So, nachdem ich nun weiß wie man die besonders schwierigen Stellen einer Socke strickt und auch keine Anleitung mehr dafür brauch, hab ich mir gedacht, daß ich nun die für mich gekaufte Naturwolle verarbeiten könnte. Es ist die selbe Wolle wie die, die ich für Papas Socken genommen hab, denn als ich dort beide Schäfte fertig hatte, war ich so von dieser Wolle begeistert, daß ich mir in Tempelberg bei Familie Lieske Nachschub besorgt und das Knäuel je 1EUR günstiger bekam als auf dem Bundeleistungshüten Event in Friedersdorf. Nachdem mir Tseas Mutter gesagt hat welche Maschanzahl ich brauche, weil die Wolle dicker ist als Sockenwolle und ich das Prinzip verstanden hab wie man das berechnen muss, ging es los. Ich hab ein Korbmuster, mit je 4 Maschen über 4 Reihen pro Zelle, genommen und einfach drauflosgestrickt und mich dabei gefreut wie sich das Muster entwickelt. Es fühlt sich so angenehm an. Heute hab ich bei meinem Lieblingsnachbarn noch die Ferse und n bisschen vom Fuß gestrickt und kurz vor Mitternacht war ich dann auch mit dem Vernähen fertig und hab die Socke anprobiert. Meine erste Socke die ich für mich gestrickt hab passt perfekt - nur an der Ferse ist sie ein bisschen zu groß. Natürlich will ich euch mein Ergebniss nicht vorenthalten und das Muster gefällt mir wirklich gut.
Herbstmustersocke für mich
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