit großer Begeisterung, häkel auch selten mal, male, zeichne, tuschmale, färbe, knüpfe und nicht allzu selten mische ich einige der aufgezählten Sachen.

... dummerweise habe ich dazu nicht alles an Strickkram, was ich gerne hätte. Ich würde sterben für einige mehr von den tollen Rosenholznadeln oder auch mal Veilchenholz oder Ebenholznadeln. Einige kleine Zubehörteile, die ich praktisch finde, vermisse ich teilweise schon arg und wenn ich könnte, dann würde ich mich mit Seidengarnen, Alpakagarnen, Kaschmirwolle, Woll- Seidengemisch - Garnen und vor allem mit Colinette - Garnen eindecken.

...am liebsten würde ich mit meinem gestricke nicht nur meine Nerven beruhigen und meine Hände beschäftigen und meine Seele befreien, sondern auch ein bisschen Geld verdienen. Das wär mittlerweile so ein kleiner Traum von mir, wenn das klappen würde.

Haddu dir ja mal wieder was feines ausgedacht, Tammina! *wink* *smile* Ich wollte eigentlich auch was einreichen, aber irgendwie hab ich vergessen die Frage aufzuschreiben und die ist wieder untergetaucht.



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Ui, genau 1 Jahr ist es jetzt her, daß ich meinen ersten Eintrag veröffentlicht habe.
Meinem Blog mache ich zum Geschenk, daß ich das Aussehen jetzt endlich so angepasst habe, wie ich es die ganze Zeit schon haben wollte. Ich erkläre hiermit die Bauarbeiten für beendet. Das was jetzt noch kommt sind Kleinigkeiten, die ihr nicht sofort so offensichtlich sehen könnt, wie das neue Design jetzt. Auch ein paar neue Seiten werden dazukommen, ebenso wie Einträge die liegengeblieben sind vor allem jede Menge Fotos, die noch warten bereits fertige Einträge zu illustrieren.

Und euch, meinen treuen Blogleserinnen und Lesern mache ich auch ein Geschenk. Ich habe in letzter Zeit eine Menge Sachen auf eBay besorgt um gebührend feiern zu können. 3 englische Strickzeitschriften, 1 englische Strickzeitschrift - Sonderausgabe, 1 Stricktool und einige andere Sachpreise warten auf ihre neuen Besitzer. Die schnellsten, die mir heute einen Brief mit einer 1,44 EUR Briefmarke zuschicken die den Poststempel von heute oder morgen (manchmal kann man Briefe am Nachmittag in den Briefkasten werfen und sie werden erst am Tag darauf versendet) tragen und meinen Blogtitel enthalten gewinnen. Die Briefmarke brauche ich, um Euch den Gewinn zuzuschicken.

Ich hoffe, daß viele von euch mitmachen und auch, daß euch mein neues Design gefällt. An dieser Stelle herzlichen Dank an Tina und Rüdi für ihre aufopferungsvolle Hilfe und ihre guten Ratschläge. Danke auch an alle, die ich hierdurch kennengelernt habe und die mir weiter die Treue halten. Auf ein gutes zweites Jahr!

Eure Elisa



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Gestern endlich kam das Päckchen, was Kirsten von handgefaerbt für mich am letzten Montag verschickt hat. Ich hatte mir schon Sorgen gemacht, daß die Post es verschlampt hat, denn die Arme hat gerade massiv mit solchen Fällen zu kämpfen und sie hatte auch schon den Nachforschungsantrag gestellt, aber gottseidank ist ja alles gutgegangen.
images/s_kirstenstraenge.jpg Ich habe heute mit ihr telefoniert und einige interessante Dinge erfahren. Wir beide sind da gerade am was tüfteln, vielleicht wird ja sogar was draus. Sie ist eine äußerst bemerkenswerte Person und schlägt sich äußerst tapfer durchs Leben. Und sie versucht es einem so einfach und so schön wie möglich zu machen und experimentiert mit verschiedenen Wollsorten um viele zu finden, die möglichst weich sind und ohne Knoten und so. Im Laufe des Januars und des Februars konnte ich mich einige Male nicht beherrschen und habe ein paar Stränglein bei ihr bestellt. 6 Sockenwollstänge und einen Strang Merinowolle die sie als Färbewolle verkauft. Ich will die garnicht selberfärben, ich will Babysachen daraus machen. Der Tag, an dem ich die meisten meiner Stränge (3) erbeutet habe, war besonders, denn zu Ehren von Kirstens Mann der Geburtstag hatte, gab es ab 3 Strängen 50g unifarbene Sockenwolle dazu geschenkt. Als ich gestern alles ausgepackt und überglücklich bestaunt und betastet habe, hab ich es nicht wirklich verstanden. Auf ihrer Karte die im Päckchen dabeiwar schrieb Kirsten, daß es doch blöd ausgesehen hätte, wenn ich zu meinen 7 Strängen noch so ein fizzelchen von 50 traurigen Gramm Garn in einer Farbe dazubekäme. Also hat sie mir 100g dazugepackt, die farblich passen würden. Ich wunderte mich, daß beige (das einzige unifarbene in der Sendung) so gut zu rottönen passen soll, schaffte es aber nur die Männersache zu wickeln. Als ich heute morgen die Bestellungen verglich, stellte ich fest, daß ich die bestellten 100g Merinowolle in weiß (auf dem Foto zumindest) nicht erhalten hatte aber dafür einen Strang Sockenwolle in meinen Farben, den ich nicht bestellt hatte. s_kirstenwollknaeuel.jpg Das verwirrte mich so sehr, daß es der Auslöser für meinen Anruf bei der eh schon mit Anrufen gebeutelten Kirsten war. Zusammen stellten wir also fest, daß das beige die Merinowolle ist (das sieht auf meinen Fotos auch weiß aus, also nicht wundern, die glatte Oberfläche reflektiert das Licht sehr gut) und daß sie mir statt 50g Uniwolle gleich einen ganzen Strang, den sie noch übrig hatte mitgegeben hat. Einen ganzen Strang hat sie mir geschenkt! Nachdem ich mich 5 Minuten am Telefon über meine eigene Verwirrung krankgelacht habe und vor lauter Lachen Tränen in den Augen hatte, war meine Freude riesig. Bei mir eingezogen sind jetzt also ein unbenannter Strang, nennen wir ihn "bunter Lolli", ein Strang naturbelassene weißbeigefarbene superweiche Merinowolle, "Sonne über Afrika" den Kirsten für mich nachgefärbt hat, weil ich so todtraurig war, daß er schon weg war, dann "Kubanische Nächte", eine Männersache (großes Lob an Herrn Handgefärbt für seine Arbeit und sein Gespür für Farben) aus der Einführungsfärbung, und dazu den "Kometenschwarm", das "Sonnensystem" und das geniale "Sternenfeuer". Gewickelt kommen die Farben völlig anders. Ich kann es kaum erwarten die Männersache und die kubanischen Nächte anzustricken, die sind von den Farben her absolut genial. Beim wickeln halfen übrigens neben Ron auch zwei meiner Kolleginen, da wir gestern Vormittag aufgrund von Netzwerkproblemen nicht an unserem Projekt weitermachen konnten.



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Ihr erinnert euch doch sicher, daß ich letztens geplant hatte Fremdzukaufen. Nun, ich habe es wirklich getan. Ich habe meiner Nachbarin einen Umschlag mit Geld, der Banderole meiner verbrauchten Wolle und der Adresse von dem Frankfurter Wollladen gegeben und da die so komische Öffnungszeiten haben (MI und FR von 15 -18 Uhr), hat sie es erst gestern geschafft dort hinzugehen. s_wollbabyfaeustlinge.jpgLeider hatten sie keine 6fädige Wolle, sondern "nur" die 4fädige und so habe ich weitere 5 100g Knäuel der guten "Riesaer Betten Schurwolle natur in cremeweiß" meinen Vorräten hinzugefügt. Das ist die selbe Wolle, aus der ich die Socken für meinen Papa und meine allerersten Socken, sowie die drei Paar Babysocken gestrickt habe. Und weil ich so happy war, daß ich endlich meine im Dezember begonnenen Babyfäustlinge zuendestricken kann, hab ich natürlich gleich dazu gegriffen und diese Ruckizucki fertiggestrickt. Bei 5 Maschen pro Nadel (3er 10cm lang Buche) waren die 14 plus 16 Reihen für Bündchen und Handteil bis zur Abnahme wirklich schnell erledigt und dann hab ich wie auch schon bei den Seidenfäustlingen festgestellt, daß ich Kordeln gleich welcher Art zu dick finde und wieder eine 90cm lange Schnur aus gehäkelten Luftmaschen produziert. Und wieder ein Projekt mehr fertig.

Und ja, was lange währt... endlich habe ich Fortschritte zu vermelden... ich habe am 14 August letztes Jahr zum zweiten Mal Rons Socken angeschlagen, und irgendwann später noch ein drittes Mal. Da mir weder die 3er Nadeln, noch die 2er Nadeln ein zufriedenstellendes Maschenbild lieferten, hab ich die Socken also auf 2,5er addi Nadeln gestrickt und siehe da, die 68 Maschen haben, wie Kabas Mutter Malene schon sagte gereicht. Und da Ron ja riesige Riesenfüße hat, war das mit den dünnen Nadeln eine ganz schöne Qual bei Schuhgröße 45/46 hab ich die erste Socke jetzt fertig und die zweite hat den Schaft halbfertig. Und die Socke passt wie angegossen und sogar das Muster gefällt. Ich hatte mich gezwungen, die Socke immer in den Mittagspausen seit dem 11.12.2006 auf Arbeit weiterzumachen, und so wuchs sie auch nur sehr sehr langsam, erst in den letzten 2 Wochen habe ich auch abends und am Wochenende immer ein bisschen zuhause weitergenadelt. Das Muster ist total schick und Ron gefällt es. Allerdings war das Bündchen nicht fest genug und so hab ich die zweite Socke eben statt mit 1re und 1li mit einem 2re und 2li Bündchen gestrickt, wenn das besser ist, dann mach ich das in Zukunft für seine Socken immer so. Ist doch egal daß das Bündchen nicht bei beiden gleich ist, das ist schließlich mein allererster Versuch mit Sockenwolle und da kann man sowas sicher noch verschmerzen. Ich bin nunmal noch nicht so lange am Sockenstricken, auch wenn ich mittlerweile auf 5 1/2 Paar Socken komme. Mein Papa amüsiert sich ja heute noch über die viel zu großen Socken die er zu Weihnachten bekommen hat... ^_^;;
Hm, ich hab jetzt soviele Sachen fertig, aber so wirklich geleert haben sich die zwei Kisten mit meinen Strickprojekten, die im Wohnzimmer neben unserer Couch liegen, weil Ron es nicht gerne hatte, daß meine angefangenen Strickprojekte in der ganzen Wohnung verstreut lagen, nicht. Hmmm... ich hab noch ca. 8 WIPs auf den Nadeln und eigentlich müsste ich mit denen fortfahren, die die dünnste Wolle haben, aber darauf hab ich nicht wirklich Lust... Oh, Hilfe. Ich fürchte aber, daß ich in absehbarer Zeit neue Rundstricknadeln und Nadelspiele von addi anschaffen muss, weil ich einige Wolle abbauen will, die andere Stärken erfordert als die, die ich jetzt schon habe. Außerdem hab ich gerade ein überwiegend strickiges und doch völlig unwolliges Projekt in der Hinterhand und bin gespannt, wann ich damit loslegen kann und wann endlich das benötigte Material dafür eintrifft, es ist schon einiges am Laufen, aber leider lassen mich noch einige Leute zappeln. Ihr erfahrt es natürlich als erste, wenn es soweit ist, bis dahin und fürs erste ein schönes Rest- Wochenende und einen guten Start in die neue Woche.



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Sie sind fertig, meine ersten Seidenbabyfäustlinge.
Angeschlagen habe ich 28 Maschen auf einem 3er Nadelspiel und dann ging es 21 Reihen im Bündchenmuster, ich entschied mich wie in der Anleitung 1 rechts und 1 links zu stricken und danach waren dann nochmal 27 Reihen rechts und dann die Abnahme und erstaunlicherweise waren die Schwierigkeiten nur am Anfang, später ging es so richtig flott. s_seidenfaeustlinge.jpgIch fürchte allerdings, daß diese verhältnissmäßig dicke Seide etwas zu grob für Fäustlinge ist und da das Teilen des 12fädigen Garns sehr zu meinem und Rons Leidwesen fehlschlug, werde ich es mal mit dem anderen Seidengarn versuchen, was ich noch habe. Vielleicht trau ich mich dann auch an einen kleinen Daumen. Achso, und ich hab dann sowohl mit meinen Stricklieseln, als auch die auf 2 Nadelspiel- Nadeln Kordelvarianten ausprobiert, aber da die alle zu dick waren, hab ich mich entschieden statt einer Kordel einfach eine Schnur aus gehäkelten Luftmaschen zu verwenden. Sieht schick aus, ist reißfest und passt besser zu den kleinen Fäustlingen.
Und praktisch ist es auch noch, weil ich gehört habe, daß Babys gerne Socken und Handschuhe ausziehen und in einem Artikel der aktuellen Ausgabe von "Baby", der Apotheken - Familienzeitschrift schrieb eine Mutter davon daß Handschuhe, Mützen und Schals in "Weißnicht" wohnen, denn sie seien nie da wenn man sie braucht und das würde ich dann doch gerne vermeiden. Und ich erinnere mich als Kleinkind selber solche verbundenen Handschuhe gehabt zu haben und die hab ich nie verloren und davon hatte nicht nur meine Mutter was, denn Winter in Sofia sind immer sehr kalt und Schneereich gewesen. Man möge mir das leicht unscharfe Foto verzeihen, aber die anderen 6 Fotos waren alle entweder noch mehr unscharf ohne Blitz oder total überbelichtet und selbst mit Filtern nicht korrigierbar mit Blitz.



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Heute habe ich den ersten von zwei Babyfäustlingen aus der Seide, die von der zweiten Mütze übriggeblieben ist angeschlagen, muss aber sagen daß für so finzelige Projekte die Seide schwer zu arbeiten ist am Anfang, mal sehen, wie das noch weitergeht. Außerdem hatte ich letzte Woche den Babypullover von Seite 11 vom One Skein Wonders Buch angeschlagen, Ich habe mit der 3fädigen Wolle von Frau Lieske 144 Maschen auf meiner 3er Rundstricknadel und es geht nur verdammt langsam voran, weil das so ewig dauert eine Reihe zu stricken, trotz der addi Qualität. Ach ja, und von der Sandra kam ein Päckchen an, mit Wolle für ihr Mädchen, mit dem sie schwanger ist. Ich habe natürlich prompt angefangen was daraus zu machen und habe das erste Projekt schon halb fertig. Uff, so dünne Wolle (muss die 2er Nadeln nehmen) schlaucht ganz schön. Ich überlege schon, ob ich für eines oder zwei der weiteren geplanten Projekte die Wolle nicht doppelt nehme. Ich habe für den Babypullover übrigens nur deswegen 3fädige Wolle genommen, weil ich die möglichst bald alle machen will. Das war definitiv ein Fehlkauf. Eigentlich wollte ich wieder die 4fädige Naturwolle haben, aber Frau Lieske hatte nur die 3fädige geliefert bekommen und da ich schon seit Monaten keine mehr hatte, war ich so ausgehungert daß ich 5 100g Knäule gekauft hab. Aber die 3fädige mag ich nicht für Socken verwenden und so muss ich mir andere Verwendungsmöglichkeiten ausdenken.
Ich glaube ich werde jetzt etwas genauer nach der Adresse des anderen Wollstandes suchen und wenn ich sie finde meiner Nachbarin Monique ein bisschen Geld geben, damit sie mir in Frankfurt/Oder, wo sie arbeitet ein paar Knäule von der dicken Naturwolle besorgen kann, bis Frau Lieske endlich die 4 - oder 6fädige Wolle bestellt hat. Es ist zwar gemein "fremdzukaufen" und ich fühl mich da nicht ganz wohl bei, aber es ist ja nur ein Provisorium und in Zukunft hoffe ich, daß der Lieferant von Frau Lieske ein bisschen in die Puschen kommt.
Ich hab übrigens ein paar Büschel von der Wolle die ich in Friedersdorf auf dem Dampfflügen frisch vom Schaf geschenkt bekam mit kaltem Wasser und ein bisschen Reibung gewaschen. s_wollfasern.jpgUnd aus grau wurde weiß. Und die ganzen Strohstückchen und anderen Dreck hab ich mühevoll rausgelesen und die Wolle mit ein bisschen trockentupfen getrocknet, denn dank dem Lanolin war die Faser an sich nicht feucht. Irre. Und sooooo weich selbst am Hals. Und diese lustigen Locken, fast wie die Haare der Schwarzafrikaner. Ich weiß zwar nicht welche Schafrasse das war, aber ich weiß daß Frau Lieske am 10 März ihre Schäfchen scheren wird und hoffe daß Ron und ich bis dahin den Weg nach Polen finden, damit ich endlich mein Spinnrad kaufen kann, vom Weihnachtsgeld meiner Oma. Hm, vielleicht krieg ich da auch ne Haspel. Und Lammfellhausschuhe auch - meine billig Platikschuhe mit Lammfelleinlage die mir Rons Mama geschenkt hatte sind nun endgültig komplett zerissen, also ist das auch ok, ich weiß nämlich daß die Polen die Lammfellschuhe mit Leder beziehen und manchmal sogar noch eine Sohle drannähen. Und daß sowas länger halten muss als die lächerlichen 3 Monate die die ich von Rons Mama bekommen habe, ist vorherzusehen. Und dann werd ich endlich meine eigene Wolle spinnen. Und eine Trommelkardiermaschine hat Birte Böhmisch in Dahmsdorf, das ist die Frau, wo ich schon letztes Jahr den Filznachmittag mitgemacht habe, über den ich schon berichtet habe. Ich werde selbstverständlich berichten, wie es damit weitergeht.



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... daß ich die anhatte. Fast 25 Jahre um genau zu sein. Den oberen Pullover hat meine Mama nach einer Vorlage von meiner Tante Karin gestrickt. s_elisapulloverchen1.jpg Der Pullover von Tante Karin war mit einer Strickmaschine gestrickt, meine Mama allerdings hat das handgenadelt und dann bestickt. Sie erzählte mir heute - ich war in Berlin um ein bisschen Zeit mit meinem Cousin Wanko zu verbringen, der gerade kurz in Berlin ist und morgen schon nach London weiterfliegt- daß ein Knopf fehlt und daß ich als Baby gehasst hab wenn man mir was über den Kopf stülpt, also hat sie das Modell insoweit verändert, daß sie eine sich überlappende Blende an der einen Schulter gestrickt hat , die mit 2 Knöpfen geschlossen wird. Sie hat es mir ganz genau gezeigt und ich bin total stolz, daß sie das so ganz ohne Anleitung so gut hinbekommen hat. s_elisapulloverchenuroma.jpg Sie hat mir auch erzählt, daß sie das stricken erst gelernt hat, nachdem ich geboren war und daß es wohl eine Phase im Leben von Menschen, wenn sie sich aus ihren Sorgen freistricken wollen, weil alles so verstrickt ist. Nette Theorie. Der untere Pullover ist etwas ganz besonderes. Die Uroma mütterlicherseits, an die ich mich partout nicht erinnern kann hat diesen Pullover für mich gestrickt mit ganz viel Liebe und mit den selben Zopfmustern die auch die Sandra kürzlich ausprobiert hat. Aber das ist nicht alles. Meine Uroma hat die Wolle die sie dafür verwendet hat auch selber gesponnen aus einer einheimischen bulgarischen Schafrasse, die so ein seltsames weiß- gelbes Fell hat. Noch hatte ich keinen Platz um diese Schätzchen mit in den Fuchsbau zu nehmen, gestern hat meine Mama mir einen bunten Mohairpulli geschenkt, den ich noch schleppen musste, noch nicht anprobiert hab und den sie eigentlich vorhatte wegzuwerfen. Die anderen niedlichen Babysachen, die meine Mama noch von mir aufgehoben hat - unter anderem ein Mützchen und Schühchen konnte sie gestern leider nicht finden, aber ich wette bis zu dem Zeitpunkt wo ich sie abholen kann, wird sie es sicher noch schaffen. Ich habe ihr übrigens mein gestern fertiggestelltes Mützchen zum zeigen mitgebracht und sie war völlig begeistert davon. Aber so begeistert war ich von dem gestrigen Tag nicht, muss ich sagen, es ist einiges nicht ganz optimal gelaufen und daß ich keinen einzigen meiner Lieblings- (und erreichbaren) Läden aufsuchen konnte, obwohl ich doch ein paar Sachen brauche, ist sicher ein nicht unerheblicher Grund dafür. Ich mein erst kommt mein Cousin nicht aus dem Knick und dann pure Hetze. Und er ist ab morgen im Strickerparadies London und ich sitze hier in der Pampa fest ohne Auto und Aussicht nach Buckow, Rüdersdorf (da sind die Läden) oder zu nem Discounter für einige andere Sachen zu kommen. Hm, und im Internet kann ich auch nicht bestellen, weil ich erstmal Kirsten bezahlen will und da muss ich erst eine Webseite fertigmachen fürs Geld. Hilfeeeee, dabei will ich doch nur 1 Nadelspiel in 2,5 aus Metall und ein Set Handschuhnadeln aus Metall oder Rosenholz weil ich mich mit Bambus nicht anfreunden mag - vor allem wenn Elena mich gewarnt hat, daß die gerne brechen, wenn man damit Bumerangferse strickt und die eben ziemlich fest gezogen werden muss. Ich hasse es, wenn ich so in der Luft hänge und ich hasse es, wenn ich mich nichtmal motivieren kann meine versprochenen Mails zu schreiben oder nach Motivation zu bitten.



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So, nu ist es fertig und ich bin total zufrieden mit dem Muster. hab beim fotographieren meine PDA -Hülle in den Rand geschoben, damit man das Lochmuster besser sehen kann, allerdings sieht es jetzt weiter oben so eckig aus. ^_^; s_babymuetzchen2.jpg Wie schon beschrieben, hab iich mich diesmal an die Anleitung gehalten und bis auf daß es bei mir eine Reihe länger ist vor dem Mustersatz, ist das Modell identisch mit dem aus dem "One Skein Wonders" Buch. Das einzige, was ich etwas abwandeln musste, war, daß ich, nachdem im Lochmuster ja unheimlich viele Maschen zusammengefasst werden, auf eigene Faust in der Reihe darüber wieder soviele Maschen zugenommen habe (überwiegend einfach durch Umschläge) daß ich auf die ursprüngliche Anzahl an Maschen komme, weil ich mir nicht vorstellen konnte daß es sinnvoll ist, so extrem viel abzunehmen und auch weil in der Anleitung bei den Abnahmen in der Mützenspitze die ursprüngliche Maschenanzahl angegeben war. Wenn ich überlege, daß da so ein kleines Wesen mal reinpassen wird, bin ich ganz entzückt. Ich stelle mir vor, wie dieser Pikotrand, der mir unheimlich gut gefällt, das kleine Gesichtchen einrahmt und daß das Mützchen durch seine Seidenfaser temperaturausgleichend sein wird und daß das Kleine dadurch einen schönen Start ins Leben haben soll. Ich werde sicherlich noch viele Babysachen stricken, so viel wie ich nur kann, und ich freue mich schon darauf - mindestens genauso, wie wenn ich mal Mama bin, so wie einige meiner Leserinnen, und dann meine selbstgestrickten und selbstgenähten Sachen mal angezogen sehen kann. So und bevor ich jetzt komplett philosophisch werde, pack ich lieber noch schnell das beste Foto dazu, damit ihr selber sehen könnt was ich geschafft hab. Der Durchmesser beträgt übrigens 40 cm.



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Da im Febuar und März die Farben grau, weiß und blau dran sind, und ich noch einen blauen Wollrest hatte, hab ich eben spontan ein Rechteck gestrickt und dieses zu einem Täschchen zusammengenäht.s_wolltasche.jpgWer weiß, vielleicht trau ich mich auch bald, es in der Waschmaschine zu filzen. Allerdings weiß ich nicht ob es Sinn macht, in den Hohlraum ein bisschen Noppenfolie einzunähen oder ob ich warten sollte bis ich noch andere solche Sachen hab, weil ich ja nicht die ganze Maschine nur für so ein bisschen mit 95° C annmachen will, jetzt wo alle was von CO² Reduzierung und Energiesparen reden.Tips sind wie immer gern gesehen, immer her damit!



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Das Wollschaf fragte nach einer Anregung von Monka:

"Ich habe gerade ein paar glatt rechts gestrickte Socken in Arbeit. Bei gemustertem Garn ist klar, wann man mit der Ferse anfängt. Aber bei uni? Wie machen das die Anderen? Reihen zählen damit beide Socken genau gleich lang werden oder wie ich die zweite Socke einfach drauflegen und abschätzen? Das gleiche Problem besteht ja bei Pullovern wenn man glatt rechts strickt?"

Also vor der Pullover - Herausforderung steh ich noch, aber bei nichtgemusterten Socken ist es leicht. Ich habe 2 Reihenzähler und arbeite auch mit denen. Also zähl ich bei der ersten Socke immer schön mit und lass die Zahl dann stehen. Bei der zweiten Socke nehm ich den zweiten und stricke solange bis beide Zahlen identisch sind. Das erscheint mir praktisch und hat sich bewährt. Und wenn man auf die Unisocken Muster mit Rapport stricken will isses noch praktischer.



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Jaaa, ich hab es geschafft, mein erstes Babymützchen fertigzustricken in nur einer Woche Und gewaschen hab ichs auch. Soooo weich, so glänzend, so wunderschön. s_elisaserstebabymuetze.jpg Leider etwas zu weit, sodass es vom umfang her laut der Frau meines Bruders locker einem 12 Monate alten Baby passt, aber hauptsache fertig. Leider haben 50g nicht ganz hingehauen bei 128 Maschen, ich musste einige Reihen vor Schluss noch von meinem zweiten Knäuel nehmen. Beim bügeln hatte ich etwas Schwierigkeiten aber seht selbst. Sieht nicht so aus, wie in dem Buch, aber diese Variante ist trotzdem toll.


Und weil mir das soviel Freude gemacht hat, hab ich gleich aus der selben Wolle das selbe Modell nochmal begonnen. Und wie auch schon bei den beiden Mützen davor musste ich es 2 Mal aufmachen. Dann hab ich mich an die Rechenmethode erinnert und hab die Maschenanzahl berechnet. Hab jetzt also statt 128 nur 92 Maschen auf 3er Nadelspiel angeschlagen und mich auch diesmal peinlich genau an die Anleitung gehalten, auch was das Reihenweise stricken und dann erst zur Runde schließen angeht. Und diesmal hab ich mich sogar an das Lochmuster getraut. Die eine Sache, namentlich ssk (slip slip knit) hab ich auch erst durch ausprobieren verstanden, weil auch die Skizze aus meinem Stitch´n bitch knitting diary nicht eindeutig genug war. Jetzt nurnoch die richtige Höhe erreichen und dann kann ich mich an die Abnahmen machen. Gott, das Modell ist wirklich reizend. Und passen müsste es eigentlich auch, weil auf der Banderole 23 Maschen gleich 10cm draufstand und ich um 40cm zu erhalten eben einfach das vierfache genommen hab. Ich halt euch über meinen Fortschritt auf dem laufenden!



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Babysocken kann ich schon, aber da reicht mir nicht mehr. Und da ich mich in beide Modelle die in meinem neuen Buch "One Skein Wonders" verliebt habe, hab ich mir gedacht, das Eylet Baby Bonnet muss es sein. Wie auch schon bei meiner ersten "großen" Mütze musste ich zweimal auftrennen und neu anfangen. Grrr. Im Buch ist ein verhältnissmäßig dickes Schurwollgarn angegeben, ich aber werde meine von meinem Weihnachtsgeld gekaufte Seide "Kanpur" von Anny Blatt aus Frankfreich, die ich in der Fadeninsel besorgt hab verwenden. Ich hab beschlossen das Eylet Muster erstmal wegzulassen um zu sehen wie das überhaupt geht. Der Anschlag nennt sich übrigens Pikot und ich hab den dann letztendlich mit ner dünnen Häkelnadel unterstützt weil es sonst anders nicht geht. Ach ja, ich stricke statt wie empfohlen mit einer 3er -5er Nadel mit einer 3er Nadelspiel. Weil mir beim zweiten Versuch diese Zapfen nicht gefallen haben, hab ich die Endmasche und eine aus der Mitte herausgehäkelte Masche nochmal zusammengestrickt. Viiiel besser.



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s_elisaserstemuetze.jpgWow, da isse nun, meine allererste Mütze. Hat voll Spaß gemacht die zu stricken und Ron hat gemeint daß die linke Seite schöner ausschaut und daher wurde die linke Seite zur rechten erklärt. Laut Tammina würde die Mütze durch waschen und trocknen eventuell im Bündchen etwas fester. Muss ich noch ausprobieren. Ich liebe die Farbe. Hab so ziemlich genau 100g verbraucht, hab also noch 100g. Mal sehen, vielleicht mach ich aus der tollen Colinette graffity "charcoal" (die auf der colintette Webseite nicht mehr ofiziell gelistet ist) noch ein Barett für mich. Aileen macht mich ja ganz neugierig, sie ist nämlich total süchtig danach Baretts zu stricken.



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Vor genau 7 Tagen ist er erschienen, der Nachfolgeband von One Skein - One Skein Wonders. Enthalten sind 101 Projekte und ich wollte dieses Buch schon seit Dezember gerne haben. Draußen war es etwas stürmisch als ich mein Buch von der Post abgeholt hab, weil es zwar gestern schon zugestellt wurde, aber leider nur so eine dumme rote Karte im Briefkasten wartete und nicht das Buch. Als ich aus dem Auto ausstieg zum reingehen war von einem Orkan nur vom Geräusch her etwas zu erahnen, doch als ich mit dem Buch unter dem Arm zum Auto zurückging musste ich mich zum überqueren der Straße gegen den Wind stemmen, das Werbeschildchen einer großen deutschen Tageszeitung mit 4 Buchstaben flatterte wie ein Windmesser und selbst die massiven Verkehrsschilder bogen sich. Das Buch ist voll mit tollen Projekten. Von der AUfmachung her fand ich den Vorgänger zwar besser, weil in One Skein Wonders nämlich nur im Mittelteil des Buches Vollfarbfotos enthalten waren und der Rest nur so in Schwarz - Weiß Look aber eben in zartrot gehalten ist. s_oneskeinwonders.jpgAuch die Erklärung der verwendeten Begriffe ist unvollständig und, wenn man kein anderes englischsprachiges Buch zur Hand hat zum Nachschlagen, für Strickanfänger nicht so vorteilhaft. Enthalten sind 3 Babymützen, Babyschühchen, 2 Babypulloverchen, 19 Mützen für größere Größen, davon eine gefilzte, und 3 Baretts, eines davon mit einem Aranmuster. Außerdem enthalten sind Schals, Überwürfe, Jäckchen, einige Kragenvarianten, Haarbänder, Socken, Taschen (auch einige gefilzte), Beutel, verschiedene Handstulpen, Kissenbezüge, Serviettenringe, ein Teekannenwärmer, eine Handytasche, ein Gürtel, zwei Haarspangen, gestrickte Blumen, verschiedene Untersetzer, Lesezeichen, diverse Puppenkleidung, ein Muff, ein Top, Fäustlinge und sowas kurioses wie Bezüge für Scheibeneiskratzer, einen Thermoskannenwärmer und eine kleine Schale. 19 Taschen und Beutel sind enthalten, 7 Sockenmodelle und mit 21 Tüchern und Schals haben diese eindeutig den größten Anteil am Buch.Etwas negativ ist auch, daß die Maße nicht immer doppelt ausgezeichnet sind, und man oftmals, da es ja ein Amerikanisches Buch ist, Zoll in Zentimetern umrechnen muss, was nicht so das Problem wäre, würde in dem Buch nicht zum Beispiel von 12 einviertel und 12 dreiviertel Zoll gesprochen werden. Die Projekte an sich sind dekorativ, prakktisch und teilweise auch echt schön. Und gemeinsam ist allen, daß sie maximal 300g benötigen, die meisten auch nur 100g oder deutlich weniger. In diesem Buch gibt es 38 Projekte die ich gerne umsetzen würde.



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Das Wollschaf fragte nach eine Anregung von Tammina (hallo duuu *wink*):

"Was hat sich an eurem Strickverhalten geändert, seit ihr Strickblogs lest oder selber einen schreibt? Welche zusätzlichen Erfahrungen habt ihr gemacht?"

Ich weiß daß ich mit meinen Gelüsten nicht alleine bin und veröffentliche auch meine Shoppingtouren, meine Neuerwerbungen, meine Zwischenschritte statt nur die Ergebnisse.
Außerdem hol ich mir Anleitungen von anderen blogs und muss nicht mehr wegen jedem Kram Bücher kaufen. Ich stricke auch mehr seit ich selber schreibe und bei anderen lese. Es inspiriert mich einfach sehr die Projekte von anderen zu sehen und ich werde dazu angeregt auch Sachen auszuprobieren die ich sonst nicht so schnell gemacht hätte. Und ich kaufe mehr Bücher die andere empfehlen. Es gibt eben Bücher und Projekte auf die ich von alleine garnicht gekommen wäre. Und addi Nadeln hätt ich als Deutsche auch nicht gekannt ohne die englischen und irischen Strickblogger die ich regelmäßig lese. Es sind also ausschließlich positive Erfahrungen, die ich gemacht habe - und jedes Mal wenn ich ein Kommentar lesen kann und veröffentlichen gibt mir das ein gutes Gefühl.



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Gestern hab ich mich was ganz besonderes getraut. Ich hab die Colinette graffiti Wolle, die ich mir von meinem Weihnachtsgeld gekauft hab (die letzten 2 identischen Stränge bei der "Fadeninsel" in Kreuzberg) mit der liebevollen Hilfe von Ron von den Strängen abgewickelt und über dem Umweg mit meiner Stuhllehne auf ein großes Knäuel gewickelt. Diese Wolle ist eine boucléwolle für die Stärke 9mm empfohlen ist. Ich verwende aber Stärke 8. Da mir das mit den 6 Sockennadeln die ich vor einiger Zeit gemacht hab zu unpraktisch war, hab ich gleich meine nagelneue 8mm addi Rundstricknadel (auch vom Weihnachtsgeld gekauft) ausprobiert und es damit versucht. s_stitchmarker_rot.jpg Dann fiel mir ein, daß es jetzt ja unpraktisch ist, zu wissen wo die einzelnen "Nadeln" liegen wenn alle auf einer langen Nadel liegen - besonders blöd wird es dann vermutlich wenn bald die Abnahmen beginnen. Also hab ich mir kurzerhand die nebenstehenden Maschenmarker gebastelt. Da die auf die dicke Nadel passen sollen, sind die Löcher jetzt etwas größer, der Marker mit dem kleinsten Loch ist mein erster. Ist ziemlich praktisch. Leider bin ich immernochnicht bei den Abnahmen, weil ich einmal komplett aufribbeln musste weil ich 10 Maschen zuviel angeschlagen hatte. Und dann nochmal aufmachen weil sich beim stricken in der Runde das Strickgut in sich total verdreht hatte. Dabei hatte ich vorm loslegen noch gelesen, der geneigte Leser der Musters möge Acht geben daß er keine unnötigen Drehungen reinbringt. Also nochmal alles auf und nochmal alles weiterstricken. Gottt wie ich das hasse. Und dann irgendwann gegen 1:30h war ich zu müde zum weitermachen und schwindlig war mir auch. Also noch genüsslich im Bett bis 2:30h was gelesen. Hoffentlich komm ich heute etwas weiter damit. Die Wolle ist auf jeden Fall voll schön und auf der Seite von Colinette hab ich gelesen, daß es über 20 Farben gibt von dem Garn, nur "meine" nicht mehr. Dafür Farbnuancen wie "Feuer" und "Sahara" die ich besonders schön finde. Ich hoffe ja, daß es bald mal so richtig knackig kalt wird, damit die blöden Stechmücken alle verrecken und damit ich meine selbstgestrickten Sachen auch anziehen kann.



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Da kommt man wegen widriger Umstände mal erst um 19:30 Uhr ins Internet und dann sind da alle Unikate weg. So eine Sauerei. Gut für Kirsten, aber der Run auf ihre Wolle ist echt tierisch spannend. So wie letzte Woche, wo ich zwar einen Strang ergattert hab, aber auch schon nach 5 Minuten die ersten beiden Stränge offline genommen wurden. Das ist fast so spannend wie eBay aber hier weiß man, daß die Qualität stimmt.

Nachtrag: heute als ich nach hause kam, wartete Chapati auf mich. Genau 1 Woche isses her, daß ich dieses Unikat bestellt hab, 5 Tage her seit ich überwiesen hab.
s_chapatiunikat.jpg
Die Farben sind in echt etwas heller als auf Kirstens Foto und das Grün was noch drin ist, war auf dem Foto garnicht drin. Das lustige am grün: im Strang sah es aus wie so ein schmuddeliges mittelgrün, gewickelt sieht es inmitten der rot und orangetöne aus wie Mintgrün.
Natürlich hab ich es mit der lieben Hilfe von Ron gleich auf eine Stuhllehne aufgewickelt (nagut, er hat dafür fast eine komplette Tafel Ganznuss - Schokolade bekommen) und daraus ein Knäuel gewickelt. Sieht total einladend aus. Wie gut daß ich nur 2 Nadelspiele in dieser Stärke hab, sonst würd ich das wahrscheinlich auch noch belegen und noch mehr anfangen als gut ist, weil ich eh schon soviel parallel mache.



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Ich hab ja beim X - Mas Swap 2006 mitgemacht, den Theresia organisiert hat. Erstmal Danke für deine gewissenhafte Organisation und deinen goldenen Riecher was meine Wichtelmama angeht.die ungeöffneten Päckchen
Gestern um 23:30 Uhr, sofort nach meiner Rückkehr aus Berlin, hab ich angefangen das Päckchen auszupacken. Ich war damit bis fast um 1 Uhr heute morgen beschäftigt. Meine Wichtelmama, Anja aus dem schönen Schwabenland war nicht nur die ganze Zeit superspitze im Mails und eCards schicken, sondern sie hat ein wahres Meisterwerk vollbracht. Um so glücklicher bin ich zu lesen, daß sie auch gut bewichtelt wurde. Als ich das Paket öffnete, drang so ein angenehmer Duft in meine Nase, er stellte sich später als eine Mischung zwischen Yogi - Tee und einer Herbstseife heraus. Alle Geschenke waren liebevoll in ein rotes Geschenkpapier mit orange und gold verpackt. Ich lieeeeebe rot. Eines der Päckchen hatte eine ganz besonders aufwendige Schleife, die ich dann auch gleich geknipst hab weil auch diese Kleinigkeit den Eindruck noch unterstützt hat.die tolle Schleife So nach und nach enthüllte ich alle kleinen und großen Dinge und kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Zunächst entdeckte ich eine Weihnachtskarte, von der ich dachte, sie sei gekauft wo der Text innen mit goldenem Gelstift geschrieben war. Bei näherer Betrachtung entdeckte ich, daß es eine selbstgemachte Karte war und war schwer begeistert. Die Karte ist mehrlagig, unter anderem kam handgeschöpftes Büttenpapier zum Einsatz und Glitzergel und Strasssteine und Metallfolie und so ein rotes Papier für die Kugeln. Die Kugeln sahen wirklich sehr plastisch aus und durch die Verwendung des gewählten Papiers, wurde die Kugelform wegen dem perspektivisch gezeichneten Motiv noch betont. Superspitze!die tolle Weihnachtskarte Danach fand ich zwei Schokoladen- Weihnachtsbaumkugeln, die ich meinem Liebsten gespendet habe und die ihm sehr gut gemundet haben und zwei flache Schokoladenglocken die ich mir Beiseite gepackt hab. Ein liebevoll gebastelter Schneemann lächelte mich an. Er ist vermutlich aus mit Stoff überzogener Pappe hergestellt, und alles war noch genäht.die Unverpackten Auf dem "Rohling" sind Kleidungsstücke appliziert, am Weihnachtsmannhut, den er aufhat ist ein kleines goldenes Glöckchen angenäht und der Schneemann hält etwas zwischen seinen Händen. Wow, also da hätte ich vermutlich ne Woche für gebraucht - allein 1- 2 Tage nur fürs trocknen und auslüften. Lose im Paket befanden sich außerdem zwei Sterne aus rotem Filz - der eine etwas größer und der andere war aus dem größeren ausgestanzt. Die beiden werden vermutlich weiterverbastelt werden, aber bis mir eine Idee kommt wo, hab ich die beiden in einem weiteren Geschenk verstaut - ich wette Anja weiß jetzt schon, was gemeint ist, gelle? ^_- Weihnachts - Schneemann
Danach wickelte ich zwei Packungen mit je vier Ordneretiketten aus, die eine hatte so Klassik - Motive, die zweite hingegen war ganz besonders schön. Dort waren Kalligraphien von Zen- Weisheiten zu sehen, und zwar japanische. Wow, für mich als Japan- Fan natürlich sensationell zu wissen daß es so etwas gibt. Danke Anja. die OrdneretikettenDanach wickelte ich eine kleine Broschüre über Goethes Farbenlehre aus - die werd ich mir noch mal zu Gemüte führen, bisher hab ich nur im Kunstunterricht was davon gehört gehabt (ich hatte Kunst Profilkurse in Klasse 9 und 10 und Kunst als Grundkurs im Abi). Von Goethe selber ist übrigens bekannt, daß seine Küche knallgrün gestrichen war, weil seine Gäste dann schneller wieder gingen und er dann seine Ruhe zum Schreiben hatte - er hat also die unbewusste Farbempfindung selber zu seinem Vorteil genutzt. In der Packung mit der Broschüre war auch eine Prismenbrille. Wenn man die aufsetzt, hat man das Gefühl, daß man auf Drogen ist, total lustig. Ich befreite außerdem ein Scheibe von einem Luffaschwamm - die nach längerer Betrachtung die Form eines Shiba Inus besitzt (ich bin stolzes Frauchen eines knuddeligen Shiba Hundes, Yuki).lauter schöne Sachen Außerdem entdeckte ich eine "Amore Bio" - Schokolade mit dem Biosiegel und Ingwer darin. Ich bin nicht so der Zartbitter - Liebhaber, aber ich bin gespannt inwieweit der Ingwer durchkommt und lass mich auch gerne bekehren. Dann war noch eine Packung Motivservietten mit einem zeitlos schönen Motiv: der Pflanze Euphorbia pulcherrima, auch Weihnachtsstern genannt, dabei, total klasse. Ich befreite noch einen Yogi Tee classic und zwei Tees von Salus aus ihren Verpackungen, Der eine war ein Weihnachtstee, der andere ein Grüner Tee mit einem japanischen Motiv auf der Vorderseite. Du liebe Güte bin ich gespannt wie der schmeckt, normalerweise sind in Deutschland hergestellte Grüntees nicht so mein Fall (ich war 2001 in Japan und hab mich an den Geschmack von Japanischem Grünen Tee gewöhnt und diesen auch danach noch oft konsumiert - so sehr daß ich japanischen Grünen Tee nur Anhand der Farbe und des Geschmacks vom Chinesischen unterscheiden kann), die Verpackung ist auf jeden Fall aufhebenswert. Naja, und dann waren da noch Oblaten - Lebkuchen dabei, aber nicht irgendwelche, nein - Bio Lebkuchen. Und eine Tüte mit getrockneten Cranberries von Neuform, von der die Hälfte bereits meine Geschmacksknospen, die Nase und den Magen erfreut hat. Sehr lecker und ausgewogen im Säure/Süße - Verhältnis und schöne große Früchte. Kann sich auf jeden Fall mit denen messen, die ich von meiner Brieffreundin aus Amerika mal geschickt bekam von Sun Maid aus Cape Cod. supergeniale SachenSpätestens jetzt wusste ich, daß Anja mich besonders verwöhnen wollte, oder aber selber gerne im Reformhaus/ Bioladen einkauft. Ein klares "Daumen hoch"! ^_^
Außerdem entdeckte ich eine ca. 5 cm große Buddhastatue aus schwarzem Gips als Hohlform gegossen. Ich hätte nie damit gerechnet, eine zu bekommen. Der Buddha bewacht jetzt meine Japanbücher und Rons kaputtes iBook und einen Psion PDA. Danach kamen vier total überraschende Geschenke zum Vorschein. Eine in einer Vakuumverpackung verpackten Orangen - Vanille Sprudelkugel (da darf ja keine Feuchtigkeit schon vorher ran) , ein Orangen - Vanille Sprudeltab, 50g von einer "Erdbeer - Sahneschnitte" - Seife beide verpackt in Celophanbeutelchen und eine in Erdtönen marmorierten "Herbstwind" - Seife mit Banderole. Überall stand drauf, was drin ist und es hört sich schon sehr pflegend an, abgesehen davon, daß die Etiketten und die Banderole auf zartrosanem Papier mit ausgeschnittenem Zierrand gedruckt waren, alle mit der Webadresse versehen. Das verleiht den ohnehin handgesiedeten Seifen einen noch liebevolleren und nostaligischeren Touch. Danke, danke, danke erstmal für alles bis hierhin. Tjaaaa, aber die Knaller hab ich zum Schluss ausgepackt, also steigerte sich alles unaufhörlich. Ich ertastete zielsicher die Wolle. Aber da war nicht nur Wolle für ein Paar, nein sogar für zwei Paar. Und was für welche! Zunächst befreite ich zwei 50g Knäuel bordeauxrote, 4- fädige Sockenwolle von Regia. Und dann ein 100g Knäuel von der Sockenwolle von Opal aus der Hundertwasser Edition (neben Joan Miró, Antonio Gaudí, Gustav Klimt, Wassily Kandinsky und Pablo Picasso ist Friedensreich Hundertwasser einer meiner liebsten Künstler/Architekten ) , es ist die Farbe "Seeschlange" und in der Banderole war eine Anleitung für quergestreifte Socken aus dieser Wolle. Einfach genial, aber momentan wäre mir das zu kompliziert, bin froh daß ich Socken mittlerweile aus dem Effeff stricken kann (dank Bumerangferse auch kein Problem). Die letzte beiden Geschenke waren für mich auch mit grinsen, lachen und staunen verbunden. Zum einen eine CD "bügeln und in die Ferne schweifen" die ich mir auf jeden Fall anhören will. Ich musste so lachen als ich sie ausgepackt hab. Zuerst war ich verblüfft, woher du meine Vorliebe fürs bügeln kennst aber dann fiel mir eine unserer Mails ein - wow, echt clever! das Klemmbrett - Scrapbooking at its bestUnd dann war da noch ein Klemmbrett. Aber nicht irgendeins. Es ist in der Scrapbooking genannten Technik gestaltet, die mich seit einem Jahr so fasziniert. "Things to remember" steht in einzelnen Drucklettern auf dem Klemmbrett verteilt und das R ist ein Scrabble - Stein. Das aufwendig mit verschiedenen Papieren, Schnipseln, Posamentborten und Organza verzierte Klemmbrett hat einen Notizblock, der mit einem Magnet an einen anderen Magneten befestigt ist und somit abnehmbar (Frauen denken eben praktisch, nicht?), ein erhabener Bilderrahmen für ein "kleines Foto" (das steht in dem Rahmen drin) und einem genähten Schlauch aus Organza mit 2 Fächern für Krimskrams, Eintrittskarten, Blumensamentütchen und so weiter. Darin sind jetzt erstmal jeweils einer der Filzsterne und das vom weißen Organza gedämpfte rot der Sterne passt toll zu den Grundfarben des Brettes: weiß, creme, champagner, beige, gold und silber.
Ich war total überwältigt. Sogar an goldenen Dreieckshaken auf der Rückseite ist gedacht worden. Wenn ich dieses Feuerwerk von Kreativität und purer Bastelfreude in den Händen halte, kann ich nicht umhin es zu betrachten und es fasziniert mich immer wieder aufs Neue. Liebe Anja, Hut ab, das hast Du wirklich super gemacht und ich bin total begeistert. Vielen, vielen, vielen, vielen Lieben Dank für all Deine Geschenke, Deine Sorgfalt, Deine Ideen, Deine Mühe und Deine Liebe, die Du sowohl in der Herstellung, der Zusammenstellung und der Verpackung investiert hast. Du warst eine ganz tolle Wichtelmama und ich hoffe, daß wir noch lange Zeit in Kontakt bleiben.



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Wow, war ich heute aus dem Häuschchen. Mein Freund Georg aus dem schönen Breisgau
hat mir, als er zu meinem Geburtstag dawar, schon bedauernd mitgeteilt, daß meine Bücher die er mir zum Geburtstag bestellt hat leider noch nicht eingetroffen sind und ich mich noch ein wenig gedulden müsse. Dann letzte Woche kam eine Mail, daß alles eingetroffen ist und daß er nichtmal weiß, wann er zur Post kommt und den Kram verschicken kann weil er noch so lange arbeitet. Ich hab also vermutet daß er es am SA macht weil er da nicht arbeiten muss - und ich hatte Recht.

Ich hab also heute voller Freude ein Päckchen aus meinem Briefkasten geholt, welches 2 Bücher enthielt.
s_oneskeinbuch.jpgZum einen das Buch "One Skein" welches mir sehr gut gefällt und wo ich schon einige Projekte ins Auge gefasst hab. Viele andere Strickblogger haben dieses Buch auch und ich war so neugierig, daß ich es in meine Wunschliste aufgenommen hatte. Ich bin sehr froh daß ich das gemacht hab weil wirklich viele schöne Sachen drin sind die man auch gut variieren kann.
s_snitchnbitchdiary.jpgDas andere Buch ist "Stitch´n bitch knitting diary" welches viel Platz bereithält zum Entwerfen eigener Kleidungsstücke, zum Eintragen von Woll - und Nadelbeständen und von Projekten, sowie von Kleider und Sockengrößen der Liebsten und Freunde. Sehr praktisch das Buch, ich freu mich schon darauf einzutragen.

Danke Georg für deine tollen Geschenke, ich bin wirklich total entzückt und kann das erste Buch auch allen Strickanfängern nur wärmstens empfehlen.



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s_stricknadelrundstab.jpg
Jaja, ich weiß es klingt seltsam und ich hatte auch schon länger sowas vor. Alles begann damit, daß ich diesen Clip auf knittinghelp.com gesehen habe, als ich mir die Seite angeguckt hab. Da Ron sowieso vorgestern zum Baumarkt musste, bat ich ihn mir 2 Rundhölzer aus Buchenholz à 8mm Dicke und 1m Länge mitzubringen, da ich jetzt eine dicke 100% Schurwolle ergattert hab die nach 8 -9mm Stricknadeln verlangt. Zuerst war da der 1m lange Stab, den ich in 20 cm Abschnitte abgemessen und unterteilt hab. s_stricknadelzuschnitte.jpgMit Hilfe einer sogenannten Sägelehre aus Metall und einer Feinsäge hab ich das große Rundholz zersägt. Man muss aufpassen, da sich das Holz beim sägen verziehen kann und sollte die einzelnen Segmente immer nach dem sägen neu abmessen. Danach hat man also im Idealfall 5 Rundhölzer die 20cm lang sind. Nun nehme man einen handelsüblichen Bleistiftanspitzer aus Metall. Jetzt hofft man, entweder sehr unempfindliche Finger zu haben oder zieht sich vielleicht Arbeitshandschuhe an. Mit dem Anspitzer spitze man alle Enden der Rundhölzer an. Wenn man sich jetzt nicht wie ich eine dicke fette Blase am Daumen der Arbeitshand geholt hat (aua! ich kann nichtmal mehr venünftig meine Teetasse halten) kann man nun ganz unbeschwert und präzise mit einem Cutter (am besten die wo man die Klinge an einer bestimmten Stelle fixieren kann) drangehen ein paar Zentimeter vor Beginn der angespitzten Spitze drüberzuspitzen. Dabei immer schön das Rundholz drehen um es möglichst gleichmäßig hinzubekommen. Ziel dabei ist es, die Spitze etwas länger und schmaler zu gestalten. Dabei auch ruhig in kleinen und flachen Zügen nur die Spitze bearbeiten. Sobald man die Spitze für gut befindet und sich vorstellen kann damit zu stricken (wenn man man schonmal mit einem Nadelspiel gearbeitet hat weiß man ja ungefähr wies aussehen muss) hat man hoffentlich 1 - 2 Blätter Schleifpapier zur Hand. Ideal wären eine 80er und eine 400er Körnung. Mit einer 120er am Ende fährt man aber auch gut. Nun macht man sich ein Stück ab, so groß wie die Handinnenfläche (oder knickt das Blatt einfach solange) und schleift damit die groben Unebenheiten weg. Auch wenn die Spitze zu spitz ist kann man sie ideal abflachen. Für ein optimales Ergebniss geht man nun nochmal kurz mit einer feinen Körnung drüber um die Oberfläche ideal glatt zu bekommen, sodass keine Strickgarnfasern dran hängenbleiben können oder durch eine zu rauhe Oberfläche das stricken erschweren. s_stricknadelnfertig.jpg Wenn man jetzt besonders verzierte oder markierte Nadeln haben will könnte man das mit einem Lötkolben einbrennen. Viel Spaß beim losstricken und beim Geldsparen! Für 1 Rundholz der Stärke 3mm aus Buche bezahlt man beim bekanntesten deutschen Baumarkt 35 cent, für mein 8mm Buchenrundholz hab ich 79 cent bezahlt und das finde ich für ein Nadelspiel dieser Dicke schon sehr preiswert, wenn ich da an die Preise denke, die solche Holznadeln im Handel kosten. Einen Erfahrungsbericht, wie sich mit den selbstgemachten Nadeln arbeiten lässt, die ja immerhin aus einem sehr harten Holz sind, werde ich selbstversändlich nachliefern, freue mich aber auch zu hören welche Erfahrungen Ihr, meine lieben Freunde und Leser damit macht.



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s_elisasocke.jpg So, nachdem ich nun weiß wie man die besonders schwierigen Stellen einer Socke strickt und auch keine Anleitung mehr dafür brauch, hab ich mir gedacht, daß ich nun die für mich gekaufte Naturwolle verarbeiten könnte. Es ist die selbe Wolle wie die, die ich für Papas Socken genommen hab, denn als ich dort beide Schäfte fertig hatte, war ich so von dieser Wolle begeistert, daß ich mir in Tempelberg bei Familie Lieske Nachschub besorgt und das Knäuel je 1EUR günstiger bekam als auf dem Bundeleistungshüten Event in Friedersdorf. Nachdem mir Tseas Mutter gesagt hat welche Maschanzahl ich brauche, weil die Wolle dicker ist als Sockenwolle und ich das Prinzip verstanden hab wie man das berechnen muss, ging es los. Ich hab ein Korbmuster, mit je 4 Maschen über 4 Reihen pro Zelle, genommen und einfach drauflosgestrickt und mich dabei gefreut wie sich das Muster entwickelt. Es fühlt sich so angenehm an. Heute hab ich bei meinem Lieblingsnachbarn noch die Ferse und n bisschen vom Fuß gestrickt und kurz vor Mitternacht war ich dann auch mit dem Vernähen fertig und hab die Socke anprobiert. Meine erste Socke die ich für mich gestrickt hab passt perfekt - nur an der Ferse ist sie ein bisschen zu groß. Natürlich will ich euch mein Ergebniss nicht vorenthalten und das Muster gefällt mir wirklich gut.



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So, ausnahmsweise mal hier die Antwort.

Das Wollschaf fragte:

"Ein lieber Mensch möchte dir ein Strickbuch schenken. Da er nicht weiß, welches das richtige ist läßt er dir die Wahl. Du darfst aussuchen was du magst, unabhängig vom Preis. Welches wählst du? Kannst du begründen warum? "

Ich würde die erste Auflage der gebundenen Ausgabe von "Aran Knitting" haben wollen, geschrieben von Alice Starmore. Zum einen weil das Buch relativ teuer ist, weil es die Auflage vermutlich nurnoch bei Amazon gibt und zum anderen erhoffe ich mir davon endlich mal Erklärungen zu den Aranmustern, den an Mustern mangelt es mir nicht dank meines "220 Aran patterns" Buches, ich möcht - inspiriert von der Seite die ich für meine Freundin Beate mache - allerdings gerne wissen welche Bedeutungen die Muster haben und auch meine mittlerweile 3 Bücher zum Thema Aranmuster konnten mir nur die 9 Muster erklären, die ich eh schon kenne.

Also, das Buch wäre soooooooo klasse. Es hat auch nur gute Kritiken bekommen und ich will es unbedingt haben.



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s_babysocken.jpgAlso wer Sockenstricken schon als befriedigend empfindet sollte mal Babysöckchen stricken! Vorrausgesetzt man kann Ferse und Spitze schon ohne Anleitung und benutzt dickere Wolle als die übliche Sockenwolle ist so eine Babysocke echt fix gestrickt. Die Idee aus Wollresten Babysocken für die "Aussteuer" zu stricken hab ich von Theresia und ich finde sie wie man sieht sehr gut. Ich glaube das werden nicht die letzten Babysocken gewesen sein, denn die machen einfach irre Spaß.



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s_sockenfertig.jpg
So, endlich geschafft. Dank der lieben Hilfe von Elena hab ich ja auch die Spitzen in Angriff genommen und habe heute endlich die ersten Socken meines Lebens fertiggestrickt. Mein erstes Weihnachtsgeschenk dieses Jahr steht also schon. Die Socken sind riesig geworden, sie passen sogar Ron (ohje, seine Füße sind 2-3 Größen größer als Papas), allerdings sind sie eh für zuhause gedacht und wenn mein Papa sie aus Versehen zu heiß wäscht gibt es noch ein wenig Spiel nach unten hin, denn diese Socken sind ja aus 100% Schurwolle von den Schafen aus Tempelberg. Du liebe Güte war ich begeistert und erleichtert dieses Paar endlich fertig zu haben. Das verschafft einem so eine innere Zufriedenheit, irre. Ich bein einfach heilfroh, daß ich jetzt endlich weiß wie es geht und im Endeffekt finde ich es garnicht soo schwer. Naja, und dann hat mich endgültig und unbemerkt die Sockenstricksucht gepackt und ich hab prompt mit den Resten Babysocken angeschlagen. Mal sehen wie das läuft.



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s_diezweiteferse.jpg
So, weil Elena, die gestern zu meiner Geburtstagsparty dawar mir leider nicht aus dem Kopf sagen konnte, wie die Bandspitze funktioniert, hab ich spontan die zweite Ferse gestrickt um in Übung zu bleiben. Heute Nachmittag hatte ich dann die zweite Sockenferse meines Lebens fertig und schon wieder sind auf der Seite mit den rechten doppelten Maschen (die zwei Reihen wo alles zusammengestrickt wird) sowas wie Löcher! Wenn jemand einen Tip hat das zu vermeiden (nein, NOCH fester ziehen geht wirklich nicht) bitte immer her damit! Als ich damit fertig war, haben Ron und Franka (die den Nachtzug nahm)
Van Hellsing geguckt und da mir das eigentlich zu dunkel war, hab ich an meinem Schal weitergestrickt, den ich auf meiner addi Rundstricknadel hab. Da heute ja das keltische Neujahrsfest Samhain stattfindet (andere sagen dazu Halloween und feiern es am 31.10.) weil nunmal erst heute abend Vollmond ist, hab ich gestern Vormittag einen 8kg Kürbis ausgehöhlt und ein gruseliges Gesicht reingeschnitzt. s_meinersterkuerbiss.jpgAbgesehen davon, daß der Kürbis etwas unter dem aushöhlen gelitten hat und ich mich einmal übelst verschnitten hab ist er richtig gut geworden. Ron war so lieb und hat mit großer Blende und langer Belichtungszeit dieses Foto hingekriegt. Danke lieber Ron. Das nächste Mal werd ich nicht ganz so viel Fleisch rausnehmen und das Gesicht vorzeichnen und ne Säge verwenden oder es mit Rons Holzschnittwerkzeug versuchen - hoffentlich kann ich damit solche riesigen Risse vermeiden (die ich teilweise mit haufenweise Tesafilm geflickt hab). Und dann mach ich es schon vorher, dann is genug Zeit um mit dem Kübisfleisch was gutes zu kochen. Nur ob ich jetzt statt dem sternförmigen Deckel einen nach innen zeigenden ausschneide oder wie gestern in der aktuellen "Lecker" gelesen ein Loch in den Boden machen soll, weiß ich noch nicht. Nur ein steht definitiv fest! Ich werde nächsten Mai meine eigenen Kübisse anpflanzen, jawoll! Eine Fläche wo ordentlich Platz ist und viel Sonne haben wir und ich hab keine Lust wieder so ein Riesending von Kürbis quer durch Berlin zu schleppen mit einer in die Hände schneidenden Plastiktüte und dafür einen Kilopreis von 99 cent zu blechen. Dann lieber ein Paar Monate lang gießen, düngen, drehen!



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Heute war n bisschen feiern mit meinen Eltern, Ron und meiner Oma angesagt und aus praktischen Gründen fand die Minifete bei meinen Eltern statt. Neben einer tollen Erdbeertorte, selbstgemachtem Apfelstrudel, selbstgebackener Pizza meiner Mama, viiiielen tollen Geschenken und ner Runde sockeweiterstrickens war ich shoppen. Neue Stiefel und eine Hose mussten sein, ein paar neue Gläschen Honig (Avocadohonig und Mangohonig, leider hatten sie keinen Kastanienhonig), neue Bettschuhe, einige Zeitschriften, 2 Schaf- Schlüsselanhänger, Instant- Tee und ein paar Kleinigkeiten für mein SP spoilee kamen dazu. Und mein früherer Stammladen in der Altstadt Köpenick wurde sehr genau inspiziert. Ich hatte irre Glück, die Eigentümerin höchstpersönlich anzutreffen, denn sie hat sich verliebt und lebt jetzt in Westdeutschland - sieht nur ab und zu nach den Rechten. Sie ist ja immernoch an meiner Lana grossa "bingo" dran, meinte sie hätte es ein paar Mal versucht, aber jedesmal wenn sie mit dem Bus da ankam hätte der Laden zugehabt. Sie versprach mal mit dem Fahrrad hinzufahren. Der Laden hat jetzt sogar ein paar addi Nadelspiele in 5er und dicke aus Holz, tolle Filzwollstränge und noch viel mehr Perlenkram. Ich hatte ja gehofft endlich mal richtig dicke 100% Schurwolle in bunt zu finden, aber leider nur Dochtgarn. Schade, schade. Dafür hat sie mir Sockenwolle von Austermann empfohlen und sich gefreut als ich ihr erzählte, daß ich endlich die Bumerangferse kapiert hab. Ich hab von der "step" Sockenwolle die Farbe brombeer gekauft, eine halbhohe Strickliesel die doppelt so dicke Kordel erzeugen kann, ein Röhrchen Gütermann Perlen in einer kupfer/bronze Nuance und eine Duftkerze mit Mandarinenduft von der die Verkäuferin schwärmte daß sie keine Kopfschmerzen erzeugt. Uiuiui, war das ein toller Tag.



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Ich habe heute unter anderem etwas ganz tolles geschenkt bekommen, wofür ich mich recht herzlich bei Hannah aus Blackpool bedanken möchte. Ich bin ja ganz vernarrt in das "simply knitting" magazine und sie hat mir die Novemberausgabe geschickt. Das war aber ein bundle, nichtnur die mal wieder rundum gelungene Ausgabe war da drin, sondern auch ein Kalender fürs nächste Jahr mit tollen Anleitungen, sondern auch ein Anleitungsheft von Rowan, dem Garnhersteller. Ui, suuuuuper! *freu* Danke Hannah!



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meine allererste selbstgestrickte SockenferseJawohl, ich hab sie kapiert, die blöde Bumerangferse. Und ich muss sagen, soooo schlimm isse garnicht. (Ich wusste von Anfang an, daß sie wohl leichter ist als Zwickel und Käppchen) Da ich ja mit der Anleitung aus meinem Sockenbuch nix anfangen konnte und andere auch nicht und die Angebote von Tammina und Mandy mir das zu zeigen zwar toll waren - beide jedoch in Berlin wohnen und voll berufstätig sind war das ja leider bisher nix. Dann hat Tina gestern abend mir einen Link gepostet, bei viruscreativus, und ich war baff. Die Beschreibung war viel besser vorzustellen und ich hab sofort verstanden was die von mir wollten (sie beschreiben besser wie das was man tut auszusehen hat) und daß die linken doppelten Maschen einfach durch staffziehen des Fadens entstehen (ganz fürchterlich stamm war das) und die rechten doppelten Maschen einfach ein umschlag mit dem Faden bedeuteten. Die nächsten Stunden war ich damit beschäftigt, die erste Fersenhälfte zu stricken. Jetzt wusste ich auch was mit "verkürzte Reihen mit doppelten Maschen" - bis dato für mich ein Widerspruch par exellence gemeint war. Einfach an den äußeren Rändern doppelte Maschen machen, diese jedoch nicht mitstricken. Es entsteht ein nach oben hin sich verjüngendes Trapez. Dann jedoch versagte die Anleitung in ihrer Deutlichkeit und meine Anleitung im Buch war völlig konträr vom Inhalt her. Gottdeidank hatte Ina Elena bereits die Bumerangferse gemeistert und so erklärte sie mir heute mittag im Skype Reihe für Reihe was ich tun sollte und konnte auch dank Webcam kontrollieren was ich tat. Online - live Tutorial sozusagen. Als ich dann merkte, wie sich das wiederholte und etwas routine bekam, hab ich dann alleine weitergemacht. Ich entschied mich der Anleitung in meinem Buch zu folgen, derzufolge die beiden Reihen die wieder eine komplette Runde erzeugen alle doppelten Maschen wieder zusammenstricken. Wow, die fertige Ferse sieht aus, wie die von den industriell gefertigten Socken. Irre! Natürlich möcht ich euch meinen Fortschritt nicht vorenthalten und hab sofort ein Foto gemacht. Und meinen Eltern, Tina und Elena das Ergebniss per Skype gezeigt. Man, bin ich stolz, daß das in mein Hirn reinging, ich kanns noch immer nicht glauben. Ich glaube ich werde mal ein sockaholic, wie einige derer deren blogs ich lese. Danke an Tina, Elena und meinen Eltern für ihre Hilfe.



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Jaja, mal wieder hat es mich nach Berlin verschlagen. Der Hauptgrund war, daß ich wegen der nochnichtvorhandenen neuen Heizung auch kein Warmwasser hab und meine Eltern mir anboten bei ihnen zu baden. Ha, Haarewaschen, duschen UND baden! War das ein Genuss. Die blackberry bath bomb von lush war total klasse dafür. Da war ein Zettelchen mit einer Explosions- Comicsprechblase und da stand "BOOM BOOM" drauf. ^_^ Die haben Humor in der Firma, nicht schlecht. Doch bevor ich am Nachmittag mich ins Bad zurückzog war ich in einem Wollladen in Neu- Köpenick in der Bahnhofstraße. Normalerweise ist es so, daß man in einem Laden sachen erklärt bekommt, wenn man dort was kauft. Nachdem einige Anrufe bei einer Freundin meiner Eltern, Sabine von feinstofflich, ergaben daß sie nicht da war um mir die Ferse zu erklären, hab ich mich entschlossen es in diesem Wollladen zu versuchen. Die Eigentümerin war total im Stress mit der Neulieferung, telefonaten und Buchführung und auch die zweite Verkäuferin war weg weil sie zum Arzt musste. Die Eigentümerin sagte mir, ich erklär dir das gerne, musst nur bis 13h warten (ich war seit 12h da und sollte eigentlich 13h zum Mittagessen bei meinen Eltern sein). Ich brachte die Zeit irgendwie rum und entschied mich neben Stopfgarn für Papas Pullover (meine Ma bat mich darum), Filzwolle und einem Anleitungsheftchen auch für ein paar Knäuel Wolle für mein SP spoilee. Dann, 12:45h sagte die Eigentümerin als sie meinen Kram kassierte daß sie mir jetzt die Stunde geben würde und daß das 6 EUR kostet, weil sie 1h Arbeitszeit opfert. Hallo? Geht´s noch? Kann sie das nicht vorher sagen? Ich bezahl doch kein Geld dafür, wenn ich weiß daß es auch anders gehen könnte - nur halt nicht sofort. Sie hätte mir ja vorher wenigstens sagen können, daß sie dafür Geld haben will! *grumpf* Dann hätt ich selbstverständlich nicht so lange gewartet. Sie wollte versuchen mir das irgendwie schmackhaft zu machen von wegen ich soll doch lieber die Ware dalassen und mir die Erklärung gönnen. Pah! Ware dalassen...Als ich am Nachmittag mit baden und allem drumrum fertig war und meiner Ma beim Banitza- vorbereiten (das ist so ein typisch bulgarisches Blätterteiggebäck was herzhaft gefüllt wird mit Schafskäse, oder Butter, oder Spinat oder Lauch oder Kombinationen daraus) geholfen hatte, setzte ich mich mit Tee, Kuchen und dem Socken -Anleitungsbuch ins Wohnzimmer, wo ich meinen Eltern vorlas und hoffte ihnen würde was einfallen wie man die Anleitung interpretieren und umsetzen sollte. Leider war das nicht der Fall und ich fuhr dann mit Ron (der mich abholen kam) einen Heizstrahler von Mamas Freund Achim abholen. Hoffentlich kommt die neue Heizung bald, wir warten seit 2 Monaten darauf.



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Da wir heute doch nicht nach Berlin gefahren sind, hab ich mir das Auto geborgt und bin zuerst nach Tempelberg (das nächste Örtchen von uns aus 5km geradeaus) gefahren wo ich mir 2 Knäuel von dieser wunderbaren Naturwolle geholt hab, aus der ich Papas Socken stricke. Die Wolle gefällt mir so gut, daß ich auch welche daraus haben will. Strickt sich sehr schön. Danach war ich in Buckow wo ich die Frau vom Wollladen gefragt hab ob sie mir die Bumerangferse erklären kann, aber das konnte sie zum einen nicht und zum anderen musste sie weg und hat mich recht schnell rausgeworfen. Das nennt man in Deutschland also Service und Kundenfreundlichkeit. Naja ihr Sortiment gefällt mir sowieso nicht und ihre Preise sind schlimmer als in Berlin. Wie gut daß ich die Naturwolle 50 cent/Knäuel günstiger bekam als letztes Mal. Hab mir dann im naturkostladen in Buckow leere Marmeladengläser geholt für die
Hagebuttenmarmel die ich machen will. Beim nachmittäglichen Gassigang hab ich dann auch angefangen zu pfücken doch stellte voller Entsetzen fest, daß ich vergessen hab Zucker zu kaufen *Haarerauf* und das Auto hab ich nicht nochmal bekommen. *heul* Zumindest hab ich in 2 Stunden mühevoller Arbeit die auf dem gassi- Rückweg gepflückten Holunderbeeren entstielt und eingekocht. Ron mochte den Geruch nicht und meinte er will nix davon weil es nicht "100% steril ist" und er "indusriell gefertigte" Säfte lieber kaufen wurde weil er dem mehr vertraut. Naja, die Ausbeute war mit 700ml sowieso sehr gering. Und meine Pfoten sind vollgesaut.



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Heute war ich bei meinen Eltern in Berlin. Abgesehen von einem dutzend blöder Ereignisse hab ich meiner Mama meinen einen Sockenschaft gezeigt und sie gefragt ob sie ne Ahnung hat wie ich weitermachen soll. Sie holte eine alte handgestrickte Socke und erzählte daß sie stricken gelernt hat, als ich noch ein Säugling war und nie einschlafen konnte. So hätte sie stundenlang bei mir gesessen und gestrickt in der Hoffnung daß ich bald damit aufhören würde sie zum spielen aufzufordern. Immerhin hab ich festgestellt daß ich vergessen hatte die letzten 2 Reihen vor Schaftende an der zukünftigen Ferse rechte Maschen zu stricken und so hab ich 2 Reihen aufgemacht und neu gestrickt. Die Idiotenkordel hab ich auch weitergemacht. Meine Mama hat mir endlich das Rezept für die Hagebuttenmarmelade verraten, mit der sie uns letztes Jahr verblüfft hat. Ich muss jetzt unbedingt auch welche machen, die Sträucher hier hängen voll von großen reifen Hagebutten.



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... und noch keine Fersen in Sicht.

Letzte Nacht war Vollmond und ich konnte 4 Stunden nicht schlafen. 2 von diesen 4 Stunden hab ich genutzt und auch den zweiten Sockenschaft fertiggestrickt (und weil ich mich verzählt hatte durfte ich wieder ein paar Reihen aufmachen *grmbl*). Jetzt liegen beide da und ich kapier den Mist nicht. Ich schreib Malene grad ne Mail, denn die ärmste hat ne dicke Erkältung und nen schlimmen Husten. Gute Besserung wünsch ich ihr! Vielleicht hab ich Glück und sie kann mir verständliches und nachvollziehbares Deutsch draus machen. Also echt, Strickzeitschriften/Bücherredakteure sollte man erschießen, so wenige Fotos und Skizzen wie die benutzen und die Anleitungen sind nur für Leute mit nem Master in Literaturwissenschaften zu verstehen. *seufz*
Ich werd mich nacher noch an Rons Socke setzen, vielleicht schaff ich da den Schaft auch schon, wer weiß?



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Ich hab heute kurzerhand die zweite Socke angefangen, damit ich 2 Fersen hintereinander stricken muss, wenn ich soweit bin. Bündchen und 6 Reihen Schaft hab ich schon fertig.



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Ich hab letzte Woche eine Strickzeitschrift Sonderausgabe für Anfänger Teil 2 gekauft weil da Socken und Fingerhandschuhe beschrieben sind. Leider versteh ich die Anleitung mindestens genauso schlecht wie das Original. Ich hatte gehofft jetzt endlich die Ferse anfangen zu können, weil dann kann ich schonmal für Rons Socken üben, die leider noch immer nicht wirklich weiter sind. Wieso muss Sockengarn denn nur so schrecklich dünn sein? Naja, wahrscheinlich mach ich erst überall die Schäfte fertig und kann dann "extrem- Sockenfersen-stricking" machen. *seufz* Na wenn das dann keine Übung ist. Ich hab ja überlegt mal Malene nach ner kleinen Hilfestellung zu bitten, aber ich fürchte Sie kennt die verhältnissmäßig neue Bumerang- Ferse noch nicht und will sie auch nicht in Verlegenheit bringen.



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Ich hab ja am 21. September neben dem addi Nadelspiel auch eine addi Rundstricknadel in Stärke 6 gekauft mit 80cm Seil. Kurzerhand hab ich beschlossen sie zu testen und hab den blauen Schal den ich am 26.8. begonnen hab von meiner alten 6,5er Nadel auf die neue addi- Nadel umgekettet und dann losgelegt. Wir haben Herr der Ringe geguckt und nicht nur, daß es sich wesentlich angenehmer strickt mit den addi- Vorteilen (elastischer Strick der Feuchtigkeit abgibt und keine verbogenen Nadeln, glatte Oberfläche und leichte Nadeln), nee durch die glänzende Oberfläche wird das wenige Licht im Heimkino reflektiert und ich kann nun endlich auch ohne Augenschäden beim Filmegucken stricken. Da es ja verflucht viele langweilige/doofe Kampfszenen gibt, konnte ich in der Zeit in aller Ruhe stricken. Jetzt hab ich also schon 26 Zentimeter fertig, habs glatt rechts gestrickt und wunder mich, daß sich zum einen der Rand unten einrollt und zum anderen daß ich mehr Schwierigkeiten hab die rechte Reihe zu machen und die linke mir locker von den Nadeln flutscht. Und ich hab außerdem den Eindruck, daß die Ränder sich irgendwie verziehen und ich voll die Trapezform (überspitzt gesagt) rausbekomme. Naja, noch viiiiiel Arbeit vor mir, aber ich seh jetzt schon die Zufriedenheit des Beschenkten und deshalb mach ich weiter.



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Vor 2 Jahren hatte Ron mir in Binz auf Rügen eine Strickliesel gekauft und da konnte ich es noch. Leider ging die Anleitung verloren. Im Internet fand ich eine richtig gute Anleitung und da ich von meiner ersten großen Berlin Einkaufstour noch Wollreste hab (die ich schon so als Rest gekauft hab) hab ich beschlossen da eben ne Kordel draus zu machen. In ner alten Weihnachtsburda gab es Anleitungen, was man aus zusammengenähten Stricklieselkordeln machen kann. Der Tip das mit ner Häkelnadeln zu machen statt mit dem Plastikstift war echt Gold wert. Und so wächst meine "Idiotenkordel" munter, immer wenn ich gerade ein bisschen Zeit hab.



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Gestern und heute ist Marcus zu Besuch, ein guter Freund von uns aus Braunschweig. Gestern abend waren wir schick in Buckow essen und danach noch bis 3h bei uns zuhause gequatscht. Und ich hab in der Zeit meine Naturwollsocke neu gestrickt, zumindest das Bündchen und den Schaft im Patentmuster. Oh, und jetzt die Ferse. Dummerweise versteh ich die Anleitung in dem Buch nicht wirklich, obwohl die Bumerang- Ferse leichter sein soll.



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Nachdem ich die Socke für Ron komplett aufgemacht hatte und auf 2er Nadeln begonnen hatte kam die Befürchtung auf, daß ich die zu eng mache und daß ich dann noch länger brauch. Also hab ich die 2,5er Sockennadeln von addi, die ich mir gestern besorgt hab geschnappt und die Maschen einfach auf die übergezogen. Und siehe da, es geht wirklich gut. Nur halt fürchterlich langsam. Ohje, ich glaub ich mag lieber dicke Wolle zum stricken, das geht irgendwie schneller. Wenigstens rutschen die Addi nadeln nicht so fürchterlich aus dem Strickgut raus.



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Uiuiui, heute hab ich mir ein Nadelspiel der Stärke 2 besorgt, weil Rons Socken sehr locker wurden. Und wieder ne Socke komplett aufmachen *argh*



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Nachdem mal wieder Malene dafür gesorgt hab daß ich in Sachen Sockenstricken mehr Durchblick hab und auch wusste wieso ich kein glatt rechts hinbekommen hab (beim Rundenstricken reichen ja rechte Maschen only) hatte ich gestern auf dem Geburtstag den Sockenschaft von der einen naturfarbenen Socke schon 10 cm hochgestrickt gehabt. Leider war das so breit, daß ich mir Sorgen gemacht hab ob das am Fuß hält und die Maschenangaben auf den Etiketten und der Strickanleitung verglichen. Nun, im Endeffekt hab ich wieder die selbe Maschenzahl angeschlagen, nachdem ich die komplette Socke wieder aufgemacht hatte, allerdings hab ich jetzt beschlossen, daß die Socke nicht glatt rechts sein soll sondern im Patentmuster (2 rechts, 2 links), einer Empfehlung "meines" Wollhändlers am 3.9. folgend. Hoffentlich wird es jetzt besser gehen. Ohgott alles wieder von vorne.



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Heute waren wir zum 60. Geburtstag von meinem Papa eingeladen und haben im Garten gefeiert. s_strickutensilien.jpgIch bin dann meine Oma abholen gefahren und hab einen kleinen Umweg über das Forum Köpenick (supergeniales Einkaufszentrum in unserer alten Heimat) gemacht. Dort hab ich 1 Filzplatte in grün besorgt und ebenso ein Nadelmaß, eine Packung Hilfsnadeln, 1 Packung Zopfnadeln weil ich meine die Rons Mama mir geschenkt hat praktischerweise erst am abend wieder auffindbar waren, 2 Maschenraffer und eine Packung Wollnähnadeln. Wow, so langsam kommt alles zusammen was ich mir schon seit Jahren wünsche, als ich auf Rügen das Handarbeitsbuch mit den tollen Fotos von Ron bekommen hab.



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Heute war ich in Buckow im Wollladen (kam erst 12:04 Uhr da an und die haben seit 12 zu gehabt und extra nochmal aufgemacht) und hab mir zeigen lassen, wie man Zunahmen macht. Außerdem hat mir die alte Verkäuferin doch tatsächlich weismachen wollen, ich solle die Socken kraus rechts stricken! Mir kam das sehr seltsam vor und ich hab nachgelesen in meinen Strickbüchern und die sagen wenn man nicht gerade irgendwelche Muster macht, sollte man Socken glatt rechts stricken. Also wird das schon noch. Ich hab ja gestern spontan begonnen, Socken aus der 4fädigen Naturwolle zu stricken, die ich letzten Sonntag gekauft hab und das Bündchen schon fertig und so nahm ich gleich noch ein zweites 3er Nadelspiel zu dem Knäuel Sockenwolle dazu, was ich heute vorsichtshalber gekauft hab. Ich weiß nämlich nicht ob die 100g für Rons Riesenfüße (45/46) gereicht hätten und wenn die Wolle raus gewesen wär hätt ich mich sicher geärgert. Also noch mal die "superba druck" von Rico Design dazu und gut. Und endlich haben auch die Pfauen, die die Familie besitzt gemausert und die langen Federn sind schon raus. Ich habe natürlich noch welche gekauft, 3 mit Auge drauf (die eine war über 1m lang bevor ich alle gleichkurz gekappt hab) und 4 dichte Federn zum Preis von 1 Augenfeder. Da sieht man gut, woher das Blau des Pfauengefieders herkommt.
Naja, bin ganz zufrieden, weil jetzt kann die Ferse ruhig kommen, ich hab Zunahmen nun auch kapiert. Ich weiß nicht wieso, aber die etwas dickere 100% Schurwolle mit der ich gerade stricke mag ich lieber stricken. Fühlt sich einfach besser an und macht größere Maschen, also geht es schneller. Und riecht auch genial.
Hach ja, war echt ´n schöner Trip nach Buckow, wo leider die Hauptstraße (sodass ich bequem über Waldsieversdorf fahren könnte) immernoch gesperrt ist.



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Heute wollte ich testen, ob lesen das einzige ist, was ich im Auto nicht kann weil mir sonst schlecht wird. Also hab ich während wir mit Ron nach Torgau fuhren um der Geburtstagsparty seiner Oma beizuwohnen Maschen auf ne Rundstricknadel angeschlagen und eines der Wollknäuel angebrochen das ich günstiger bekommen hatte. Ist glatt rechts und daß erste Mal daß ich glatt rechts stricke. Die linke Reihe geht aber die rechte danach ist ein Horror weil die Maschen unerklärlicherweise extrem eng rutschen, obwohl ich links ziemlich locker stricke. Wenn jemand den Grund kennt oder Tricks das zu vermeiden immer her damit! Naja, 1% des Schals hab ich schon fertig, immerhin. Leider wurde mir danach so kotzübel, daß ich wohl nurnoch im stehenden Auto stricken werde. Test nicht bestanden, aber immerhin die Zeit nicht komplett vertrödelt. Das Nickerchen danach hab ich wirklich gebraucht. Wer den Schal kriegen soll weiß ich noch nicht, ich hab da aber 2 potentielle Kandidaten im Visier, je nachdem wie lang ich brauche.



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